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26.07.2017

Klimaschutzkonzept Main-Tauber-Kreis in der Halbzeit

Mit fünf Workshops in fünf Wochen wurden wichtige Schritte zur Erstellung eines Klimaschutzkonzeptes für den Main-Tauber-Kreis geleistet. In Abhängigkeit vom Thema waren die Veranstaltungen meist gut besucht. Hier wurden erste Ideen für Ziele und Maßnahmen im Rahmen des Klimaschutzkonzeptes entwickelt und diskutiert. Nun folgen mehrere so genannte Experteninterviews. Ziel ist die Berücksichtigung der Einschätzung diverser Akteure aus Politik, Verwaltung und Wirtschaft. Das Klimaschutzkonzept wurde im vergangenen Jahr durch Beschluss des Kreistages auf den Weg gebracht.

Klimaschutzkonzept Main-Tauber-Kreis
Klimaschutzkonzept Main-Tauber-Kreis

Die Teilnehmer bei den Workshops setzten sich in allen Themenbereichen aus interessierten Bürgern, Akteuren aus dem Bereich des jeweiligen Themas, Entscheidern aus der Energiewirtschaft und Vertretern des Kreistags und der Kreisverwaltung zusammen. Themen waren die Nutzung Erneuerbarer Energien zur Strom- und Wärmeerzeugung, die Land- und Forstwirtschaft, die Abfall- und Kreislaufwirtschaft, klimafreundliche Mobilität und Tourismus sowie zum Abschluss die kreiseigenen Liegenschaften sowie Energiemanagement und Beschaffung in der Kreisverwaltung.

Im ersten Teil der Workshops wurden nach einer kurzen Einführung in das jeweilige Thema die Ergebnisse aus der Bestandsaufnahme und der neu erstellten CO2-Bilanz für den Kreis vorgestellt und erläutert. Im Anschluss waren die Teilnehmer aufgefordert, eigene Ideen, Vorstellungen und Ziele einzubringen, die im Klimaschutzkonzept berücksichtigt werden sollen.

Alles andere als einfach stellte sich dabei in manchem Bereich die Suche nach Übereinstimmungen dar, und des Öfteren musste man nach guten Ansätzen und Ideen feststellen, dass im jeweiligen Themenfeld die Einflussnahme der Kreisverwaltung lediglich eingeschränkt möglich ist. Unabhängig davon konnten in allen Bereichen Ideen und Ziele formuliert werden, die sich positiv auf die CO2-Bilanz des Kreises auswirken und damit den Umweltschutz, die Klimafreundlichkeit und die Energiewende unterstützen.

Mittels so genannter Experteninterviews sollen diese Maßnahmenkonzepte und Ziele nun auf ihre Tauglichkeit und Durchführungsfähigkeit geprüft werden. Im Anschluss soll dann unter Einbeziehung zu definierender Ziele für die CO2-Minderung ein konkreter Maßnahmenkatalog formuliert werden. Im Rahmen des Klimaschutzkonzeptes werden auch Öffentlichkeitsarbeit und Bürgerbeteiligung gefordert. Daher sollen neben den erfolgten Workshops die Ergebnisse Anfang des kommenden Jahres in einer Abschlussveranstaltung auch der Öffentlichkeit vorgestellt und in einer für jeden Bürger einsehbaren schriftlichen Ausarbeitung veröffentlicht werden.

Info:
Informationen zu den bisherigen Schritten im Klimaschutzkonzept gibt es unter www.main-tauber-kreis.de/klimaschutzkonzept. Die Energieagentur Main-Tauber-Kreis als Anlaufstelle bei Fragen zum Klimaschutzkonzept ist per E-Mail an frank.kuenzig@main-tauber-kreis.de, Telefon 09341/82-5813, erreichbar.

Förderung

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