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28.03.2022

2793 neue Fälle einer Coronavirus-Infektion (Zahlen 21. bis 27. März) - Tilgungszuschuss Corona III bis 30. Juni verlängert

Im Main-Tauber-Kreis wurden in der Zeit von Montag, 21., bis Sonntag, 27. März, insgesamt 2793 neue Fälle einer Coronavirus-Infektion bestätigt. Davon wurden 302 am Montag, 320 am Dienstag, 573 am Mittwoch und 346 am Donnerstag festgestellt. Am Freitag wurden 607 Fälle gemeldet. Am Samstag kamen nochmal 340 und am Sonntag 305 Fälle hinzu. Die Gesamtzahl der bislang bestätigt infizierten Personen im Landkreis beträgt nun 34.349. In der Woche zuvor (14. bis 20. März) wurden 3325 und damit 532 Fälle mehr gezählt.

3067 Personen aktiv von Infektion betroffen

Die Zahl der Genesenen steigt um 3292 Personen auf 31.111. Somit sind derzeit 3067 Personen im Landkreis aktiv von einer nachgewiesenen Infektion betroffen. Die von Montag bis Sonntag neu festgestellten Fälle verteilen sich auf das Gebiet der Kommunen Ahorn: 41, Assamstadt: 43, Bad Mergentheim: 327, Boxberg: 160, Creglingen: 86, Freudenberg: 73, Großrinderfeld: 126, Grünsfeld: 71, Igersheim: 85, Königheim: 72, Külsheim: 142, Lauda-Königshofen: 279, Niederstetten: 108, Tauberbischofsheim: 372, Weikersheim: 188, Werbach: 85, Wertheim: 513 und Wittighausen: 22.

Fünf weitere Todesfälle im Landkreis bestätigt

Das Gesundheitsamt hat in der vergangenen Woche fünf weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus bestätigt. Bei den Verstorbenen handelt es sich um zwei Frauen im Alter von über 85 und über 80 Jahren sowie um drei Männer im Alter von über 80, über 70 und über 65 Jahren. Weitere Angaben macht das Landratsamt aus Gründen des Persönlichkeitsschutzes nicht. Damit sind im Main-Tauber-Kreis mittlerweile 171 Menschen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie verstorben, davon 45 im Jahr 2022.

Änderung bei Berichterstattung über Indikatoren für das Pandemiegeschehen

Das Landesgesundheitsamt hat seine Berichterstattung zum Thema Coronavirus umgestellt. Ab sofort wird der Lagebericht nur noch montags bis freitags veröffentlicht. Deshalb können an dieser Stelle keine Angaben mehr zur Sieben-Tage-Inzidenz, zur Sieben-Tage-Hospitalisierungsinzidenz und zur Anzahl der belegten Intensivbetten mit Stand vom Sonntag erfolgen. Die aktuellen Werte für Montag, 28. März, können ab etwa 18 Uhr im Lagebericht des LGA unter www.gesundheitsamt-bw.de abgerufen werden.

In der vergangenen Woche 292 Impfungen im RIS

In der vergangenen Woche wurden im Regionalen Impfstützpunkt (RIS) des Main-Tauber-Kreises in der Tauber-Franken-Halle in Königshofen an den vier Impftagen von Donnerstag, 24., bis Sonntag, 27. März, insgesamt fünf Erst-, 35 Zweit-, 93 Dritt- und 159 Viertimpfungen vorgenommen. Somit wurden in der vergangenen Woche im RIS 292 Impfdosen bzw. von Donnerstag bis Sonntag im Schnitt 73 Impfdosen täglich verabreicht. In der vierten Woche, in der der Impfstoff des Herstellers Novavax angeboten wurde, wurde dieses Vakzin 27 Mal nachgefragt.

