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12.10.2017

500 Jahre Reformation - Sonderausstellung im Landratsamt

Seit Beginn des Jubiläumsjahres „500 Jahre Reformation“ können Kultur- und Geschichtsfreunde im gesamten Taubertal die Reformation und deren Auswirkungen auf ganz Europa in Form von zahlreichen spannenden Veranstaltungen intensiv nacherleben. Zum Ausklang zeigt die Evangelische Kirche Wertheim in einer kleinen Ausstellung im Landratsamt Main-Tauber-Kreis in Tauberbischofsheim Exponate über das Wirken Martin Luthers und aus seiner Zeit. Es sind einige Originaldokumente sowie Reproduktionen mit Bezug zu Luthers Wirken zu sehen.

Ausstellung 500 Jahre Reformation

Dekan Hayo Büsing erläuterte beim Auftakt der Ausstellung gegenüber Landrat Reinhard Frank und Geschäftsführer Jochen Müssig vom Tourismusverband „Liebliches Taubertal“ die Exponate. So sind beispielsweise Abhandlungen Luthers aus der damaligen Zeit in Reproduktionen zu sehen, ebenso ein Katechismus und ein damals zur Gottesdienstordnung zählender Zinnkrug. Gezeigt werden ergänzend Schriftstücke mit Belegen von Graf Georg II. und Gräfin Barbara, in denen Wertheim als „Europäische Stadt der Reformation“ ausgezeichnet wurde.

Die Ausstellung wird ergänzt um die handkolorierte Druckausgabe des „Augsburger Bekenntnisses“ aus der historischen Kirchenbibliothek der Wertheimer Stiftskirche, verschiedene Bibelausgaben Luthers sowie Andachts- und Gesangsbücher aus der damaligen Grafschaft Wertheim. Im Mittelpunkt steht auch eine von Künstler Ottmar Hörl geschaffene Lutherfigur. „Die Ausstellung inspiriert und regt zum Nachdenken an“, zeigte sich Landrat Reinhard Frank über das Gastspiel der Evangelischen Kirchengemeinde Wertheim im Landratsamt Main-Tauber-Kreis in Tauberbischofsheim erfreut.

Das Schwerpunktthema des Tourismusverbandes „Liebliches Taubertal“ heißt seit Anfang 2017 „500 Jahre Reformation – Spuren und Auswirkungen der Reformation durch Martin Luther“. Neben den Exponaten der Evangelischen Kirchengemeinde Wertheim bietet der Tourismusverband daher im Rahmen der Ausstellung auch Broschüren zu kulturellen Themen und zur Reformationsradtour an. Diese beginnt in Rothenburg ob der Tauber und führt zu Spuren der Reformation. Sie führt der Tauber folgend in die Städte und Gemeinden und auch in die Seitentäler hinein. Ziel ist Wertheim, ein Schwerpunktort im Rahmen der 500-Jahr-Feierlichkeiten. „Mit der Reformationsradtour haben wir in diesem Jahr einen guten Zuspruch erfahren können“, freut sich auch Jochen Müssig über den gelungenen Verlauf des Reformationsjahres.

Daneben wurde auch in zahlreichen Ausstellungen auf die Reformation eingegangen. Gegenwärtig kann beispielsweise noch in Rothenburg ob der Tauber die Ausstellung „Mit dem Schwert oder festen Glauben – Luther und die Hexen“ im mittelalterlichen Kriminalmuseum besucht werden. Die Ausstellung dauert dort noch bis in das Jahr 2018 an.

Die Ausstellung im Landratsamt Main-Tauber-Kreis in Tauberbischofsheim ist noch bis Freitag, 10. November, zu besichtigen. Sie befindet sich im Haus I in der Gartenstraße im 2. Obergeschoss (Übergang in das Seitengebäude). Die Ausstellung ist zu den üblichen Öffnungszeiten des Landratsamtes montags bis freitags von 8 bis 12.30 Uhr und ergänzend donnerstagnachmittags bis 18 Uhr geöffnet.

Nähere Informationen zum Schwerpunktthema „Reformation“ im „Lieblichen Taubertal“ sowie zur Reformationsradtour – die natürlich auch 2018 abgeradelt werden kann – gibt es kostenfrei beim Tourismusverband „Liebliches Taubertal“, Gartenstraße 1, 97941 Tauberbischofsheim, Telefon 09341/82-5806, Fax 09341/82-5700, E-Mail: touristik@liebliches-taubertal.de, Internet: www.liebliches-taubertal.de.




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