Sprungziele
Startseite
Öffnungszeiten
Kontakt
Ideen & Beschwerden
Vorlesen
Seiteninhalt

Details zum Identsystem

Durch das so genannte Ident-System kann jedes Müllgefäß eindeutig einem Grundstück zugeordnet werden. Ab 1. Januar 2020 werden somit nur noch Gefäße entleert, für welche die Jahresgebühr entrichtet wurde. Dies wird durch das Müllfahrzeug automatisch erkannt. Die aufwendigen Kontrollen, ob jeder Haushalt eine Müllmarke gekauft hat, entfallen. Insgesamt verbessert sich die Servicequalität und werden die Müllgefäße mit einer neuen Verwaltungssoftware effizienter verwaltet.

Die Berechnung der Abfallgebühren verändert sich durch die Einführung des Identsystems nicht. Die Gebühren werden weiterhin ausschließlich nach dem auf dem Grundstück vorhandenen Abfallbehältervolumen berechnet. Es bleibt wie bisher bei der Jahresgebühr.

Es ist nicht geplant, die Gefäßinhalte zu wiegen und entsprechend abzurechnen, auch wenn andere Landkreise diese Lösung praktizieren. Sie wäre mit dem Identsystem grundsätzlich möglich.

Mit einer Inventur vergleichbar, werden insgesamt rund vorhandene 140.000 Müllgefäße im Landkreis mit Transpondern (Chips) ausgerüstet. Die Bechippung erfolgt innerhalb eines Zeitraums von zwölf Wochen. Bis zu den Sommerferien sind voraussichtlich alle Müllbehälter für Restmüll, Biomüll und Papier registriert. Den genauen Zeitpunkt, wann die Behälter in welcher Stadt beziehungsweise Gemeinde bechippt werden, gibt der AWMT rechtzeitig bekannt.

Der Chip wird unter dem Behälterrand montiert und kann nicht manipuliert werden. Er enthält eine weltweit einmal vorhandene Identifikationsnummer, die nur im internen EDV-Programm der Abfallwirtschaft zugeordnet werden kann. Persönliche Daten oder sonstige Informationen werden auf dem Chip nicht gespeichert. Das System ist daher aus datenschutzrechtlicher Sicht unbedenklich

Durch die Müllsammelfahrzeuge wird die Behälternummer des Chips während des Leerungsvorgangs gelesen, die Entleerung elektronisch registriert und direkt an die Behälterverwaltung beim Abfallwirtschaftsbetrieb übertragen. Es wird lediglich die Identifikationsnummer mit Datum und Uhrzeit übermittelt. Erst im Computer-Programm beim AWMT wird die Chipnummer mit den Objektdaten (Adresse und Eigentümer) verknüpft.

Seite zurück nach oben Seite drucken Seite weiterempfehlen