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Informationen zum Coronavirus & zur Schutzimpfung

An dieser Stelle finden Sie alle Informationen rund um das Thema Coronavirus gebündelt - einschließlich der Corona-Schutzimpfung. Sie können mit dem Frage-und-Antwortsystem "Corey" chatten.

Bürgertelefon & Chatten mit dem Frage-und-Antwortsystem "Corey"

Chatten mit dem automatischen Frage- und Antwortsystem

Viele Fragen zum Coronavirus beantwortet unser automatisches Frage- und Antwortsystem, das Chatbot Corey

Telefon-Hotlines

Vor dem Hintergrund der dynamischen Entwicklung bei der Ausbreitung des Coronavirus hat das Landratsamt ein Bürgertelefon für Fragen aus der Bevölkerung eingerichtet. Die Telefonnummer lautet 09341 / 82-4010. Das Bürgertelefon ist montags bis freitags von 8.30 Uhr bis 12.30 Uhr geschaltet. Hier gibt es Antworten und Hinweise zu Themen wie Symptome und Inkubationszeit oder der Frage, wie man sich vor einer Ansteckung schützen kann. Wir bitten um Verständnis, dass es bei hohem Anrufaufkommen zu Wartezeiten kommen kann.

Des Weiteren können sich Bürgerinnen und Bürger montags bis freitags zwischen 8 und 18 Uhr unter der Telefonnummer 0711 / 904-39555 an eine eigens eingerichtete Hotline des Landesgesundheitsamts Baden-Württemberg wenden.

Weitere Servicetelefonnummern

Die pandemische Situation kann zu Problemen und Konflikten in der Familie führen. Hier die wichtigsten Servicetelefonnummern, unter denen Hilfe und Beratung angeboten werden:

  • Hilfen bei existentiellen Problemen, Diakonisches Werk im Main-Tauber-Kreis, Beratungsstelle Tauberbischofsheim: 09341/9280-0, Beratungsstelle Wertheim 09342/9275-0, Beratungsstelle Bad Mergentheim 07931/481698-0.
  • Psychologische Beratungsstelle - Hilfetelefon für Kinder, Jugendliche und Familien: 07931 8069
  • Psychologische Beratungsstelle des Caritasverbandes im Tauberkreis e.V.: 09341/92200
  • Nummer gegen Kummer – Hilfe für Kinder und Jugendliche: 116 111
  • Elterntelefon: 0800/111 0550
  • Hilfetelefon „Schwangere in Not“: 0800/404 0020
  • Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“: 0800/011 6010
  • "Frauen helfen Frauen" Main-Tauber-Kreis:  09343/5 89 94 91 oder Mobil/SMS: 0178/46 63 454
  • Suchtberatungsstelle der AGJ: 09341/897370.

Coronavirus-Hotline für gehörlose Menschen

Auch für gehörlose Menschen erreichbar ist die Coronavirus-Hotline des Regierungspräsidiums Stuttgart, die vom Landesgesundheitsamt fachlich unterstützt wird. Ratsuchenden gehörlosen Menschen steht die Hotline montags bis freitags zwischen 9 und 17 Uhr als Video-Chat zur Verfügung.

Coronavirus-Hotline für gehörlose Menschen 

Aktuelle Möglichkeiten für eine Coronavirus-Schutzimpfung

Das Impfen ist in die Regelversorgung durch die niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte und die Betriebsärztinnen und Betriebsärzte übergegangen. Alle Impfzentren im Land wurden zum 1. Oktober 2021 geschlossen. Unterstützt werden die Ärztinnen und Ärzte bis zum Jahrsende 2021 von 30 Mobilen Impfteams.

Einen Teil ihrer Kapazitäten werden die Mobilen Impfteams für Vor-Ort-Impfaktionen einsetzen. In einigen Kommunen werden diese außerdem auch von niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten vorgenommen, wie bisher schon.

