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23.02.2017

Weichen für kreisweites Klimaschutzkonzept gestellt

Zu einem Auftaktgespräch über die Erstellung des Integrierten Klimaschutzkonzeptes für den Main-Tauber-Kreis haben sich jetzt Mitglieder der Kreisverwaltung sowie Fachingenieure der beauftragten Ingenieurbüros im Landratsamt getroffen. Unmittelbar vor dem Projektstart wurden die Weichen für das weitere Vorgehen gestellt und der Zeitplan abgestimmt.

Projektauftaktgespräch Klimaschutzkonzept im Landratsamt
Projektauftaktgespräch Klimaschutzkonzept im Landratsamt

Bereits im Juli 2016 hat der Kreistag des Main-Tauber-Kreises beschlossen, dass die Erstellung eines Integrierten Klimaschutzkonzeptes auf Kreisebene beauftragt werden soll. Voraussetzung war die finanzielle Förderung durch das Bundesumweltministerium, wofür die Energieagentur Main-Tauber-Kreis im Anschluss Antragsunterlagen ausgearbeitet hat. Die regional ansässigen Stadtwerke aus Wertheim und Bad Mergentheim sowie die Volksbank Main-Tauber eG sagten eine finanzielle Beteiligung zu.

Nach der Bewilligung der Förderung durch das Bundesumweltministerium hat die Energieagentur die Arbeiten entsprechend den Anforderungen der Förderstelle ausgeschrieben. Nun konnte der Auftrag zur Erstellung des Konzeptes Anfang des Jahres vergeben werden.

Günstigster Bieter war eine Bietergemeinschaft bestehend aus dem kreisansässigen Büro Klärle – Gesellschaft für Landmanagement und Umwelt mbH und dem Ingenieurbüro infas-enermetric aus Greven. Anlässlich des geplanten Projektstarts zum 1. März wurde beim Auftaktgespräch nach einer Einführung durch Landrat Reinhard Frank sowie einem kurzen Rückblick auf die bereits abgearbeiteten Arbeitsschritte die weitere gemeinsame Marschroute zur Konzepterstellung abgestimmt.

Wichtigste Themen waren die einzelnen Projektabschnitte, die mit der Ist-Analyse der Energieverbräuche und des CO2-Ausstoßes im Kreis beginnen. In der Folge sollen dann die Stärken und Schwächen analysiert und Potenziale zur Energieeinsparung und Effizienzsteigerung erhoben werden. Dies soll zugleich Anlass für eine Auftaktveranstaltung für Akteure und interessierte Bürger des Kreises sein, die im Mai stattfinden wird und bei der erste Ergebnisse der Analyse vorgestellt werden sollen.

Ein wichtiger Stellenwert wird der im Anschluss geplanten partizipativen Maßnahmenentwicklung beigemessen. In mehreren Workshops sollen gemeinsam mit möglichst vielen Beteiligten Möglichkeiten identifiziert und konkrete Maßnahmenvorschläge entwickelt werden, die zu einer Verbesserung des Kreises in Sachen Energieeinsparung und einer Verringerung umwelt- und gesundheitsschädlicher Treibhausgasemissionen beitragen sollen. Einig war man sich im gesamten Plenum, dass Maßnahmen entwickelt werden sollen, die auch tatsächlich realisierungsfähig sind. Es sollen weder „Luftschlösser“ gebaut werden, noch Konzepte erstellt werden, die in einer Schublade verschwinden, so die übereinstimmende Meinung der Teilnehmer.

Ziel ist ein schlüssiges Klimaschutzkonzept für den Kreis, das auch die Klimaschutzziele von Bundes- und Landesregierung umsetzt und realistische Maßnahmen definiert, die in den kommenden Jahren umgesetzt werden können. Zugleich soll damit auch der Zugang zu speziellen Fördertöpfen ermöglicht werden. Last but not least ist es den Akteuren wichtig, die gesamte Bevölkerung anzusprechen und soweit als möglich auch einzubinden. Energieeinsparung und Klimaschutz sollen von Seiten der Kreisverwaltung beispielgebend für die Kommunen und für alle Bürger des Kreises umgesetzt werden.

In diesem Zusammenhang erhofft man sich eine aktive Mitwirkung der Bevölkerung und ein reges Interesse an den geplanten Veranstaltungen und Workshops, zu denen jeweils rechtzeitig eingeladen werden wird.

Info:
Bürger und Akteure, die an einer aktiven Mitwirkung am kreisweiten Klimaschutzkonzept interessiert sind, können sich bereits jetzt bei der Energieagentur des Main-Tauber-Kreises, Telefonnummer 09341/82-5813, E-Mail: frank.kuenzig@main-tauber-kreis.de, vormerken lassen.

Förderung

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