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Informationen zum Coronavirus & zur Schutzimpfung

An dieser Stelle finden Sie alle Informationen rund um das Thema Coronavirus gebündelt - einschließlich der Corona-Schutzimpfung. Sie können mit dem Frage-und-Antwortsystem "Corey" chatten.

Rund um das Coronavirus

Bürgertelefon & Chatten mit dem Frage-und-Antwortsystem "Corey"

Chatten mit dem automatischen Frage- und Antwortsystem

Viele Fragen zum Coronavirus beantwortet unser automatisches Frage- und Antwortsystem, das Chatbot Corey

Telefon-Hotlines

Vor dem Hintergrund der dynamischen Entwicklung bei der Ausbreitung des Coronavirus hat das Landratsamt ein Bürgertelefon Coronavirus und Impfen für Fragen aus der Bevölkerung eingerichtet. Die Telefonnummer lautet 09341/82-4010. Das Bürgertelefon ist montags bis freitags von 8.30 Uhr bis 12.30 Uhr geschaltet. Hier gibt es Antworten und Hinweise zu Themen wie Symptome und Inkubationszeit oder der Frage, wie man sich vor einer Ansteckung schützen kann. Außerdem werden allgemeine Fragen zum Impfen beantwortet. Zu den Impfangeboten im Main-Tauber-Kreis stehen - neben dem Bürgertelefon - auch unter www.main-tauber-kreis.de/impfen ausführliche Informationen zur Verfügung. Medizinische Fachfragen können nicht beantwortet werden, hier bitten wir das persönliche Gespräch mit einer Ärztin oder einem Arzt zu suchen. Wir bitten um Verständnis, dass es bei hohem Anrufaufkommen zu Wartezeiten kommen kann.

Des Weiteren können sich Bürgerinnen und Bürger montags bis freitags zwischen 8 und 18 Uhr unter der Telefonnummer 0711 / 904-39555 an eine eigens eingerichtete Hotline des Landes Baden-Württemberg wenden. Dieses Angebot steht auch in vier Fremdsprachen (Englisch, Türkisch, Arabisch, Russisch) unter 0711 / 410 11160) zur Verfügung. Das Land informiert hier bei Unklarheiten zu Tests und Testpflicht, zur Quarantäne, zur Einreise nach Baden-Württemberg oder zu den aktuellen Regelungen. 

Weitere Servicetelefonnummern

Die pandemische Situation kann zu Problemen und Konflikten in der Familie führen. Hier die wichtigsten Servicetelefonnummern, unter denen Hilfe und Beratung angeboten werden:

  • Hilfen bei existentiellen Problemen, Diakonisches Werk im Main-Tauber-Kreis, Beratungsstelle Tauberbischofsheim: 09341/9280-0, Beratungsstelle Wertheim 09342/9275-0, Beratungsstelle Bad Mergentheim 07931/481698-0.
  • Psychologische Beratungsstelle - Hilfetelefon für Kinder, Jugendliche und Familien: 07931 8069
  • Psychologische Beratungsstelle des Caritasverbandes im Tauberkreis e.V.: 09341/92200
  • Nummer gegen Kummer – Hilfe für Kinder und Jugendliche: 116 111
  • Elterntelefon: 0800/111 0550
  • Hilfetelefon „Schwangere in Not“: 0800/404 0020
  • Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“: 0800/011 6010
  • "Frauen helfen Frauen" Main-Tauber-Kreis:  09343/5 89 94 91 oder Mobil/SMS: 0178/46 63 454
  • Suchtberatungsstelle der AGJ: 09341/897370.

Coronavirus-Hotline für gehörlose Menschen

Auch für gehörlose Menschen erreichbar ist die Coronavirus-Hotline des Regierungspräsidiums Stuttgart, die vom Landesgesundheitsamt fachlich unterstützt wird. Ratsuchenden gehörlosen Menschen steht die Hotline montags bis freitags zwischen 9 und 17 Uhr als Video-Chat zur Verfügung.