Sofern die Zweitimpfung ab Oktober 2021 stattfinden soll, muss rechtzeitig Kontakt mit der Hausarztpraxis oder einer niedergelassenen Ärztin oder einem niedergelassenen Arzt aufgenommen werden, um einen Termin zu vereinbaren. Eine Impfung ist auch in Privatpraxen möglich. Wer keine Hausarztpraxis hat, kann auf der Internetseite der Kassenärztlichen Vereinigung BW über die Corona-Karte Baden-Württemberg unter www.kvbawue.de/index.php?id=1102 den Standort der nächstgelegenen Corona- Schwerpunktpraxis finden, um einen Zweitimpfungstermin zu vereinbaren.

Für die Terminvereinbarung ist es wichtig, dass der Mindestabstand zwischen Erst-, Zweit- und Drittimpfung jeweils eingehalten wird und auch, dass der Termin mindestens zwei Wochen vor der fälligen Impfung mit der Arztpraxis vereinbart wird. Nur so kann die Arztpraxis die entsprechenden Impfstoffmengen bestellen und die Impftermine auch in Gruppen zusammenfassen, um den Verwurf von Impfstoff zu vermeiden. Eventuell bestehende Impftermine in einem Impfzentrum nach dem 30. September 2021 sind ungültig, auch falls E-Mail-Erinnerungen durch die Impfterminsoftware versandt werden.

Wer noch unsicher ist, findet zum Beispiel auf https://www.dranbleiben-bw.de/aufklaerung viele Informationen rund um die Impfung. Wer keine Hausärztin oder keinen Hausarzt hat, kann bei der Arztpraxis in der Nähe nach Terminvereinbarung eine Impfung erhalten.

Corona-Fallzahlen

Verteilung der aktiven Coronavirus-Infektionen im Main-Tauber-Kreis

Aktive Fälle von Coronavirus-Infektionen im Main-Tauber-Kreis, aufgeschlüsselt nach Städten und Gemeinden (Stand: 15. Oktober, 14.30 Uhr)
Aktive Fälle von Coronavirus-Infektionen im Main-Tauber-Kreis, aufgeschlüsselt nach Städten und Gemeinden (Stand: 15. Oktober, 14.30 Uhr)

Stand Karte: 15. Oktober 2021

Aktuelle Zahlen vom 14. und 15. Oktober 2021 

Gesamtzahl der Infektionen einschließlich genesene und verstorbene Personen, die Zahl in Klammern nennt die Veränderung zum Vortag:

6090 (+25)


Zahl der Fälle mit bestätigter Virusmutation:

1865 (+24)

Verteilung der Mutationsfälle:
  • Alpha-Variante (B.1.1.7): 1081
  • Beta-Variante (B.1.351): 26
  • Gamma-Variante (B.1.128): 5
  • Delta-Variante (B.1.617.2): 751
  • Unklare Variante: 2

Es erfolgte, soweit notwendig, eine Verlängerung der Quarantänezeit. Dies betrifft auch etwaige Kontaktpersonen und deren Haushaltsangehörige.


Indikatoren für das Pandemie-Geschehen am Donnerstag, 14. Oktober 2021:

Wert der Sieben-Tage-Inzidenz für den Main-Tauber-Kreis laut LGA:

46,0

Die Sieben-Tage-Inzidenz gemäß Berechnung des Landesgesundheitsamtes beschreibt die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus am aktuellen Tag und an den sechs Tagen davor je 100.000 Einwohner.

Wert der Sieben-Tage-Hospitalisierungsinzidenz für Baden-Württemberg laut LGA: 

2,2

Die Sieben-Tage-Hospitalisierungsinzidenz beschreibt, wie viele Menschen pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohnern mit COVID-19 ins Krankenhaus eingeliefert werden.

Auslastung der Intensivbetten mit COVID19-Patientinnen und -Patienten (AIB) in Baden-Württemberg laut LGA:

173

Die Werte für den aktuellen Tag können jeweils ab etwa 18 Uhr im Lagebericht des Landesgesundheitsamtes abgerufen werden.

Dreistufiges Warnsystem

Seit 16. September 2021 gilt in Baden-Württemberg ein dreistufiges Warnsystem. Dies bedeutet, dass es strengere Regelungen bei sich abzeichnender Überlastung der Krankenhäuser geben wird.

