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29.11.2019

Antragsverfahren für lokale 5G-Frequenzen gestartet

Die Bundesnetzagentur (BNetzA) hat das Antragsverfahren für lokale 5G-Funkanwendungen gestartet, für die der Frequenzbereich von 3.700 bis 3.800 MHz bereitsteht. Die Frequenzen können insbesondere für Industrie 4.0, aber auch für die Land- und Forstwirtschaft, eingesetzt werden. Darauf weist die Wirtschaftsförderung Main-Tauber-Kreis hin.

Eine Antragsberechtigung kann sich aus dem Eigentum an dem Grundstück oder aus einem sonstigen Nutzungsrecht (zum Beispiel Miete, Pacht) bzw. entsprechender Beauftragung ergeben. Anträge sollen elektronisch gestellt und nach Ankündigung der BNetzA in einem einfachen, unbürokratischen Verfahren bearbeitet werden.

Die Frequenzen können unmittelbar nach der Zuteilung genutzt werden. Für die Zuteilung erhebt die BNetzA eine Gebühr. Um die verschiedenen Bedarfe der Nutzer von lokalen Frequenzen und die damit einhergehenden Anforderungen an Spektrum, Nutzungszeitraum sowie Flächendeckung abbilden zu können, wird die Nutzungsgebühr in jedem Einzelfall nach einer festen Gebührenformel errechnet.

Die Gebühr steigt dabei in Abhängigkeit von der beantragten Bandbreite und der Größe des Gebietes, in dem die Frequenznutzung erfolgen soll. Des Weiteren erfolgt eine Differenzierung anhand der Ausprägung der Nutzfläche in Siedlungs- und Verkehrsflächen. Die Zuteilungsdauer wird ebenfalls in der Gebührenformel berücksichtigt, um einen Anreiz zu setzen, Frequenzen nur für die Nutzungsdauer zu beantragen.

Weitere Informationen, die Verwaltungsvorschrift sowie die Antragsformblätter können auf der Homepage der Bundesnetzagentur unter www.bundesnetzagentur.de/lokalesbreitband heruntergeladen werden. Um eine zügige Bearbeitung der Anträge auf Frequenzzuteilung sicherstellen zu können, sind die Anträge in elektronischer Form an die E-Mail-Adresse 226.lokalesbreitband@bnetza.de zu senden.

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