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26.03.2020

Acht neue Fälle von Coronavirus-Infektionen bestätigt (Zahlen 26. März)

Im Main-Tauber-Kreis wurden am Donnerstag, 26. März, acht neue Fälle einer Coronavirus-Infektion bestätigt. Damit liegt die Gesamtzahl der bislang infizierten Personen bei 78. Die neu betroffenen Personen leben im Gebiet der Kommunen Külsheim, Tauberbischofsheim, Großrinderfeld, Grünsfeld, Niederstetten, Bad Mergentheim und Creglingen. Vier Personen befinden sich in stationärer Behandlung. Für die vier anderen Personen wurde häusliche Isolation angeordnet. Ihre Kontaktpersonen werden ermittelt. Für sie wird ebenfalls häusliche Isolation angeordnet.

Das Umweltministerium hat auf Grundlage der Empfehlungen des Robert Koch-Institutes und des Landesgesundheitsamtes Hinweise zum Umgang mit Abfällen positiv getesteter oder unter Quarantäne gestellter Personen aus Privathaushalten und aus vergleichbaren Stellen wie etwa Hausarztpraxen veröffentlicht.

Virenbelastete Abfälle müssen demnach ausschließlich über die Restmülltonne ­– nicht über den Gelben Sack oder die Biotonne – entsorgt werden. Um sowohl bei anderen Nutzern der gleichen Restmülltonne als auch bei Dritten wie Müllwerkern eine Gefährdung möglichst auszuschließen, sollten bestimmte Vorsichtsmaßnahmen berücksichtigt werden:

  • Spitze oder scharfe Gegenstände (zum Beispiel Spritzen und Skalpelle) müssen in stich- und bruchfesten Einwegbehältnissen gesammelt und fest verschlossen werden.
  • Geringe Mengen an flüssigen Abfällen sind mit ausreichend saugfähigem Material in Verbindung zu bringen, um die Tropffreiheit zu gewährleisten. Größere Mengen an flüssigen Abfällen dürfen nicht über die Restmülltonne entsorgt werden.
  • Die kontaminierten Abfälle müssen in stabilen Müllsäcken gesammelt werden, die nach der Befüllung mit dem kontaminierten Abfall beispielsweise durch Verknoten fest zu verschließen sind.
  • Die Müllsäcke müssen direkt in die Abfalltonnen oder Container gegeben und dürfen nicht daneben gestellt werden.

Folgende Abfälle aus positiv getesteten oder unter Quarantäne gestellten privaten Haushalten und vergleichbaren Stellen müssen unter Beachtung dieser Vorsichtsmaßnahmen über die Restmülltonne entsorgt werden (Aufzählung nicht abschließend):

  •  Wertstoffe, Verpackungen und häusliche Bioabfälle (Küchenabfälle),
  • Materialien, die zum Abdecken von Mund oder Nase im Zuge der Husten- und Nies-Etikette verwendet wurden,
  • Taschentücher, Aufwischtücher,
  • Einwegwäsche und Hygieneartikel (zum Beispiel Windeln),
  • Schutzkleidung und
  • Abfälle aus Desinfektionsmaßnahmen.

Bürgerinnen und Bürger können sich bei konkreten Fragen zur Entsorgung dieser Abfälle an die Abfallberatung des Abfallwirtschaftsbetriebes Main-Tauber-Kreis wenden, Telefon 09341/82-4002, E-Mail: abfallwirtschaftsbetrieb@main-tauber-kreis.de.

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