  • Basisstufe: Geltung der bisherigen Regelungen mit 3G-Regelung in den meisten Bereichen. Neu ab 15. Oktober ist die Einführung eines sogenannten 2G-Optionsmodells.
  • Warnstufe: Die Warnstufe wird ausgerufen, wenn die Hospitalisierungsinzidenz an fünf Werktagen in Folge den Wert von 8,0 erreicht oder überschreitet oder die Auslastung der Intensivbetten in Baden-Württemberg an zwei aufeinanderfolgenden Werktagen den Wert von 250 erreicht oder überschreitet.
  • Alarmstufe: Die Alarmstufe wird ausgerufen, wenn die Hospitalisierungsinzidenz an fünf Werktagen in Folge den Wert von 12,0 erreicht oder überschreitet oder die Auslastung der Intensivbetten in Baden-Württemberg an zwei aufeinanderfolgenden Werktagen den Wert von 390 erreicht oder überschreitet.
  • Aktuell gilt in Baden-Württemberg die Basisstufe.



Zahl der bereits genesenen Personen:

5889 (+22)


Zahl der im Labor bestätigten noch aktiven Fälle:

108


Zahl der verstorbenen Personen im Main-Tauber-Kreis im Zusammenhang mit bestätigter Coronavirus-Infektion:

93

Aufgeführt sind die Todesfälle, die mit und an SARS-CoV-2 verstorben sind. Mit SARS-CoV-2 verstorben bedeutet, dass die Person aufgrund anderer Ursachen verstorben ist, aber auch ein positiver Befund auf SARS-CoV-2 vorlag. An SARS-CoV-2 verstorben bedeutet, dass die Person aufgrund der gemeldeten Krankheit verstorben ist.

Richtlinien und Verordnungen des Landes und des Bundes

Corona-Verordnung der Landesregierung

Aktuelle Änderungen der Corona-Verordnung zum 15. Oktober 2021

Weitere Verordnungen des Landes Baden-Württemberg und des Bundes

Absonderung

Bildung

Gewerblicher Bereich

  • Corona-Stabilisierungshilfe-HOGA-Zuständigkeitsverordnung - CoSHG-ZVO PDF, 196 kB 05.08.2020 Verordnung des Wirtschaftsministeriums über die Zuständigkeit der Industrie- und Handelskammern im Land Baden-Württemberg für die Unterstützung bei der Administration von Hilfen im Rahmen der Stabilisierungshilfe Corona für das Hotel- und Gaststättengewerbe

Gesundheits- und Sozialwesen

Reise und Freizeit

Sport

Weitere Richtlinien des Landes Baden-Württemberg


Bescheinigung über Absonderungspflicht erhalten

Das Sozialministerium hat die Corona-Verordnung Absonderung zum 14. September 2021 geändert. Damit einhergehend hat sich auch die Regelung für die Ausstellung der Bescheinigungen für absonderungspflichtige Personen geändert. Bislang wurden die Bescheinigungen automatisch vom Gesundheitsamt ausgestellt.

Zukünftig werden derartige Bescheinigungen nur auf Verlangen ausgestellt. Ein Antragsformular steht zur Verfügung. Das ausgefüllte Formular senden Sie bitte per E-Mail an quarantaene@main-tauber-kreis.de ein.

In diesem Zusammenhang weisen wir nochmals darauf hin, dass die Bescheinigungen nur für Infizierte oder krankheitsverdächtige Personen und deren haushaltsangehörige Personen bzw. vom Gesundheitsamt als enge Kontaktperson qualifizierte Personen ausgestellt werden. Personen, die sich aufgrund der Coronavirus-Einreiseverordnung in häusliche Absonderung begeben müssen, erhalten keine Bescheinigungen.

Ebenso geändert hat sich die Absonderungsdauer für absonderungspflichtige enge Kontaktpersonen und haushaltsangehörige Personen. Diese wird von 14 auf zehn Tage verkürzt. Ab dem fünften Tag der Absonderung ist eine Freitestung durch PCR-Testung und ab dem siebten Tag durch Antigenschnelltest (kein Selbsttest) möglich. Eine Freitestung erfolgt – anders als eine Freitestung nach Einreise aus einem Hochrisikogebiet – allein durch Kenntnisnahme des negativen Testergebnisses. Eine Übermittlung des Testergebnisses an die Behörde ist für die Beendigung der Absonderung nicht erforderlich, vielmehr muss das Testergebnis bei Kontrollen durch die Ortspolizeibehörde vorgezeigt werden können. 

