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Serie "Bemerkenswerte Bäume", Teil 18: Der junge Wald - die Rotbuche

Die Buche schlägt eine Brücke zur Vergangenheit. Sie ist die Königin, die Mutter des Waldes. Sie steht im Wald an der Seite des Königs Eiche. Die Buche kommt in reinen Buchenbeständen, aber auch mit Tanne und Eiche gemischt vor. Das kann man in den Wäldern des Main-Tauber-Kreises gut beobachten.

Die Buche hat eine mächtige Krone und ein dichtes Blätterdach und kann sich so gut schützen. Sie hat eine anfällige, gegen Sonnenlicht empfindliche, weiche und dünne Rinde. Sie selbst kann Schatten vertragen. Junge Buchen können somit auch im schattigen, dichteren Wald heranwachsen. Die Keimlinge, welche sich frisch entfalten, nennt man auch Elefantenohren.

Die fettreichen Samen und Früchte heißen Bucheckern und stecken in stachligen, harten Hüllen. Sie werden durch Eichhörnchen, Eichelhäher und andere Tiere verbreitet. Sie sind auch Nahrung für viele Tiere.

Bucheckern können auch vom Menschen in geringen Mengen gegessen werden. Nur nicht im übermäßigen Verzehr, denn sie enthalten den giftigen Stoff Oxalsäure, der auch durch das Erhitzen wie Backen oder Rösten nicht vernichtet wird.

Bräuche und Legenden: Die Buche galt bei den Germanen als geweihter Baum. Die ersten Buchdeckel waren in der christlichen Zeit aus Buchenholz. Das Wort Buch geht zurück auf Buch-Staben, also auf Runen (Zeichen). Sie wurden auf Buchenstäbchen geritzt.

Bei den Römern wurde die Buche verehrt. Sie zählte zu den Glücksbäumen. Sie verwendeten das Buchenholz zur Herstellung von Opfergefäßen.

Serie Bemerkenswerte Bäume

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