Coronavirus-Hotline für gehörlose Menschen 

Corona-Fallzahlen

Das Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg informiert in seinem Lagebericht arbeitstäglich - von montags bis freitags, außer an Feiertagen - über die tagesaktuellen Fallzahlen. Zum Lagebericht des Landesgesundheitsamtes.

Corona-Handlungsleitfaden zum Verhalten bei Infektion oder Infektionsgefahr

Das Gesundheitsamt meldet sich nicht mehr bei nachweislich mit dem Coronavirus infizierten Personen. Dennoch unterliegen betroffene Bürgerinnen und Bürger den Pflichten der Absonderung (= Quarantäne/Isolation).

Daher hat das Gesundheitsamt diesen Handlungsleitfaden erstellt.

Situation 1: Ich habe Symptome (= Krankheitszeichen)

Es wird geraten, einen Arzt/eine Ärztin telefonisch zu kontaktieren. Der Arzt/die Ärztin beurteilt den Schweregrad Ihrer Erkrankung. Falls notwendig, erhalten Sie eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung. Auf Basis der ärztlichen Beurteilung erfolgt gegebenenfalls ein Test auf Sars-Cov2.

Beachten Sie bitte die Grundregeln: Bleiben Sie zuhause, reduzieren Sie bestmöglich Ihre Kontakte, besonders zu Risikogruppen. Halten Sie über 1,5 m Abstand, tragen Sie einen Mund-Nase-Schutz, wo dieser empfohlen oder vorgeschrieben ist. Achten Sie auf gute Händehygiene sowie die Anwendung der Hust- und Niesregeln.

Situation 2a: Ich habe einen positiven PCR-Test mit und ohne Symptome

  • Ich begebe mich in Absonderung, sofern ich mich nicht bereits aufgrund eines positiven Schnelltestes in Absonderung befinde.
  • Meine Absonderung endet frühestens fünf Tage ab dem Datum des Tests, sofern seit 48 Stunden keine Symptome bestehen, spätestens jedoch nach zehn Tagen.
  • Meine Haushaltsmitglieder müssen nicht in Quarantäne. Es wird jedoch für sie empfohlen, für einen Zeitraum von 10 Tagen nach dem letzten Kontakt zu mir den Kontakt zu andern Personen zu reduzieren. Bei Symptomen siehe Situation 1.

Situation 2b: Ich habe einen positiven PCR-Test/Antigen-Schnelltest und bin in einer medizinisch-pflegerischen Einrichtung beschäftigt

Wer ist in einer medizinisch-pflegerischen Einrichtung beschäftigt? Siehe hierzu Begriffsbestimmungen

  • Ich begebe mich in häusliche Absonderung.
  • Meine Absonderung endet frühestens nach fünf Tagen, sofern seit 48 Stunden keine Symptome bestehen, spätestens jedoch nach zehn Tagen.
  • Im Anschluss an die Absonderung unterliege ich einem beruflichen Tätigkeitsverbot. Dieses endet mit dem Vorliegen eines negativen Schnelltestergebnisses, spätestens jedoch am 15. Tag nach dem Erstnachweis des Erregers. Der Schnelltest darf frühestens am ersten Tag nach Ende der Absonderung in der jeweiligen Einrichtung oder bei einer offiziellen Teststelle vorgenommen werden. 

Situation 3: Ich habe einen positiven Antigen-Schnelltest (mit oder ohne Symptome)

  • Meine Absonderung endet frühestens nach fünf Tagen, sofern seit 48 Stunden keine Symptome bestehen, spätestens jedoch nach zehn Tagen. Die Isolation beginnt bereits ab dem Tag des Tests. 
  • Ich gehe sicher und lasse zusätzlich einen PCR-Test machen.
  • Wenn dieser positiv ausfällt, ändert sich an der Dauer der Absonderung nichts.
  • Meine Haushaltsmitglieder müssen nicht in Quarantäne. Es wird jedoch für Sie empfohlen für einen Zeitraum von 10 Tagen nach dem letzten Kontakt zu mir, den Kontakt zu anderen Personen zu reduzieren.
  • Im Falle eines negativen PCR-Tests endet meine Absonderung automatisch.