Online-Portal zur digitalen Einreiseanmeldung nutzen

Der Bund hat ein Online-Portal unter https://einreiseanmeldung.de geschaffen, welches sowohl notwendige Einreiseanmeldungen als auch die nachfolgenden Prozesse deutlich vereinfacht.

Das Gesundheitsamt Main-Tauber-Kreis bittet darum, nur noch diese Form der Einreiseanmeldung zu nutzen. Beförderungsunternehmen werden gebeten, ihren Reisenden die Nutzung dringendst zu empfehlen. Auf die Ersatzmitteilung auf Papier sollte – wenn möglich – nicht mehr zurückgegriffen werden. Die vielen Ersatzeinreiseanmeldungen, die durch die Deutsche Post gescannt und zugestellt werden, binden aktuell Personalressourcen, die für die Pandemiebekämpfung dringend benötigt werden.

Eine digitale Einreiseanmeldung ist grundsätzlich bei der Einreise aus Virusvarianten- und Hochrisikogebieten vorgeschrieben. Weitere Informationen zum Thema gibt es unter https://www.bundesgesundheitsministerium.de/coronavirus-infos-reisende/faq-tests-einreisende.html.

Dokumente und Weblinks


Entschädigungsanträge nach § 56 IfSG sowie Staatshaftungsrecht

Wichtig zu wissen in der Pandemie: Bürgerinnen und Bürgern steht in bestimmten Konstellationen ein Entschädigungsanspruch nach dem Infektionsschutzgesetz (IfSG) zu.

Eine Entschädigung für Verdienstausfall wird nach § 56 Absatz 1 IfSG gewährt, wenn eine Person als Ausscheider, Ansteckungsverdächtiger, Krankheitsverdächtiger oder als sonstiger Träger von Krankheitserregern einem Tätigkeitsverbot oder einer Absonderung (Quarantäne) unterworfen wird.

Eine Entschädigung in Höhe von 67 Prozent des Nettoverdienstausfalls, höchstens 2016 Euro pro Monat, können nach § 56 Absatz 1a IfSG erwerbstätige Sorgeberechtigte erhalten, wenn sie aufgrund der Schließung von Schulen oder Einrichtungen zur Betreuung von Kindern oder Menschen mit Behinderungen einen Verdienstausfall erleiden. Dasselbe gilt, wenn das Kind von der zuständigen Behörde (Ortspolizeibehörde, Gesundheitsamt) abgesondert wurde oder sich aufgrund einer Rechtsverordnung des Landes absondern musste (nur bei Absonderungszeiträumen ab dem 19. November 2020). Für Absonderungszeiträume ab dem 16. Dezember 2020 besteht ein Anspruch darüber hinaus dann, wenn Schul- oder Betriebsferien behördlich angeordnet wurden oder die Präsenzpflicht in der Schule behördlich aufgehoben wurde. Hierzu gehören Konstellationen des Distanzlernens im Rahmen der häuslichen Umgebung wie Wechselunterricht oder Hybridunterricht. Seit dem 22. Februar 2021 gilt dies auch, wenn ein Kind aufgrund pandemiebedingt eingeschränkter Öffnungszeiten nicht in der KiTa betreut werden kann.

Anträge können online unter www.ifsg-online.de gestellt werden. Dort finden sich weitere Informationen zur Antragsstellung und den insoweit beizufügenden Nachweisen. Der Arbeitgeber hat für die Dauer des Arbeitsverhältnisses die Entschädigung für die zuständige Behörde an den Arbeitnehmer in Vorleistung auszuzahlen. Die ausgezahlten Beträge werden dem Arbeitgeber dann auf Antrag von den in Baden-Württemberg zuständigen Regierungspräsidien erstattet.

