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24.03.2020

Drei neue Fälle von Coronavirus-Infektionen bestätigt (Zahlen 24. März)

Im Main-Tauber-Kreis wurden am Dienstag, 24. März, drei neue Fälle einer Coronavirus-Infektion bestätigt. Damit liegt die Gesamtzahl der bislang infizierten Personen bei 63. Die neu betroffenen Personen leben im Gebiet der Städte Creglingen und Niederstetten. Eine Person befindet sich in stationärer Behandlung, die aber nicht im Zusammenhang mit der Infektion steht. Für die zwei anderen Personen wird häusliche Isolation angeordnet. Ihre Kontaktpersonen werden ermittelt. Für sie wird ebenfalls häusliche Isolation angeordnet.

In konsequenter Umsetzung der Vorgaben des Landes plant das Landratsamt vorausschauend und wird ab Donnerstag, 26. März, auf einen Mehrschichtbetrieb umstellen, wie er in vielen Unternehmen und öffentlichen Einrichtungen derzeit eingeführt wird. Hierdurch ist gewährleistet, dass ausreichend Mitarbeiter auch dann zur Verfügung stehen, wenn es zu Corona-Infektionen im Landratsamt selbst kommen sollte und bestimmte Mitarbeiter vorübergehend in häusliche Isolation gehen müssen. Diese Regelung gilt auch für sämtliche Außenstellen.

„Das Landratsamt verfügt über zahlreiche sensible Bereiche, die unter allen Umständen jederzeit arbeitsfähig bleiben müssen. Dazu zählt beispielsweise die regelmäßige und pünktliche Auszahlung sozialer Leistungen an Bürgerinnen und Bürger, aber auch die IT-Abteilung, die zu jedem Zeitpunkt den Betrieb von Netzwerk und Programmen in den Ämtern gewährleisten muss“, erklärt Landrat Reinhard Frank.

Durch das Mehrschichtsystem bleibt die Arbeitsfähigkeit sämtlicher Dienststellen unter Einhaltung der bekannten Servicezeiten gewährleistet. Dies bedeutet, dass das Landratsamt grundsätzlich auch weiterhin in gebotener Schnelligkeit und in der ganzen Breite seines Dienstleistungsangebots für die Bürgerinnen und Bürger da ist. Aufgrund der derzeitigen Situation kann es allerdings zu Wartezeiten und Verzögerungen kommen, die Erreichbarkeit der Sachbearbeiterinnen und Sachbearbeiter kann eingeschränkt sein. „Im Zweifelsfall müssen wir uns auf Kernaufgaben sowie alle Tätigkeiten im Zusammenhang mit der Eindämmung der Coronavirus-Infektionen konzentrieren“, sagt Erster Landesbeamter Christoph Schauder als Leiter des Corona-Arbeitsstabes.

Deshalb bittet das Landratsamt die Bürgerinnen und Bürger nochmals eindringlich, Behördengänge nach Möglichkeit auf einen späteren Zeitpunkt zu verschieben. Persönliche Vorsprachen sind ausschließlich nach telefonischer Voranmeldung und nur in unaufschiebbaren Angelegenheiten möglich (Verkehrsamt mit Kfz-Zulassung 09341/82-4001, Abfallberatung 09341/82-4002, in allen anderen Angelegenheiten 09341/82-0). Sind die Sachbearbeiter bekannt, können diese direkt per Telefon und E-Mail kontaktiert werden

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