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13.09.2021

36 neue Fälle einer Coronavirus-Infektion (Zahlen 11. bis 13. September) - Digitale Informationsveranstaltung zu Impfungen für Zwölf- bis 17-Jährige

Im Main-Tauber-Kreis wurden in der Zeit von Samstag, 11., bis Montag, 13. September, insgesamt 36 neue Fälle einer Coronavirus-Infektion bestätigt, davon 31 Fälle am Samstag, fünf Fälle am Sonntag und kein Fall am Montag. Die betroffenen Personen leben im Gebiet von zehn Städten und Gemeinden des Landkreises. 35 Personen befinden sich in häuslicher Isolation und eine Person wird stationär behandelt. Es handelt sich in mindestens 19 Fällen um Kontaktpersonen zu bekannten Fällen sowie um sechs Personen, die aus dem Ausland zurückgekehrt sind, davon drei Personen aus einem Hochrisikogebiet. Für die Kontakte der neu Infizierten wurde Quarantäne angeordnet und eine Testung veranlasst. Die Gesamtzahl der bislang bestätigt infizierten Personen im Landkreis beträgt nun 5705.

180 Personen aktiv von Infektion betroffen

Die Zahl der Genesenen steigt um 51 Personen auf 5435. Somit sind derzeit 180 Personen im Landkreis aktiv von einer nachgewiesenen Infektion betroffen. Sie verteilen sich auf das Gebiet der Kommunen Ahorn: 3 (+2), Assamstadt: 2 (+1), Bad Mergentheim: 59 (+7), Boxberg: 4 (+1), Creglingen: 5, Freudenberg: 12 (+1), Großrinderfeld: 0, Grünsfeld: 0, Igersheim: 6 (+1), Königheim: 1, Külsheim: 5 (+1), Lauda-Königshofen: 16 (+1), Niederstetten: 0, Tauberbischofsheim: 13 (+2), Weikersheim: 2, Werbach: 0, Wertheim: 51 (+19) und Wittighausen: 1.

Zwei irrtümlich gemeldete Fälle der vergangenen Tage wurden gestrichen.

Sieben-Tage-Inzidenz laut LGA am Sonntag bei 85,3

Die Sieben-Tage-Inzidenz lag im Main-Tauber-Kreis am Sonntag, 12. September, nach Angaben des Landesgesundheitsamtes Baden-Württemberg (LGA) bei 85,3. Sie beschreibt die Zahl der Neuinfektionen in den vergangenen sieben Tagen (6. bis 12. September) je 100.000 Einwohner. Der aktuelle Inzidenzwert für Montag, 13. September, kann ab etwa 18 Uhr im Lagebericht des LGA unter www.gesundheitsamt-bw.de abgerufen werden.

32 weitere Mutationen nachgewiesen

Bei 32 Infektionsfällen der vergangenen Tage wurde durch nachträgliche Typisierung der Laborproben die Delta-Variante des Coronavirus nachgewiesen. Nunmehr wurde bei insgesamt 1552 Fällen im Kreis eine Virusmutation festgestellt.

Bislang rund 83.000 Impfungen im KIZ verabreicht

Im Kreisimpfzentrum (KIZ) in Bad Mergentheim haben in der Woche von Montag, 6., bis Sonntag, 12. September, 562 Erst-Impfungen, 615 Zweit-Impfungen und 273 Dritt-Impfungen stattgefunden. Hinzu kommen 233 Impfungen mit dem Impfstoff von Johnson & Johnson, bei dem eine Dosis genügt. Somit wurden in der vergangenen Woche durch das KIZ 1683 Impfdosen bzw. von Montag bis Sonntag im Schnitt 240 Impfdosen täglich verabreicht. Darin enthalten sind auch die Impfungen im Rahmen der Impfaktionen der ambulanten Impfteams.

Bislang erhielten seit dem Impfstart im Main-Tauber-Kreis insgesamt 41.251 Personen ihre erste, 38.604 Personen ihre zweite und 373 Personen ihre dritte Impfung durch das KIZ. Außerdem wurden bisher 2844 Dosen des Einmalimpfstoffs von Johnson & Johnson eingesetzt. Insgesamt wurden bislang also 83.072 Impfdosen durch das KIZ verabreicht.