Situation 4: Ich habe einen positiven Selbsttest

  • Es wird dringend empfohlen, einen zertifizierten Schnelltest machen zu lassen und bis dahin Kontakte bestmöglich zu vermeiden.

Situation 5: Ich bin im PCR-Test oder Schnelltest positiv, meine Haushaltsmitglieder wurden mit PCR-Test und/oder Schnelltest positiv getestet

  • Das Haushaltsmitglied, das positiv getestet wurde, geht in Absonderung ab Testdatum.
  • Die Absonderung endet frühestens fünf Tage ab dem Datum des Tests, sofern seit 48 Stunden keine Symptome bestehen, spätestens jedoch nach zehn Tagen.

Situation 6: Ich hatte Kontakt zu einer an COVID-19 infizierten Person.

Ich überprüfe, wann mein letzter Kontakttag mit der infizierten Person war. War die infizierte Person da schon ansteckend (= infektiös)?

Es ist von einer Infektiosität auszugehen, wenn eine der folgenden Voraussetzungen zutreffen:

  • Mein Kontakt war zuletzt innerhalb der 2 Tage, bevor die infizierte Person Symptome bekam.
  • Mein letzter Kontakt war 14 Tage nach Symptombeginn der infizierten Person.
  • Mein Kontakt war zuletzt innerhalb der 2 Tage, bevor die infizierte Person, die keine Symptome hat, positiv auf das Coronavirus getestet wurde (PCR-Test oder Antigen-Schnelltest).
  • Mein letzter Kontakt war innerhalb von 14 Tagen nach dem positiven Test der infizierten Person.

Damit ich als enge Kontaktperson gelte, muss zusätzlich eine dieser Voraussetzungen gelten:

  • Kontakt ohne Mindestabstand (<1,5 m) länger als 10 Minuten mit korrektem Tragen einer OP-Maske oder FFP2-Maske
  • Kontakt ohne Mindestabstand (<1,5 m) unabhängig von der Kontaktdauer ohne Tragen einer OP-Maske oder FFP2-Maske
  • Aufenthalt von Kontaktperson und infizierter Person im selben Raum mit schlechter oder keiner Lüftung (schlechte Lüftung: Fenster geschlossen oder nur gekippt; Fenster (und Türen) seltener als alle 20 Minuten geöffnet).
    Dies gilt unabhängig vom Abstand für Aufenthalte länger als 10 Minuten, auch wenn durchgehend und korrekt MNS (Mund-Nasen-Schutz) oder FFP2-Maske getragen wurde.

Ich bin nach oben genannten Regeln eine enge Kontaktperson. Was nun?

Ich hatte engen Kontakt zu einer positiv getesteten Person und/oder lebe mit dieser gemeinsam in einem Haushalt. Für den Zeitraum von zehn Tagen nach dem letzten Kontakt zu der positiven Person, wird empfohlen den Kontakt zu anderen Personen zu reduzieren.

Begriffsbestimmungen

PCR-Test

Testung durch eine Labordiagnostik mittels Nukleinsäurenachweis (PCR, PoC-PCR oder weitere Methoden der Nukleinsäureamplifikationstechnik) auf das Virus SARS-CoV-2 (Coronavirus)

Schnelltest

Antigentest hinsichtlich des Vorliegens oder Nichtvorliegens einer akuten Infektion mit dem Coronavirus, wenn der Test nach den Voraussetzungen des § 22 a Absatz 3 des Infektionsschutzgesetzes (IfSG) durchgeführt wurde. Der Schnelltest muss an offizielle Teststellen oder bei einer betrieblichen Testung erfolgen.

