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19.04.2022

980 neue Fälle einer Coronavirus-Infektion (Zahlen 11. bis 18. April) - Teststrategie für Sonderpädagogische Bildungseinrichtungen nach den Ferien

Im Main-Tauber-Kreis wurden in der Zeit von Montag, 11., bis Montag, 18. April, insgesamt 980 neue Fälle einer Coronavirus-Infektion bestätigt. Davon wurden 22 am Montag, 240 am Dienstag, 187 am Mittwoch und 267 am Gründonnerstag festgestellt. Am Karfreitag wurden 143 Fälle gemeldet. Am Karsamstag kamen nochmal 73 und am Ostersonntag 19 Fälle hinzu. Am Ostermontag wurden 29 Fälle gemeldet. Die Gesamtzahl der bislang bestätigt infizierten Personen im Landkreis beträgt nun 38.656. In der Woche zuvor (4. bis 10. April) wurden 1196 und damit 216 Fälle mehr gezählt.

1396 Personen aktiv von Infektion betroffen

Die Zahl der Genesenen steigt um 1296 Personen auf 37.073. Somit sind derzeit 1396 Personen im Landkreis aktiv von einer nachgewiesenen Infektion betroffen. Die von Montag bis Montag neu festgestellten Fälle verteilen sich auf das Gebiet der Kommunen Ahorn: 17, Assamstadt: 23, Bad Mergentheim: 116, Boxberg: 65, Creglingen: 35, Freudenberg: 50, Großrinderfeld: 46, Grünsfeld: 28, Igersheim: 35, Königheim: 27, Külsheim: 36, Lauda-Königshofen: 81, Niederstetten: 41, Tauberbischofsheim: 97, Weikersheim: 87, Werbach: 31, Wertheim: 151 und Wittighausen: 14.

Vier weitere Todesfälle im Landkreis bestätigt

Das Gesundheitsamt hat in der vergangenen Woche vier weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus bestätigt. Bei den Verstorbenen handelt es sich um zwei Frauen im Alter von über jeweils 90 Jahren, um eine Frau im Alter von über 80 Jahren sowie um einen Mann im Alter von über 65 Jahren. Weitere Angaben macht das Landratsamt aus Gründen des Persönlichkeitsschutzes nicht. Damit sind im Main-Tauber-Kreis mittlerweile 187 Menschen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie verstorben, davon 61 im Jahr 2022.

Vulnerable Gruppen besonders schützen – Verlängerung bis zu den Sommerferien

An den Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentren (SBBZ) und Schulkindergärten mit den entsprechenden Förderschwerpunkten werden besonders viele Schülerinnen und Schüler unterrichtet, die ein erhöhtes Risiko haben, bei einer Infektion mit dem Coronavirus schwer zu erkranken. Um die Sicherheitszäune an diesen Einrichtungen weiterhin hoch zu halten, hat die Landesregierung vor kurzem entschieden, dass die Testungen an den SBBZ mit den Förderschwerpunkten geistige Entwicklung (GENT) und körperlich-motorische Entwicklung (KMENT), an Schulkindergärten mit den entsprechenden Förderschwerpunkten und an SBBZ mit dem Bildungsgang GENT bis zu den Sommerferien fortgesetzt werden. Das bedeutet, dass diese Schülerinnen und Schüler sowie das Personal zweimal pro Woche verpflichtend per Antigen- oder PCR-Pooltest getestet werden müssen. Ausgenommen von der Testpflicht sind wie bisher quarantänebefreite Personen. Für die Fortführung der Testungen dort werden auch weiterhin Personen benötigt, die bei der Testung assistieren. Dafür stellt die Landesregierung die notwendigen Mittel in Höhe von etwa 300.000 Euro bereit.

Das Kultusministerium teilte mit, dass die besonders vulnerablen Gruppen, die bei einer Infektion mit einem schwereren Verlauf rechnen müssten, nicht vergessen werden dürften. Dies sei auch der Fall, wenn Maßnahmen anderswo entfallen. In den Schulen seien das die Kinder an den SBBZ, für die jetzt die Testungen verlängert werden, um dort die notwendige Sicherheit zu bieten.

Das Gesundheitsministerium erklärte, dass zwar Signale der Entspannung für die Gesamtheit der Bevölkerung sichtbar seien, aber auch weiterhin Rücksicht auf besonders vulnerable Bevölkerungsgruppen genommen werden müsse. Für diese sei eine Infektion mit einem erhöhten Risiko verbunden, weswegen in der Pflege aber auch in den SBBZ weiterhin besondere Sicherheitsmaßnahmen aufrechterhalten werden müssten, die zum Schutz dieser Personen beitragen. Alle anderen Personen könnten sich natürlich auch weiterhin über die kostenlosen Bürgertests auf eine Infektion testen lassen.

Die zusätzlichen Mittel, die für die weitere Umsetzung der Teststrategie benötigt werden, erhalten die Schulträger antragslos auf Basis der aktuellen Schülerzahlen zugewiesen. Das Kultus- und das Gesundheitsministerium behalten darüber hinaus den weiteren Verlauf der Pandemie und die Infektionslage an den Schulen im Blick. Sollte aufgrund der fachlichen Bewertung auf eine Testung in den Einrichtungen verzichtet werden können, werden die Schulen darüber informiert.

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