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13.08.2021

15 neue Fälle einer Coronavirus-Infektion (Zahlen 13. August) - Gruppenreise führt zu zahlreichen Fällen - Intensivberatungen für den Handel

Im Main-Tauber-Kreis wurden am Freitag, 13. August, 15 neue Fälle einer Coronavirus-Infektion bestätigt. Die betroffenen Personen leben im Gebiet der Städte Freudenberg, Grünsfeld, Külsheim, Niederstetten und Wertheim. Sie befinden sich in häuslicher Isolation. Es handelt sich in vier Fällen um Kontaktpersonen zu bekannten Fällen sowie um neun Personen, die aus dem Ausland zurückgekehrt sind.

Von den Infektionsfällen der vergangenen Tage gehen bisher zwölf auf eine Gruppenreise ins europäische Ausland zurück. Mit weiteren Infektionsfällen aufgrund dieser Gruppenreise ist zu rechnen. Es liegen bereits mehrere positive Schnelltests vor, bei denen eine Bestätigung durch den angeordneten PCR-Test zu erwarten ist. Für die Kontakte der neu Infizierten wurde Quarantäne angeordnet und eine Testung veranlasst. Die Gesamtzahl der bislang bestätigt infizierten Personen im Landkreis beträgt nun 5298.

97 Personen aktiv von Infektion betroffen

Die Zahl der Genesenen steigt um sechs Personen auf 5111. Somit sind derzeit 97 Personen im Landkreis aktiv von einer nachgewiesenen Infektion betroffen. Diese Fälle verteilen sich auf das Gebiet der Kommunen Ahorn: 0, Assamstadt: 0, Bad Mergentheim: 10, Boxberg: 0, Creglingen: 0, Freudenberg: 4 (+1), Großrinderfeld: 0, Grünsfeld: 2 (+2), Igersheim: 2, Königheim: 1, Külsheim: 18 (+1), Lauda-Königshofen: 1, Niederstetten: 4 (+4), Tauberbischofsheim: 11, Weikersheim: 4, Werbach: 2, Wertheim: 38 (+7) und Wittighausen: 0.

Sieben-Tage-Inzidenz laut LGA am Donnerstag bei 32,5

Die Sieben-Tage-Inzidenz lag im Main-Tauber-Kreis am Donnerstag, 12. August, nach Angaben des Landesgesundheitsamtes Baden-Württemberg (LGA) bei 32,5. Sie beschreibt die Zahl der Neuinfektionen in den vergangenen sieben Tagen (6. bis 12. August) je 100.000 Einwohner. Der aktuelle Inzidenzwert für Freitag, 13. August, kann ab etwa 18 Uhr im Lagebericht des LGA unter www.gesundheitsamt-bw.de abgerufen werden.

Zehn weitere Delta-Mutationen nachgewiesen

Bei zehn Infektionsfällen der vergangenen Tage wurde durch nachträgliche Typisierung der Laborproben die Delta-Variante des Coronavirus nachgewiesen. Nunmehr wurde bei insgesamt 1236 Fällen im Kreis eine Virusmutation festgestellt.

Wettbewerbsfähigkeit soll über die Pandemie hinaus nachhaltig gestärkt werden

Das Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg fördert Intensivberatungen für den Handel mit rund 1,2 Millionen Euro. Damit soll der Einzelhandel fit für die Zukunft gemacht und seine Wettbewerbsfähigkeit über die Pandemie hinaus nachhaltig gestärkt werden. Schon vor der Corona-Pandemie hätten Digitalisierung, Onlinehandel und breit gefächerte Konsumenteninteressen die Branche nachhaltig verändert, teilte das Ministerium mit. Um diesen Strukturwandel und die Auswirkungen der Corona-Pandemie zu bewältigen, müssten viele Einzelhandelsunternehmen ihre Geschäftskonzepte neu ausrichten.Mit der „Intensivberatung Zukunft Handel 2030“ werde ein passgenaues Beratungsangebot geschaffen, das gerade kleine und mittlere Einzelhandelsunternehmen dabei professionell unterstütze und begleite. Für sie sollen tragfähige und individuell auf den Betrieb zugeschnittene Lösungen in der Digitalisierung, für neue Geschäftsmodelle und Servicestrategien sowie beim Personal erarbeitet werden.

Das Projekt „Intensivberatung Zukunft Handel 2030 “ ist Teil des Dialogprozesses „Handel 2030“ und wird von der Unternehmensberatung Handel GmbH in Kooperation mit der Beratungs- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft für Handwerk und Mittelstand umgesetzt. Im Rahmen der Intensivberatungen begleiten Beraterinnen und Berater beider Beratungsunternehmen die Einzelhandelsunternehmen individuell und langfristig.

Die Intensivberatungen werden zu einem vergünstigten Tagessatz von 375 Euro angeboten und sollen mindestens fünf Tagewerke beziehungsweise 40 Arbeitsstunden pro Einzelhandelsunternehmen umfassen. Dadurch sollen auch die Begleitung und Beratung anspruchsvoller Projekte der Unternehmen über einen längeren Zeitraum ermöglicht werden. Ziel ist es, mit dem Förderprojekt bis zum Ende der Projektlaufzeit im Dezember 2022 rund 450 Einzelhandelsunternehmen zu erreichen.

Nach dem im Juli 2021 gestarteten Förderprojekt „Innenstadtberater“ sind die Intensivberatungen die zweite Maßnahme, die im Rahmen von „Handel 2030“ auf den Weg gebracht wird, um den Einzelhandel sowie die Vitalität und Attraktivität der Innenstädte und Ortszentren zu stärken.

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