Selbsttest

Ein von der Person selbst oder ihrer sorgeberechtigten Person ohne Überwachung durch eine geeignete Person vorgenommener Test auf das Coronavirus, der nicht bescheinigungsfähig ist

Beschäftigte in medizinisch-pflegerischen Einrichtungen

Dies sind Personen, die in folgenden Einrichtungen und Angebotsstätten tätig sind:

  • Krankenhäuser
  • Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen
  • Dialyseeinrichtungen
  • Tageskliniken
  • Ambulante Pflegeeinrichtung (mobiler Pflegedienst, Sozialstation, ambulante Intensivpflege, ambulanter Palliativdienst u.ä.)
  • stationäre Einrichtungen für Menschen mit Pflege- und Unterstützungsbedarf oder mit Behinderungen
  • Kurzzeitpflege
  • Einrichtungen der Tages- und Nachtpflege

PCR-Testmöglichkeiten im Main-Tauber-Kreis

PCR-Testungen sind möglich bei:

Wann darf ich die Absonderung ohne Rücksprache mit den Behörden unterbrechen?

Ich darf die Absonderung in folgenden Situationen eigenständig unterbrechen:

  • Medizinische Notfälle: Rufen Sie die Integrierte Leitstelle Main-Tauber-Kreis unter der Telefonnummer 07931/19222 oder 112 an und geben Sie im Telefonat unbedingt an, dass Sie PCR-positiv auf das Coronavirus getestet wurden oder eine enge Kontaktperson sind.
  • Behandlungen im Rahmen des Ärztlichen Notdienstes: 116 117
  • Notwendige Arztbesuche: hier bitte Rücksprache mit Gesundheitsamt
  • zur Testung auf das Coronavirus
  • andere gewichtige Gründe, zum Beispiel Hausbrand

Anfragen per E-Mail bezüglich Absonderung und Testungen an das Gesundheitsamt Main-Tauber-Kreis

Sollten Sie weitergehende Fragen zu Ihrer Absonderung haben, wenden Sie sich gerne per E-Mail an unser Gesundheitsamt unter isolation@main-tauber-kreis.de.

Bitte geben Sie unbedingt eine Telefonnummer an. Sie werden entweder telefonisch oder per E-Mail kontaktiert. Aufgrund der zahlreichen Anfragen kann es zu zeitlichen Verzögerungen kommen. Bitte haben Sie etwas Geduld. Wir danken Ihnen für Ihr Verständnis.

Das Gesundheitsamt ist an Wochenenden und Feiertagen telefonisch nicht erreichbar. Stattdessen nutzen Sie in dringenden Fällen die genannte E-Mail-Adresse.

Wie erhalte ich ein Genesenen-Zertifikat?

Als Genesenennachweis gilt auch ein digitales COVID-19-Genesenenzertifikat. Dieses wird Ihnen unter Vorlage eines amtlichen Lichtbildausweises sowie eines Genesenennachweises in Arztpraxen und Apotheken ausgestellt. Bitte sehen Sie von entsprechenden Anfragen an das Gesundheitsamt ab.

Das Nachweisdokument muss als wichtigstes Kriterium erkennen lassen, dass Ihre Infektion mittels PCR-Testung bestätigt wurde. Darüber hinaus muss zusätzlich zum Test-/Meldedatum klar ersichtlich sein, auf welche Person das Dokument ausgestellt wurde. Akzeptiert werden digitale Versionen sowie Papierversionen in deutscher, englischer, französischer, italienischer oder spanischer Sprache.

Als Nachweis können folgende Dokumente genutz werden:

  • PCR-Befund eines Labors
  • PCR-Befund einer Ärztin/eines Arztes
  • PCR-Befund einer Teststelle beziehungsweise eines Testzentrums
  • ärztliches Attest (sofern das Attest Angaben zu Testart (PCR) und Testdatum enthält)
  • die Absonderungsbescheinigung (sofern diese Angaben zu Testart (PCR) und Test-/Meldedatum enthält)
  • weitere Bescheinigungen von Behörden (sofern diese Angaben zu Testart (PCR) und Test-/Meldedatum enthalten)


Informationen zum Bürgertest (Schnelltest) und Testberechtigungen

Testungen von engen Kontaktpersonen, insbesondere Haushaltsangehörige

Wer darf eine Bescheinigung über einen negativen Schnelltest ausstellen?

