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11.10.2021

Elf neue Fälle einer Coronavirus-Infektion (Zahlen 9. bis 11. Oktober) - Baden-Württemberg verlängert Corona-Hilfsprogramme bis zum Jahresende

Im Main-Tauber-Kreis wurden in der Zeit von Samstag, 9., bis Montag, 11. Oktober, insgesamt elf neue Fälle einer Coronavirus-Infektion bestätigt, davon elf am Samstag und keiner am Sonntag und Montag. Die betroffenen Personen leben im Gebiet von sechs Städten und Gemeinden des Landkreises und befinden sich in häuslicher Isolation. Es handelt sich in mindestens vier Fällen um Kontaktpersonen zu bekannten Fällen. Für die Kontakte der neu Infizierten wurde Quarantäne angeordnet und eine Testung veranlasst. Die Gesamtzahl der bislang bestätigt infizierten Personen im Landkreis beträgt nun 6035.

106 Personen aktiv von Infektion betroffen

Die Zahl der Genesenen steigt um 25 Personen auf 5837. Somit sind derzeit 106 Personen im Landkreis aktiv von einer nachgewiesenen Infektion betroffen. Sie verteilen sich auf das Gebiet der Kommunen Ahorn: 0, Assamstadt: 2, Bad Mergentheim: 36 (+5), Boxberg: 4 (+1), Creglingen: 6, Freudenberg: 1, Großrinderfeld: 0, Grünsfeld: 0, Igersheim: 4, Königheim: 3, Külsheim: 5, Lauda-Königshofen: 4 (+1), Niederstetten: 0, Tauberbischofsheim: 3, Weikersheim: 15 (+1), Werbach: 0, Wertheim: 20 (+2) und Wittighausen: 3 (+1).

Weiterer Todesfall bestätigt

Das Gesundheitsamt hat einen weiteren Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus bestätigt. Bei dem Verstorbenen handelt es sich um einen Mann im Alter von über 90 Jahren. Weitere Angaben macht das Landratsamt aus Gründen des Persönlichkeitsschutzes nicht. Damit sind im Main-Tauber-Kreis mittlerweile 92 Menschen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie verstorben, davon 72 im Jahr 2021.

Indikatoren für das Pandemie-Geschehen laut LGA am Sonntag

Die Sieben-Tage-Inzidenz lag im Main-Tauber-Kreis am Sonntag, 10. Oktober, nach Angaben des Landesgesundheitsamtes Baden-Württemberg (LGA) bei 46,7. Sie beschreibt die Zahl der Neuinfektionen in den vergangenen sieben Tagen (4. bis 10. Oktober) je 100.000 Einwohner. Die Sieben-Tage-Hospitalisierungsinzidenz für Baden-Württemberg lag bei 2,06. Sie beschreibt die Zahl der Menschen, die in den vergangenen sieben Tagen in Baden-Württemberg mit COVID-19 ins Krankenhaus eingeliefert wurden, je 100.000 Einwohner. Die Auslastung der Intensivbetten mit COVID-19-Patientinnen und -Patienten (AIB) in Baden-Württemberg lag bei 187.

Die aktuellen Werte für Montag, 11. Oktober, können ab etwa 18 Uhr im Lagebericht des LGA unter www.gesundheitsamt-bw.de abgerufen werden.

14 weitere Mutationen nachgewiesen

Bei 14 Infektionsfällen der vergangenen Tage wurde durch nachträgliche Typisierung der Laborproben die Delta-Variante des Coronavirus nachgewiesen. Nunmehr wurde bei insgesamt 1834 Fällen im Kreis eine Virusmutation festgestellt.

Unternehmen und Selbständige noch immer vor großen Herausforderungen

Das Land Baden-Württemberg verlängert mehrere Corona-Hilfsprogramme bis zum Jahresende. Mit diesen Programmen werden die Betriebe somit auch weiterhin dabei unterstützt, die Krise zu überstehen.

Das Wirtschaftsministerium teilte mit, dass viele von der Pandemie betroffene Unternehmen und Selbstständige noch immer vor großen Herausforderungen stünden. Es sei davon auszugehen, dass auch in den kommenden Monaten noch viele Betriebe zu geringe Einnahmen haben werden, um ihre laufenden Kosten finanzieren zu können, insbesondere in den hart betroffenen Branchen. Deshalb sei es wichtig, die Programme bis zum Jahresende zu verlängern.

Zu den verlängerten Landesprogrammen zählt der Tilgungszuschuss Corona, der eine der wesentlichen Förderlücken in der Überbrückungshilfe des Bundes schließt. Mit diesem Programm können Dienstleistungsunternehmen Zuschüsse von insgesamt bis zu 300.000 Euro für den gesamten Förderzeitraum 2021 zu Tilgungsraten für Kredite erhalten.

Auch das Programm „Start-up BW Pro-Tect“ wird bis zum Jahresende fortgeführt. Damit können innovative Start-ups mit Wachstumspotenzial Liquiditätsengpässe kurzfristig überbrücken. Die Förderung richtet sich an Start-ups, bei denen trotz bisher aussichtsreicher Entwicklung aufgrund der Corona-Pandemie Liquiditätsengpässe ausgelöst wurden. Diese jungen Unternehmen erfüllen laut Ministerium aufgrund ihres Unternehmensalters oder der noch nicht erreichten Kapitaldienstfähigkeit häufig nicht die Anforderungen anderer Corona-Hilfen und seien daher auf das Unterstützungsangebot des Landes angewiesen.

Die Krisenberatung Corona wird ebenfalls verlängert. Im Rahmen dieses Programms können Unternehmen bis zu vier kostenlose Beratungstage erhalten und werden dabei unterstützt, ihre unternehmerische Lage zu bewerten, Möglichkeiten der Liquiditätssicherung zu prüfen und Strategien, um die Krise zu überwinden und zum Neustart nach der Krise zu entwickeln.

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