Bislang erhielten dort seit dem Start des RIS insgesamt 501 Personen ihre erste, 1331 Personen ihre zweite, 9481 Personen ihre dritte und 675 ihre vierte Impfung. Insgesamt wurden bislang also 11.988 Impfdosen im RIS gegeben. Der RIS ist letztmals am Donnerstag, 31. März, von 10 bis 16 Uhr geöffnet. Termine können vorab unter www.main-tauber-kreis.de/impfen gebucht werden; zudem ist auch eine Impfung ohne Voranmeldung möglich.

Ab Freitag, 1. April, finden noch gewünschte Impfungen grundsätzlich in der Regelversorgung bei den niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten statt. Mobile Impfungen werden nochmal am Samstag, 2., und Samstag, 23. April, jeweils von 10 bis 13 Uhr in der Cafeteria im Schul- und Sportzentrum, Kieselallee 1, in Creglingen angeboten. Bei Erstimpfung am 2. April in Creglingen ist die Zweitimpfung am 23. April am gleichen Ort möglich.

Zuschuss zu den Tilgungsraten für betriebliche Kredite möglich

Die Landesregierung von Baden-Württemberg hat den Tilgungszuschuss Corona III für Unternehmen und Soloselbständige hart getroffener Dienstleistungsbranchen wie Schaustellergewerbe und Marktkaufleute, Veranstaltungs- und Eventbranche sowie weitere von der Corona-Krise betroffenen Branchen bis Donnerstag, 30. Juni, verlängert.

Das Wirtschaftsministerium erklärte, dass die entgangenen Umsätze der vergangenen zwei Jahre in Dienstleistungsbranchen nicht nachholbar seien. Das unterscheide sie von anderen Branchen und führe dazu, dass die fehlenden Einnahmen in Verbindung mit den weiterlaufenden Grundkosten wie den Tilgungsraten für Kreditverpflichtungen zur existenziellen Bedrohung vieler Betriebe werden könnten. Mit dem Tilgungszuschuss würden Unternehmen und Soloselbständige hart getroffener Dienstleistungsbranchen wie Schaustellergewerbe und Marktkaufleute, Veranstaltungs- und Eventbranche, Taxi- und Mietwagengewerbe oder Unternehmen des Sports, der Unterhaltung und Erholung dabei unterstützt, Tilgungsraten zu begleichen. Ursprünglich endete der Förderzeitraum bereits am Donnerstag, 31. März.

Der Baden-Württembergische Industrie- und Handelskammertag (BWIHK) teilte mit, dass bisher knapp 2800 Anträge auf den Tilgungszuschuss Corona gestellt wurden. Die Industrie- und Handelskammern würden auch die Umsetzung des Förderprogramms Tilgungszuschuss Corona III in Baden-Württemberg mit ihrer Wirtschaftsexpertise, der Erfahrung aus den bisherigen Förderzeiträumen und aufgrund der Nähe zu den Unternehmen in den Regionen rasch voranbringen.

Insgesamt wurden seit Sommer 2020 mit den Landesförderprogrammen Tilgungszuschuss Corona I und II Unternehmen und Selbständige hart betroffener Dienstleistungsbranchen mit mehr als 22 Millionen Euro unterstützt.

Das Landesförderprogramm Tilgungszuschuss Corona III schließt wie seine Vorgängerprogramme eine Förderlücke der Überbrückungshilfen. Die Unternehmen werden mit einem direkten Zuschuss zu den Tilgungsraten für betriebliche Kredite, für Raten aus Mietkaufverträgen und Leasingverträgen (Finanzierungsleasing), bei denen das Wirtschaftsgut dem Mieter beziehungsweise Leasingnehmer zugerechnet wird, sowie für Geldmarktdarlehen, unterstützt.

Beim Tilgungszuschuss Corona III wurde außerdem der Zugang zusätzlich erleichtert. Der zur Antragstellung qualifizierende Umsatzrückgang wurde im Vergleich zum Referenzzeitraum im Jahr 2019 von 60 auf 50 Prozent abgesenkt. Das Programm ist kumulierbar mit den Überbrückungshilfen des Bundes. Gefördert werden die Tilgungsraten im Förderzeitraum Januar 2022 bis Juni 2022. Die Anträge können in Kürze gestellt werden.

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