Bürgerinnen und Bürger, welche eine Schulung bei verschiedensten Organisationen besucht haben, um PoC-Antigentests im Rahmen ihrer Beschäftigung vornehmen zu dürfen, sind nicht berechtigt, Bescheinigungen über das Vorliegen eines negativen Schnelltests für den privaten Gebrauch auszustellen. Dies hat der Gesetzgeber klar ausgeschlossen. Diese Schulungen berechtigen lediglich dazu, Tests beim Arbeitgeber oder in Testzentren etc. zu bescheinigen.

Organisationen (Johanniter, DRK, Malteser, ASB usw.), welche diese Schulungen anbieten, haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in den jeweiligen Schulungen darauf hinzuweisen.

Entsprechende Bescheinigungen dürfen nur durch zertifizierte Stellen, keinesfalls durch Privatpersonen, ausgestellt werden. Unternehmen, Einrichtungen und Restaurants haben bei der Kontrolle der Bescheinigungen auch darauf zu achten, ob die ausstellende Stelle dazu berechtigt war.

Allgemeinverfügungen und Bekanntmachungen des Main-Tauber-Kreises

Richtlinien und Verordnungen des Landes und des Bundes

Corona-Verordnung der Landesregierung

Aktuelle Änderungen der Corona-Verordnung zum 27. Juni 2022

Weitere Verordnungen des Landes Baden-Württemberg und des Bundes

Absonderung

Bildung

Gewerblicher Bereich

  • Corona-Stabilisierungshilfe-HOGA-Zuständigkeitsverordnung - CoSHG-ZVO PDF, 196 kB 05.08.2020 Verordnung des Wirtschaftsministeriums über die Zuständigkeit der Industrie- und Handelskammern im Land Baden-Württemberg für die Unterstützung bei der Administration von Hilfen im Rahmen der Stabilisierungshilfe Corona für das Hotel- und Gaststättengewerbe

Gesundheits- und Sozialwesen

Reise und Freizeit


Einrichtungsbezogene Impfpflicht

Patientinnen, Patienten und Pflegebedürftige sollen besser vor einer Covid-19-Infektion geschützt werden. Deshalb müssen Beschäftigte in Einrichtungen des Gesundheits- und Pflegebereichs künftig nachweisen, dass sie geimpft oder genesen sind oder aus medizinischen Gründen nicht geimpft werden können. Seit dem 16. März 2022 gilt in medizinischen und pflegerischen Einrichtungen eine einrichtungsbezogene Impfpflicht.

Bescheinigung über Absonderungspflicht erhalten

Das Sozialministerium hat die Corona-Verordnung Absonderung zum 2. Mai 2022 geändert. Damit einhergehend hat sich auch die Regelung für die Ausstellung der Bescheinigungen für absonderungspflichtige Personen geändert. Bislang wurden die Bescheinigungen auf Verlangen vom Gesundheitsamt ausgestellt.

Für Personen, die sich aufgrund der Corona-Verordnung Absonderung vom 14. Dezember 2021 (GBl. S. 999), die zuletzt durch Verordnung vom 18. März 2022 (GBl. S. 205) geändert worden ist, vor dem 3. Mai 2022 abgesondert haben:

Ein Antragsformular steht zur Verfügung. Das ausgefüllte Formular senden Sie bitte per E-Mail an quarantaene@main-tauber-kreis.de ein.

In diesem Zusammenhang weisen wir nochmals darauf hin, dass die Bescheinigungen nur für Infizierte oder krankheitsverdächtige Personen und deren haushaltsangehörige Personen bzw. vom Gesundheitsamt als enge Kontaktperson qualifizierte Personen ausgestellt werden. Personen, die sich aufgrund der Coronavirus-Einreiseverordnung in häusliche Absonderung begeben müssen, erhalten keine Bescheinigungen.

Für Personen, die sich aufgrund der Corona-Verordnung vom 2. Mai 2022 abgesondert haben: Für Personen, die sich aufgrund der Corona-Verordnung vom 2. Mai 2022 abgesondert haben, kann leider keine Absonderungsbescheinigung mehr ausgestellt werden.