Bisher mehr als 57.000 Impfungen in Arztpraxen im Landkreis

Seit dem 6. April impfen in Baden-Württemberg auch die Arztpraxen flächendeckend mit. Im Main-Tauber-Kreis nehmen laut Kassenärztlicher Vereinigung (KV) aktuell weiterhin 94 Praxen Corona-Schutzimpfungen vor. Sie haben laut KV in der Zeit vom 6. April bis einschließlich 12. September insgesamt 57.778 Impfdosen verabreicht, davon 27.359 Erstimpfungen, 30.340 Zweitimpfungen und 79 Drittimpfungen.

Expertinnen und Experten beantworten offene Fragen zur Impfung von Kindern

Das Ministerium für Soziales, Gesundheit und Integration Baden-Württemberg bietet am Dienstag, 14. September, von 18.30 bis 20 Uhr eine digitale Informationsveranstaltung zur Impfung von Kindern und Jugendlichen an. Ziel sei es, die Jugendlichen, ihre Eltern und auch Multiplikatoren sowie alle Interessierten gebündelt zu informieren und Fragen zu beantworten.

Als Referentinnen und Referenten nehmen Prof. Dr. Markus Rose (Ärztlicher Direktor der Pädiatrischen Pneumologie, Klinikum Stuttgart), Jürgen Dorn (Geschäftsführer Landesjugendring Baden-Württemberg) sowie Katja Schnell und Dr. med. Manuel Königsdorfer (beide von der Stabstelle Impfen des Ministeriums für Soziales, Gesundheit und Integration) teil.

Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt Kindern und Jugendlichen ab zwölf Jahren die Corona-Schutzimpfung mit den mRNA-Impfstoffen von BioNTech oder Moderna.

Das Gesundheitsministerium erläuterte, dass fast ein Drittel der Zwölf- bis 17-Jährigen in Baden-Württemberg bereits eine erste Corona-Schutzimpfung erhalten habe. Die digitale Informationsveranstaltung richte sich an alle, die noch unsicher sind, ob sie ihre Kinder impfen lassen sollen. Dort könnten die noch offenen Fragen gestellt werden. Die Expertinnen und Experten des Ministeriums, aus der Ärzteschaft und von den Verbänden würden diese beantworten und mögliche Bedenken aufgreifen, so dass Eltern gut informiert eine Entscheidung für sich und ihre Familie treffen könnten.

Eine Teilnahme an der digitalen Veranstaltung ist ohne vorherige Anmeldung möglich. Der Zugangslink zur Zoom-Veranstaltung wird am Veranstaltungstag auf www.dranbleibenBW.de veröffentlicht. Fragen zu der Veranstaltung können im Vorfeld via E-Mail an frage@dranbleiben-bw.de eingereicht werden. Auch während der Veranstaltung besteht über eine Chat-Funktion die Möglichkeit, Fragen an die Referentinnen und Referenten zu stellen.

Die Antworten auf die wesentlichen Fragen werden im Anschluss auf www.dranbleibenBW.de in einer Übersicht veröffentlicht.

Impfungen für die Altersgruppe der Zwölf- bis 17-Jährigen seien grundsätzlich überall möglich, wo Impfungen angeboten werden – bei Vor-Ort-Impfaktionen, bei Haus- und Kinderärzten und in den Impfzentren, teilte das Gesundheitsministerium mit. Das Kreisimpfzentrum in Bad Mergentheim bietet während der Öffnungszeiten jederzeit Impfungen für Kinder und Jugendliche ab zwölf Jahren an.

Bei Kindern und Jugendlichen unter 16 Jahren ist eine Begleitung durch ein Elternteil notwendig. Begleitende Eltern können sowohl bei den Impfaktionen für Zwölf- bis 17-Jährige als auch bei allen anderen Impfaktionen ebenfalls geimpft werden.

Ein zweiter digitaler Informationsabend thematisiert am Donnerstag, 16. September, von 18 bis 19.30 Uhr die Auffrischimpfung für ältere und immungeschwächte Menschen.

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