Bei Fragen zu Entschädigungen können sich Betroffene direkt an die jeweiligen Regierungspräsidien und deren Hotlines wenden. Für den Main-Tauber-Kreis zuständig ist das Regierungspräsidium Stuttgart, Telefon 0711/904-39777, E-Mail: entschaedigung-ifsg@rps.bwl.de

Entschädigungsanträge, die auf Staatshaftungsrecht gestützt werden, werden durch das Gesundheitsamt des Main-Tauber-Kreises über das Regierungspräsidium Stuttgart an das Ministerium für Soziales und Integration weitergeleitet. Hierunter sind Fälle zu fassen, in denen sich die antragstellende Person auf eine allgemein geltende Einschränkung nach der Corona-Verordnung des Landes, beispielsweise eine Betriebsuntersagung, beruft. 

In diesem Kontext wird auf die Datenschutzerklärungen des Ministeriums für Soziales und Integration sowie der Regierungspräsidien verwiesen, welche unter nachfolgenden Links abrufbar sind:


Corona - Arbeitsschutz- und Arbeitszeitrecht / Gewerbeaufsicht

Wie das gesellschaftliche und private Leben steht auch das betriebliche Umfeld derzeit vor großen Herausforderungen. Arbeitgeber, deren Unternehmen nicht von den Einschränkungen der Corona-Verordnung des Landes betroffen sind, haben die Auswirkungen der Corona-Pandemie insbesondere auch im Bereich des Arbeitsschutzes zu berücksichtigen.

Die Gewerbeaufsicht im Landratsamt stellt daher auf dieser Seite aktuelle Informationen zur Verfügung.

Arbeitsschutz / Arbeitsstätten

Eine wesentliche Rolle spielt dabei der § 3 Abs. 1 des Arbeitsschutzgesetzes (ArbSchG), welcher den Arbeitgeber verpflichtet, den Arbeitsschutz „bei sich ändernden Gegebenheiten“ anzupassen. Dies bedeutet, dass die gemäß § 5 ArbSchG zu erstellende Gefährdungsbeurteilung möglichst unter Beteiligung der Fachkraft für Arbeitssicherheit und des betreuenden Betriebsarztes zu überprüfen und ggf. zu aktualisieren ist.

Mit einzubeziehen sind zum Beispiel auch neue Gegebenheiten wie Notfallbetrieb und veränderte Arbeitssituationen und -zeiten in bestimmten Betrieben. Die Gefährdungsbeurteilung ist unter besonderer Beachtung des Standes von Technik und Hygiene sowie anhand arbeitswissenschaftlicher Erkenntnisse zu aktualisieren.

Die erforderlichen Maßnahmen für den Schutz und die Gesundheit der Arbeitnehmer sind festzulegen und umzusetzen. 

Mit der Änderung des Arbeitsschutzgesetzes zum 1. Januar 2021 können nunmehr auch in diesem Rechtsbereich Verordnungen in Zusammenhang mit epidemiologischen Lagen von nationaler Tragweite erlassen werden (§ 18 Abs. 3 ArbSchG).

Weiterhin kann in einer Rechtsverordnung nunmehr bestimmt werden, dass für bestimmte Beschäftigte angemessene Unterkünfte bereitzustellen sind, wenn dies aus Gründen der Sicherheit, zum Schutz der Gesundheit oder aus Gründen der menschengerechten Gestaltung der Arbeit erforderlich ist, und welche Anforderungen dabei zu erfüllen sind (§ 18 Abs. 3a).

Auf diesen Grundlagen wurde am 21.01.2021 die SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung (Corona-ArbSchV) erlassen, welche Maßnahmen zur Kontaktreduktion im Betrieb sowie Anforderungen zum Mund-Nasen-Schutz gesetzlich regelt.

Die mit Datum 20.08.2020 in Kraft getretene SARS-CoV-2-Arbeitsschutzregel gilt auch weiterhin als Stand der Technik und Hygiene sowie arbeitswissenschaftliche Erkenntnis fort.

