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25.05.2020

Keine neue Coronavirus-Infektion gemeldet (Zahlen 25. Mai) - 1,5 Milliarden-Hilfspaket vom Land beschlossen

Im Main-Tauber-Kreis wurde auch am Montag, 25. Mai, kein neuer Fall einer Coronavirus-Infektion gemeldet. Damit liegt die Gesamtzahl der bislang bestätigt infizierten Personen weiterhin bei 397. Die Zahl der genesenen Covid-19-Patienten verbleibt bei 374.

Land legt zweites Hilfspaket auf

Um Existenzen zu sichern, Insolvenzen zu vermeiden und die Strukturen in Baden-Württemberg zu erhalten, hat das Land ein zweites großes Hilfspaket im Umfang von 1,5 Milliarden Euro beschlossen. Die zuständigen Ministerien arbeiten jetzt mit Hochdruck die Details aus, um die Hilfsprogramme schnellstmöglich an den Start zu bringen.

Mit 775 Millionen Euro werden die finanziellen Direkthilfen für kleinere Unternehmen und Solo-Selbständige aller Branchen fortgeführt. Davon profitieren unter anderem der Messebau, Künstlerinnen und Künstler und das Schaustellergewerbe. Bei vielen anderen Unternehmen verlängert Baden-Württemberg die bestehenden Soforthilfen um weitere drei Monate.

Die Liquiditätsbrücke, ein Kreditprogramm mit Tilgungszuschuss der L-Bank, unterstützt gezielt kleinere und mittlere Unternehmen. Der Tilgungszuschuss wirkt dabei wie Eigenkapital und macht es den Hausbanken leichter, die Kredite zu gewähren.

Anders als in anderen Branchen gibt es in der Gastronomie und im Beherbergungsgewerbe keinen Nachholeffekt. Das Programm sieht daher eine einmalige Hilfe von 3000 Euro pro Gasthaus vor, plus 2000 Euro pro Vollzeitbeschäftigtem. Den Öffentlichen Nahverkehr unterstützt das Land mit 200 Millionen Euro. Weitere 40 Millionen Euro sind für den touristischen Busverkehr vorgesehen. Für Vereine und Organisationen wird ein Hilfsprogramm mit einem Volumen von 50 Millionen Euro aufgelegt, das Notprogramm für Kultureinrichtungen umfasst 40 Millionen Euro.

Geld gibt es zudem für digitale Bildung. Baden-Württemberg wird die rund 65 Millionen Euro aus dem Sofortprogramm des Bundes daher verdoppeln. Damit kann das Land etwa 300.000 digitale Endgeräte für die öffentlichen und privaten Schulen bereitstellen. Das Ziel ist, dass alle Schülerinnen und Schüler, die zu Hause keinen Rechner haben, ein Notebook oder Tablet ausleihen können. Da es aber mit der Technik alleine nicht getan ist, fließen die Mittel auch in einen pädagogischen Rahmen für den digitalen Unterricht.

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