Die Bescheinigung über die Absonderungspflicht benötigte der Arbeitgeber oder die Arbeitgeberin bisher, um beim Staat einen Verdienstausfall für die Zeit der Absonderung zu beantragen. Jetzt ist diese Auszahlung deutlich vereinfacht. Künftig reicht ein positives PCR- oder Schnelltestergebnis als Absonderungsnachweis für den Arbeitnehmer*innen aus. 

Keine Absonderungsbescheinigung im Fall von Krankschreibung

Laut dem Sozialministerium Baden-Württemberg kommt es vermehrt zu Anfragen, ob Ortspolizeibehörden Personen, die arbeitsunfähig krankgeschrieben sind, für diesen Zeitraum Absonderungsbescheinigungen nach § 7 Abs. 1 CoronaVO Absonderung in der bis zum 2. Mai 2022 gültigen Fassung ausstellen müssen. Die Arbeitgeber beharren den Angaben zufolge auf dieser Bescheinigung, trotz der Krankmeldung.

Hierzu nimmt das Ministerium für Soziales, Gesundheit und Integration wie folgt Stellung: Wenn Personen arbeitsunfähig krankgeschrieben sind (laut Entscheidung des Arztes; ein positives Testergebnis reicht dazu nicht aus), darf für diesen Zeitraum keine Bescheinigung nach § 7 Abs. 1 CoronaVO Absonderung in der bis zum 2. Mai 2022 gültigen Fassung ausgestellt werden.

Die Bescheinigungspflicht nach § 7 Abs. 1 CoronaVO Absonderung in der bis zum 2. Mai 2022 gültigen Fassung wurde eingeführt, damit Arbeitnehmer einen Nachweis für das Entschädigungsverfahren nach §§ 56 ff IfSG erhalten, mit welchem der Arbeitgeber einen Antrag auf Entschädigung nach § 56 Abs. 1 iVm Abs. 5 IfSG stellen kann. Wenn ein Arbeitnehmer arbeitsunfähig erkrankt ist, entfällt aber der Anspruch auf Entschädigung für diesen Zeitraum. Es greift vielmehr Entgeltfortzahlung nach dem Entgeltfortzahlungsgesetz.

Zwar kann die Bescheinigung nach § 7 Abs. 1 CoronaVO Absonderung in der bis zum 2. Mai 2022 gültigen Fassung auch dem Arbeitgeber zum Nachweis einer Absonderung im Innenverhältnis vorgelegt werden (im Fall, dass keine Arbeitsunfähigkeit vorliegt); Sinn und Zweck ist aber die Antragstellung nach § 56 Abs. 1 IfSG bei der zuständigen Behörde.

Somit besteht kein Anspruch auf Ausstellen einer Bescheinigung nach § 7 Abs. 1 CoronaVO Absonderung in der bis zum 2. Mai 2022 gültigen Fassung, wenn offensichtlich ist, dass für den betreffenden Zeitraum kein Anspruch auf Entschädigung nach § 56 Abs. 1 wegen Vorliegens einer Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung in Betracht kommt. Eine Bescheinigung darf dann nicht ausgestellt werden.

Online-Portal zur digitalen Einreiseanmeldung nutzen

Der Bund hat ein Online-Portal unter https://einreiseanmeldung.de geschaffen, welches sowohl notwendige Einreiseanmeldungen als auch die nachfolgenden Prozesse deutlich vereinfacht.

Das Gesundheitsamt Main-Tauber-Kreis bittet darum, nur noch diese Form der Einreiseanmeldung zu nutzen. Beförderungsunternehmen werden gebeten, ihren Reisenden die Nutzung dringendst zu empfehlen. Auf die Ersatzmitteilung auf Papier sollte – wenn möglich – nicht mehr zurückgegriffen werden. Die vielen Ersatzeinreiseanmeldungen, die durch die Deutsche Post gescannt und zugestellt werden, binden aktuell Personalressourcen, die für die Pandemiebekämpfung dringend benötigt werden.

Eine digitale Einreiseanmeldung ist grundsätzlich bei der Einreise aus Virusvarianten- und Hochrisikogebieten vorgeschrieben. Weitere Informationen zum Thema gibt es unter https://www.bundesgesundheitsministerium.de/coronavirus-infos-reisende/faq-tests-einreisende.html.