Speziell zum Thema der Gemeinschaftsunterkünfte außerhalb des Geländes eines Betriebes oder einer Baustelle wurde die Arbeitsstättenverordnung (ArbStättV) zum 1. Januar 2021 angepasst (vgl. § 1 Abs. 3 und § 2 Abs. 8 ArbStättV). Hier werden unter Nummer 4.4 des Anhangs der ArbStättV Regelungen zur Bereitstellung und Angemessenheit der Unterkünfte gestellt. Es besteht eine Dokumentationspflicht.

Biostoffe

Für Tätigkeiten mit biologischen Arbeitsstoffen (Biostoffen) gelten unverändert die Anforderungen der Biostoffverordnung. Sie regelt einerseits Maßnahmen zum Schutz von Sicherheit und Gesundheit der Beschäftigten vor Gefährdungen durch entsprechende Tätigkeiten, auf der anderen Seite auch Maßnahmen zum Schutz anderer Personen, soweit diese aufgrund des Verwendens von Biostoffen durch Beschäftigte oder durch Unternehmer ohne Beschäftigte gefährdet werden können.

Arbeitszeit

Derzeit gelten im Zusammenhang mit dem Corona-Virus keine speziellen Ausnahmen im Bereich des Arbeitszeitrechts.

Sollte die Erfordernis zur Ausweitung der gesetzlich zulässigen Arbeitszeit bestehen – in der Regel handelt es sich dabei um Sonn- und Feiertagsarbeit, die nicht von den gesetzlichen Ausnahmen abgedeckt ist – können für systemrelevante Bereiche Ausnahmegenehmigungen nach § 15 Abs. 2 Arbeitszeitgesetz (ArbZG) erteilt werden. Anträge sind bei der Gewerbeaufsicht zu stellen.

Dokumente / Weitere Informationen

Dokumente

Gesetze

Verordnungen

Technische Regeln / arbeitswissenschaftliche Erkenntnisse

Richtlinien in Baden-Württemberg


Weitere Informationen

Fragen und Antworten (FAQ)

Das Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg hat für Unternehmen und Beschäftigte einen umfassenden Katalog von Fragen und Antworten veröffentlicht, beispielsweise zu folgenden Themen:

  • Homeoffice
  • Hinweise für Schwangere und stillende Mütter
  • Ausnahmeregelungen zum Arbeitszeitgesetz und Ladenöffnungsgesetz
  • Arbeitnehmerüberlassung
  • Informationen zu den Auswirkungen des Coronavirus für Unternehmen und Beschäftigte

Weitere externe Links



Informationen zu Wirtschaft und Sozialem

Unterstützung des heimischen Gewerbes

Pressemitteilungen

Die Mitteilungen zu den Coronavirus-Fallzahlen erfolgen an fünf Tagen in der Woche, das heißt von Montag bis Freitag; an Wochenenden veröffentlichen wir aktuell keine Mitteilungen. An Tagen, an denen keine neuen Infektionen zu verzeichnen sind, erscheint nur eine Kurzmeldung.
  

  1. © Gerd Altmann, Pixabay.de
    Datum: 15.10.2021

    25 neue Fälle einer Coronavirus-Infektion (Zahlen 14. und 15. Oktober) - 2G-Optionsmodell und Testpflicht für bestimmte Beschäftigte eingeführt

    Im Main-Tauber-Kreis wurden am Donnerstag, 14., und am Freitag, 15. Oktober, insgesamt 25 neue Fälle einer Coronavirus-Infektion bestätigt, davon 13 am Donnerstag und 12 am Freitag. Die betroffenen Personen ... Mehr


  2. © Hermann Kollinger, Pixabay.de
    Datum: 13.10.2021

    30 neue Fälle einer Coronavirus-Infektion (Zahlen 12. und 13. Oktober) - Kosten für Corona-Bürgertests werden nicht mehr vom Bund übernommen

    Im Main-Tauber-Kreis wurden am Dienstag, 12., und am Mittwoch, 13. Oktober, insgesamt 30 neue Fälle einer Coronavirus-Infektion bestätigt, davon sechs am Dienstag und 24 am Mittwoch. Die betroffenen ... Mehr


