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Europäischer Sozialfonds (ESF), Koordinierung des Regionalen Arbeitskreises

Allgemeine Informationen Main-Tauber-Kreis

Der Europäische Sozialfonds (ESF) ist seit vielen Jahren das zentrale arbeitsmarktpolitische Förderinstrument der Europäischen Union (EU), um Beschäftigungs- und Bildungschancen in der EU zu verbessern. Mit Beginn der neuen Förderperiode 2021 bis 2027 fördert der Europäische Sozialfonds Plus (ESF Plus) den sozialen und wirtschaftlichen Zusammenhalt in Europa und unterstützt künftig auch das europaweite Politikziel „Ein sozialeres Europa“. In Baden-Württemberg konzentriert sich der ESF Plus dazu insbesondere auf die Förderung von nachhaltiger Beschäftigung, lebenslangem Lernen und Fachkräftesicherung sowie sozialer Inklusion, gesellschaftlicher Teilhabe und Bekämpfung von Armut.

Die regionalisierte Umsetzung des ESF Plus in der Förderperiode 2021 bis 2027 erfolgt im Rahmen des spezifischen Zieles h) durch Förderung der aktiven Inklusion mit Blick auf die Verbesserung der Chancengleichheit, Nichtdiskriminierung und aktiven Teilhabe sowie Erhöhung der Beschäftigungsfähigkeit über die regionalen Arbeitskreise.

Um die zur Verfügung stehenden Fördermittel für den Main-Tauber-Kreis in Höhe von insgesamt 165.000 Euro bedarfsorientiert einzusetzen, hat der regionale ESF-Arbeitskreis Main-Tauber-Kreis in seiner Sitzung am 23. Juli 2021 die Förderschwerpunkte für das Jahr 2022 erarbeitet und festgelegt.

Für die regionale Umsetzung im ESF Plus steht mit Main-Tauber-Kreis das Ziel „Vermeidung von Schulabbruch und Verbesserung der Ausbildungsfähigkeit“ im Fokus.

Die Förderung konzentriert sich dabei auf Schülerinnen und Schüler ab Sekundarstufe 1, die von Schulversagen und Schulabbruch bedroht sind und bei denen mangelnde Ausbildungsreife erkennbar ist. Ebenso im Fokus stehen marginalisierte junge Menschen bzw. Schulabbrecherinnen und -abbrecher, die von Regelsystemen der Schule, der Jugendberufshilfe und der Arbeitsförderung nicht oder nicht mehr erreicht werden.

Voraussetzungen Main-Tauber-Kreis

Kommunen, Organisationen und Vereine können bis 30. September 2021 Förderanträge für das Jahr 2022 einreichen. Bewilligt werden können ausschließlich ESF-Projekte, deren öffentliche Unterstützung oberhalb der Schwelle von 30.000 Euro liegt.

Durch die Antragstellerin oder den Antragsteller ist die Kofinanzierung des Projektes sicherzustellen. Der ESF-Förderanteil an der öffentlichen Finanzierung der Projekte soll zwischen 30 und höchstens 40 Prozent liegen.

Die Mindestteilnehmendenzahl wurde auf zehn Personen festgelegt.

Die Querschnittsziele „Gleichstellung der Geschlechter“, „Chancengleichheit und Nichtdiskriminierung“, „Nachhaltigkeit i.S. d. Schutzes der Umwelt und der Verbesserung ihrer Qualität“, „Transnationale Kooperation“ und „Charta der Grundrechte“ sind im ESF Plus zu beachten.

Verfahrensablauf Main-Tauber-Kreis

Die Anträge sind bis zum 30. September eines Jahres direkt bei der L-Bank Karlsruhe im webbasierten Antragsverfahren ELAN einzureichen. Dort erfolgt eine zentrale Antragsregistrierung. Nach der Antragsbewertung durch den regionalen ESF-Arbeitskreis erfolgt die Weiterleitung an die L-Bank zur endgültigen Entscheidung.

Die für die Antragstellung verbindliche Arbeitsmarktstrategie 2022 des Main-Tauber-Kreises sowie der Aufruf zur Einreichung von Projektanträgen für das Jahr 2022 mit weiteren Hinweisen können im Abschnitt "Dokumente, Formulare und Online-Dienste Main-Tauber-Kreis" abgerufen werden.

Sonstiges Main-Tauber-Kreis

Alle weiteren Informationen sowie die neuen Antragsformulare sind im Internet unter www.esf-bw.de abrufbar, insbesondere die Hinweise zur neuen Förderperiode 2021 bis 2027.

Freigabevermerk Main-Tauber-Kreis

Dieser Text wurde durch das Dezernat für Jugend, Soziales und Gesundheit des Landratsamtes Main-Tauber-Kreis erstellt und zuletzt am 25. August 2021 aktualisiert.

Zuständige Stelle Main-Tauber-Kreis

Zuständig ist das Dezernat für Jugend, Soziales und Gesundheit des Landratsamtes Main-Tauber-Kreis.
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