Dokumente und Weblinks


Entschädigungsanträge nach § 56 IfSG sowie Staatshaftungsrecht

Wichtig zu wissen in der Pandemie: Bürgerinnen und Bürgern steht in bestimmten Konstellationen ein Entschädigungsanspruch nach dem Infektionsschutzgesetz (IfSG) zu.

Eine Entschädigung für Verdienstausfall wird nach § 56 Absatz 1 IfSG gewährt, wenn eine Person als Ausscheider, Ansteckungsverdächtiger, Krankheitsverdächtiger oder als sonstiger Träger von Krankheitserregern einem Tätigkeitsverbot oder einer Absonderung (Quarantäne) unterworfen wird.

Eine Entschädigung in Höhe von 67 Prozent des Nettoverdienstausfalls, höchstens 2016 Euro pro Monat, können nach § 56 Absatz 1a IfSG erwerbstätige Sorgeberechtigte erhalten, wenn sie aufgrund der Schließung von Schulen oder Einrichtungen zur Betreuung von Kindern oder Menschen mit Behinderungen einen Verdienstausfall erleiden. Dasselbe gilt, wenn das Kind von der zuständigen Behörde (Ortspolizeibehörde, Gesundheitsamt) abgesondert wurde oder sich aufgrund einer Rechtsverordnung des Landes absondern musste (nur bei Absonderungszeiträumen ab dem 19. November 2020). Für Absonderungszeiträume ab dem 16. Dezember 2020 besteht ein Anspruch darüber hinaus dann, wenn Schul- oder Betriebsferien behördlich angeordnet wurden oder die Präsenzpflicht in der Schule behördlich aufgehoben wurde. Hierzu gehören Konstellationen des Distanzlernens im Rahmen der häuslichen Umgebung wie Wechselunterricht oder Hybridunterricht. Seit dem 22. Februar 2021 gilt dies auch, wenn ein Kind aufgrund pandemiebedingt eingeschränkter Öffnungszeiten nicht in der KiTa betreut werden kann.

Anträge können online unter www.ifsg-online.de gestellt werden. Dort finden sich weitere Informationen zur Antragsstellung und den insoweit beizufügenden Nachweisen. Der Arbeitgeber hat für die Dauer des Arbeitsverhältnisses die Entschädigung für die zuständige Behörde an den Arbeitnehmer in Vorleistung auszuzahlen. Die ausgezahlten Beträge werden dem Arbeitgeber dann auf Antrag von den in Baden-Württemberg zuständigen Regierungspräsidien erstattet.

Bei Fragen zu Entschädigungen können sich Betroffene direkt an die jeweiligen Regierungspräsidien und deren Hotlines wenden. Für den Main-Tauber-Kreis zuständig ist das Regierungspräsidium Stuttgart, Telefon 0711/904-39777, E-Mail: entschaedigung-ifsg@rps.bwl.de

Entschädigungsanträge, die auf Staatshaftungsrecht gestützt werden, werden durch das Gesundheitsamt des Main-Tauber-Kreises über das Regierungspräsidium Stuttgart an das Ministerium für Soziales und Integration weitergeleitet. Hierunter sind Fälle zu fassen, in denen sich die antragstellende Person auf eine allgemein geltende Einschränkung nach der Corona-Verordnung des Landes, beispielsweise eine Betriebsuntersagung, beruft. 

In diesem Kontext wird auf die Datenschutzerklärungen des Ministeriums für Soziales und Integration sowie der Regierungspräsidien verwiesen, welche unter nachfolgenden Links abrufbar sind:


Corona - Arbeitsschutz- und Arbeitszeitrecht / Gewerbeaufsicht

Aufgrund des beständigen Abklingens der Infektionszahlen ist die SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung am 25. Mai 2022 außer Kraft getreten, welche bis dahin die Maßnahmen zur Kontaktreduktion im Betrieb sowie Anforderungen zum Mund-Nasen-Schutz gesetzlich geregelt hat. In diesem Zuge wurde auch die SARS-CoV-2-Arbeitsschutzregel aufgehoben.