  3. © Bruno/Germany, Pixabay.de
    Datum: 11.10.2021

    Elf neue Fälle einer Coronavirus-Infektion (Zahlen 9. bis 11. Oktober) - Baden-Württemberg verlängert Corona-Hilfsprogramme bis zum Jahresende

    Im Main-Tauber-Kreis wurden in der Zeit von Samstag, 9., bis Montag, 11. Oktober, insgesamt elf neue Fälle einer Coronavirus-Infektion bestätigt, davon elf am Samstag ... Mehr


  4. © Victoria Borodinova, Pixabay.de
    Datum: 08.10.2021

    23 neue Fälle einer Coronavirus-Infektion (Zahlen 7. und 8. Oktober) - Erholung für Familien mit geringem Einkommen oder behinderten Angehörigen

    Im Main-Tauber-Kreis wurden am Donnerstag, 7. Oktober, und Freitag, 8. Oktober, insgesamt 23 neue Fälle einer Coronavirus-Infektion bestätigt, davon 13 am Donnerstag und 10 am Freitag. Die betroffenen Personen leben ... Mehr


  5. © DoroT Schenk, Pixabay.de
    Datum: 06.10.2021

    28 neue Fälle einer Coronavirus-Infektion (Zahlen 5. und 6. Oktober) - Niedergelassene Ärztinnen und Ärzte impfen im Rahmen der Regelversorgung

    Im Main-Tauber-Kreis wurden am Dienstag, 5. Oktober, und Mittwoch, 6. Oktober, insgesamt 28 neue Fälle einer Coronavirus-Infektion bestätigt, davon sechs am Dienstag und 22 am Mittwoch. Die betroffenen Personen ... Mehr


  6. © Daniel Friesenecker, Pixabay.de
    Datum: 04.10.2021

    26 neue Fälle einer Coronavirus-Infektion (Zahlen 2. bis 4. Oktober) - Landkreis stellt Informationsarbeit um - Noch drei Berichte pro Woche

    Im Main-Tauber-Kreis wurden in der Zeit von Samstag, 2. Oktober, bis Montag, 4. Oktober, insgesamt 26 neue Fälle einer Coronavirus-Infektion bestätigt, davon zwölf am Samstag, 14 am Sonntag, und ... Mehr


  7. © ericbarns, Pixabay.de
    Datum: 01.10.2021

    22 neue Fälle einer Coronavirus-Infektion (Zahlen 1. Oktober) - Kontrollen in Clubs und Diskotheken

    Im Main-Tauber-Kreis wurden am Freitag, 1. Oktober, insgesamt 22 Fälle einer Coronavirus-Infektion bestätigt. Die betroffenen Personen leben im Gebiet von acht Städten und Gemeinden des Landkreises. ... Mehr


  8. Datum: 01.10.2021

    Kreisimpfzentrum schließt nach acht Monaten und fast 88.000 Impfungen

    Das Kreisimpfzentrum (KIZ) in Bad Mergentheim hat am Donnerstagabend seine Pforten nach gut acht Monaten Sieben-Tage-Betrieb dauerhaft geschlossen. Insgesamt wurden im Impfzentrum selbst und ... Mehr


  9. © Luisella Planeta Leoni, Pixabay.de
    Datum: 30.09.2021

    Sieben neue Fälle einer Coronavirus-Infektion (Zahlen 30. September) - Präsenzunterricht und Gesundheitsschutz als Ziele für das aktuelle Schuljahr

    Im Main-Tauber-Kreis wurden am Donnerstag, 30. September, insgesamt sieben Fälle einer Coronavirus-Infektion bestätigt. Die betroffenen Personen leben im Gebiet der Städte und Gemeinden Bad ... Mehr


  10. © Igor Ovsyannykov, Pixabay.de
    Datum: 29.09.2021

    23 neue Fälle einer Coronavirus-Infektion (Zahlen 29. September) - Impulsprogramm "Kultur nach Corona" aufgelegt - Bewerbungen jetzt möglich

    Im Main-Tauber-Kreis wurden am Mittwoch, 29. September, insgesamt 23 Fälle einer Coronavirus-Infektion bestätigt. Die betroffenen Personen leben im Gebiet von sechs Städten und Gemeinden des ... Mehr

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