Sprungziele
Startseite
Öffnungszeiten
Kontakt
Ideen & Beschwerden
Vorlesen
Seiteninhalt

Kompost selber machen - Leichte Sprache

Die Natur kennt keine Abfälle.

Material, das sich zersetzen kann,

können Sie weiter verwenden.

Das wird Kompost genannt.

Kompost ist ein guter Dünger

für Blumen und Pflanzen.

Gärtnerei © Lebenshilfe Bremen/Stefan Albers
Gärtnerei © Lebenshilfe Bremen/Stefan Albers

Selber Kompost machen ist einfach

Sie brauchen einen Kompos·tbehälter.

Das kann ein offener Holz·kasten sein.

Oder ein Kompost·behälter aus Kunst·stoff.

Den Kompost·behälter aufstellen

Stellen Sie den Kompost·behälter so hin,

dass Sie gut hin·laufen können.

Egal bei welchem Wetter.

 

Stellen Sie den Kompost·behälter direkt auf die Erde.

Und nicht auf den Beton·boden.

Auch nicht auf die Terrassen·platten.

 

Stellen Sie den Kompost·behälter

so weit vom Zaun weg,

dass der Nachbar durch den Geruch nicht gestört wird.

Den Kompost·behälter befüllen

Ganz unten legen Sie

eine Hand hohe Schicht Äste.

 

Darauf legen Sie ein paar Hände voll

alten Kompost oder Erde aus dem Garten.

 

Dann können Sie Ihre Bio·abfälle rein tun.

Mischen Sie die Bio·abfälle.

 

Eine zu dicke Schicht gemähtes Gras

darf man nicht in den Kompost·behälter füllen,

weil es sonst fault.

 

Erst das Gras 2 Tage trocknen lassen.

Dann werfen Sie ein wenig vom gemähten Gras

und zusätzlich zerkleinerte Äste in den Kompost·behälter.

 

Werfen Sie abwechselnd

Äste und gemähtes Gras und Bio·abfälle hinein.

 

Bio·abfall kann Mäuse und Fliegen,
auch Vögel und Haus·tiere anlocken.

 

Haus-Tiere
Haus-Tiere

 

Decken Sie die Küchen·abfälle immer

mit einer abwechselnden Schicht

von gemähten Gras oder Laub ab.

Oder Sie werfen die Küchen·abfälle in die Bio·tonne.

Was dürfen Sie in den Kompost·behälter werfen?

Küchen·abfälle werden in den Kompost·behälter geworfen. Küchen·abfälle sind zum Beispiel 

Essen, gesund © Lebenshilfe Bremen/Stefan Albers
Essen, gesund © Lebenshilfe Bremen/Stefan Albers
  • Apfel·reste
  • Bananen·schalen
  • Brot
  • zerdrückte Eier·schalen
  • Federn
  • Fisch·reste
  • Fleisch·reste
  • Haare
  • Kaffee·satz und Kaffee·filter
  • Kartoffel·schalen
  • Orangen·schalen
  • Reste vom Obst nach dem Entsaften
  • Salat·blätter
  • Stroh
  • Tee·beutel
  • Wurst·reste
  • Zitronen·schalen 
Garten © Lebenshilfe Bremen/Stefan Albers
Garten © Lebenshilfe Bremen/Stefan Albers

Garten·abfälle werden in den Kompost·behälter geworfen. Garten·abfälle sind zum Beispiel 

  • geschnittene Äste
    von Bäumen und Sträuchern
  • gemähtes Gras
  • Moos
  • Obst von Bäumen,
    zum Beispiel Äpfel oder Birnen
  • Laub und Blätter
  • Rinde
  • Schnitt·blumen
  • Topf·pflanzen mit Wurzeln und Erde dran
  • Unkraut
  • Zweige,
    das sind dünne Äste

Was geschieht im Kompost·behälter?

Der Bio·abfall im Kompost·behälter wird

durch Bakterien und Pilze zersetzt.

Dann wird er zu Kompost.
 

Kompost ist ein guter Dünger

für Blumen und Pflanzen.

 

Die Bakterien und Pilze brauchen im Kompost·behälter

verschiedenen Bio·abfall.

Sie brauchen genug Luft und Nässe.

Dazu nehmen Sie 2 mal im Jahr

den ganzen Kompost aus dem Kompost·behälter.

Mischen Sie alles untereinander.

Wenn der Kompost zu trocken ist

machen Sie alles nass.

Der Kompost sollte so feucht sein

wie Erde in einem Blumen·topf. 

Danach füllen Sie alles wieder

in den Kompost·behälter zurück.

  

Ist der Bio·abfall zu nass,

fängt der Kompost·behälter an zu stinken.

Am besten nehmen Sie dann

den Kompost aus dem Kompost·behälter.

Dann mischen Sie kleine Zweige darunter.

So bekommen die Bakterien und Pilze wieder genug Luft.

  

Ist der Bio·abfall zu trocken,

riecht der Bio·abfall im Kompost·behälter gar nicht.

Am besten mischen Sie dann

frisches gemähtes Gras drunter.

Oder Sie gießen einmal mit der Gieß·kanne darüber.

So bekommen die Bakterien und Pilze wieder genug Feuchtigkeit.

 

Nach 6 bis 8 Monaten sollte der Kompost fertig sein.

Der fertige Kompost hat dann die Farbe dunkelbraun.

Und er ist krümelig.

Und der Kompost riecht nach Erde.

Bevor Sie den Kompost im Garten verarbeiten,

sollte der Kompost gesiebt werden.

Die Öffnungen vom Sieb

dürfen nur 3 Zentimeter groß sein.

Am Sieb bleiben große Stücke hängen.

Die großen Stücke werfen Sie in den

Kompost·behälter zurück.
 

Gärtnerei © Lebenshilfe Bremen/Stefan Albers
Gärtnerei © Lebenshilfe Bremen/Stefan Albers

 

Den Kompost verarbeiten Sie am besten im Frühjahr.

Verteilen Sie den Kompost auf dem Garten·boden

so dick wie ein Finger hoch ist.

Verteilen Sie den Kompost mit einem Rechen.

Hacken Sie den Kompost ein.

2 Wochen danach können Sie Pflanzen setzen oder säen.

Nehmen Sie nicht zu viel Kompost.

Zu viel Kompost macht

die Wurzeln von jungen Pflanzen kaputt.

Haben Sie noch Fragen?

Frage © Lebenshilfe Bremen/Stefan Albers
Frage © Lebenshilfe Bremen/Stefan Albers

Wenn Sie noch mehr Infos wollen,

können Sie uns fragen.

Wer hat diesen Text gemacht?

Der Behindertenbeauftragte des Main-Tauber-Kreises

hat diesen Text geschrieben. 

Malen © Lebenshilfe Bremen/Stefan Albers
Malen © Lebenshilfe Bremen/Stefan Albers

Stand: September 2016

Seite zurück nach oben Seite drucken Seite weiterempfehlen