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23.05.2019

Digitalisierungsoffensive startet mit Praxistest

Die Digitalisierung hat die Art und Weise, zu leben und zu arbeiten, grundlegend verändert. „Der Wunsch nach mehr Online-Dienstleistungen ist auch bei uns im Landratsamt spürbar“, erklärt Landrat Reinhard Frank. Zudem gibt es in verschiedenen Bereichen auch rechtliche Vorgaben, welche die Einführung einer elektronischen Aktenführung und von Online-Dienstleistungen vorschreiben. Deshalb wurde im vergangenen Jahr im Landratsamt eine Stabsstelle für Digitalisierung eingerichtet und damit beauftragt, eine Digitalisierungsstrategie zu erarbeiten. Diese ist inzwischen fertiggestellt und wird am 22. Mai im Kreistag beraten. Nun gilt es die Theorie in die Praxis zu übertragen.

Das Sachgebiet Schwerbehindertenrecht im Amt für Pflege und Versorgung startet als erstes mit dem Praxistest. Es wurde unter anderem ausgewählt, da sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter freiwillig für das Pilotprojekt gemeldet und im Arbeitsalltag häufig Kontakt mit Bürgern sowie Gerichten haben.

Darüber hinaus sind an diesem Projekt noch weitere Akteure beteiligt. Die Stabsstelle Digitalisierung koordiniert das gesamte Projekt. Die Kolleginnen und Kollegen der Informationstechnologie, Organisation, Öffentlichkeitsarbeit, der Personalrat und der Datenschutzbeauftragte unterstützen die Mitarbeitenden des Pilotsachgebiets mit ihrer Expertise. Rückendeckung gibt es von der Führungsebene. „Wir freuen uns, dass wir nach langer und intensiver Planungsarbeit endlich mit der Pilotphase beginnen können“, bekräftigte Elisabeth Krug, Dezernentin für Jugend, Soziales und Gesundheit, während sie gemeinsam mit den Akteuren die Digitalisierungsvereinbarung für das Pilotsachgebiet unterzeichnete.

Im ersten Schritt des Praxistests werden die Prozesse des betreffenden Sachgebiets analysiert und die technischen Voraussetzungen geschaffen, um die elektronische Akte einführen zu können. Wenn dies erfolgt ist, kann mit der Bereitstellung von digitalen Dienstleistungen für die Bürgerinnen und Bürger begonnen werden. Maßgebend sind hier die rechtlichen und technischen Rahmenbedingungen. Weitere Ämter werden folgen, welche dann von der Stabsstelle in die digitale Welt begleitet werden.

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