Angesichts der weiterhin bestehenden Möglichkeit regionaler und betrieblicher Infektionsausbrüche besteht jedoch nach wie vor die Notwendigkeit den betrieblichen Infektionsschutz im Rahmen der gemäß § 5 des Arbeitsschutzgesetzes zu erstellenden Gefährdungsbeurteilung zu überprüfen und ggf. Maßnahmen zu ergreifen sowie die Gefährdungsbeurteilung stetig an das Infektionsgeschehen anzupassen.

Auf die Antworten des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales zu den häufig gestellten Fragen (FAQ) zum betrieblichen Infektionsschutz sowie auf die Handlungsempfehlungen SARS-CoV-2 der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin wird hingewiesen.

Informationen zu Wirtschaft und Sozialem


Pressemitteilungen

Die regelmäßigen Mitteilungen zu den Coronavirus-Fallzahlen wurden nach dem 2. Mai 2022 bis auf Weiteres eingestellt.
  

  1. © Gerhard Altmann, Pixabay.de
    Datum: 27.05.2022

    Landratsamt stellt Bürgertelefone zum Ende der Woche ein

    Aufgrund der stark rückläufigen Nachfrage stellt das Landratsamt Main-Tauber-Kreis seine beiden Bürgertelefon-Angebote zum Coronavirus und zum Krieg in der Ukraine zum Ende ... Mehr


  2. © geralt, Pixabay.de
    Datum: 02.05.2022

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  3. © Nikolay Georgiev, Pixabay.de
    Datum: 25.04.2022

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    Im Main-Tauber-Kreis wurden in der Zeit von Dienstag, 19., bis Sonntag, 24. April, insgesamt 962 neue Fälle einer Coronavirus-Infektion bestätigt. Davon wurden 64 am Dienstag, ... Mehr


  4. © Shutter_Speed, Pixabay.de
    Datum: 19.04.2022

    980 neue Fälle einer Coronavirus-Infektion (Zahlen 11. bis 18. April) - Teststrategie für Sonderpädagogische Bildungseinrichtungen nach den Ferien

    Im Main-Tauber-Kreis wurden in der Zeit von Montag, 11., bis Montag, 18. April, insgesamt 980 neue Fälle einer Coronavirus-Infektion bestätigt. Davon wurden 22 am Montag, ... Mehr


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    Datum: 11.04.2022

    1196 neue Fälle einer Coronavirus-Infektion (Zahlen 4. bis 10. April) - Förderprogramme bis Ende Juni verlängert

    Im Main-Tauber-Kreis wurden in der Zeit von Montag, 4., bis Sonntag, 10. April, insgesamt 1196 neue Fälle einer Coronavirus-Infektion bestätigt. Davon wurden 56 am Montag, ... Mehr


  6. Datum: 06.04.2022

    Corona-Schutzimpfung: Aktionen im April am MVZ in Bad Mergentheim

    Die Impfstation am Medizinischen Versorgungszentrum (MVZ) der BBT-Gruppe in Bad Mergentheim, Praxis Dr. Hoch, Uhlandstraße 7, bietet am Samstag, 9., und am Samstag, 30. April, Impftermine ... Mehr


  7. © TheOtherKev, Pixabay.de
    Datum: 04.04.2022

    2131 neue Fälle einer Coronavirus-Infektion (Zahlen 28. März bis 3. April) - Maskenpflicht im ÖPNV und in medizinischen Einrichtungen bleibt bestehen

    Im Main-Tauber-Kreis wurden in der Zeit von Montag, 28. März, bis Sonntag, 3. April, insgesamt 2131 neue Fälle einer Coronavirus-Infektion bestätigt. Davon wurden 240 ... Mehr


  8. Datum: 01.04.2022

    3G-Nachweis und FFPII-Maske weiter erforderlich

    Das Landratsamt Main-Tauber-Kreis führt in seinen Dienststellen alle bisher geltenden Corona-Maßnahmen auf Basis des Hausrechts unverändert fort. Die Kreisverwaltung weist hierauf ausdrücklich ... Mehr


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