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22.04.2021

Mit richtiger Mülltrennung die Umwelt schonen

Von den rund 2,6 Millionen Tonnen Materialien, die in Deutschland jährlich über die Gelben Säcke gesammelt werden, sind etwa 70 Prozent Verpackungen und durchschnittlich 30 Prozent nicht richtig entsorgte Abfälle. Das erschwert oder verhindert das Recycling wertvoller Rohstoffe. Der Abfallwirtschaftsbetrieb gibt Tipps, wie durch richtige Mülltrennung die Umwelt geschont wird.

„Wer Verpackungen und Restmüll richtig trennt, trägt effektiv zum Klima- und Umweltschutz bei. Durch das Recycling der gesammelten Verpackungen können Primärrohstoffe eingespart werden. Das Recycling kommt auch dem Klima zu gute. Durch das Wiederverwerten von Verpackungen aus dem Gelben Sack, von Glas sowie von Papier, Pappe und Karton werden jährlich in Deutschland rund 3,1 Millionen Tonnen Kohlendioxid eingespart“, erklärt der Leiter des Abfallwirtschaftsbetriebs Main-Tauber-Kreis, Dr. Walter Scheckenbach.

Zu den häufigsten „Müllsünden“ bei der Entsorgung über den Gelben Sack zählen zum Beispiel Windeln, Batterien und Akkus, kleine Elektro-Altgeräte, Video- und Audiokassetten sowie Schwimm- oder Planschbecken. Solche Fehlwürfe bereiten große Schwierigkeiten beim Recyclingprozess. Sie müssen aufwändig aussortiert und gesondert entsorgt werden. Windeln oder zu viele Essensreste aus nicht vollständig entleerten Verpackungen verunreinigen das Wertstoffgemisch und erschweren die maschinelle Sortierung.

Eine weitere Gefahrenquelle sind Einweg-Injektionsspritzen – insbesondere mit Nadeln. Hier besteht nicht nur ein Infektionsrisiko, sondern auch Verletzungsgefahr für Menschen, die mit dem Abfall in Berührung kommen. Deshalb müssen die Spritzen in einem wiederverschließbaren Behälter gesammelt und sicher über die Restmülltonne entsorgt werden. Auch Atemschutzmasken und Einweghandschuhe müssen sicher in einem Plastikbeutel verpackt in den Restmüll und nicht in den Gelben Sack geworfen werden.

Was gehört in den Gelben Sack?

In den Gelben Sack gehören ausschließlich gebrauchte und restentleerte Verpackungen, die nicht aus Papier, Pappe, Karton oder Glas sind. Außer Verpackungen aus Kunststoff (Joghurtbecher, Plastikflaschen, Folien) dürfen also auch solche aus Weißblech (Konservendosen), Aluminium oder Verbundmaterialien wie Getränkekartons in die Gelben Säcke.

Die Verpackungen müssen wirklich leer sein. Ein Ausspülen ist allerdings nicht nötig, „löffelrein“ reicht aus. Dies verhindert auch die Bildung von unangenehmen Gerüchen. Unterschiedliche Verpackungsbestandteile, die sich ohne Hilfsmittel ablösen lassen (beispielsweise Alu-Deckel oder eine Papierummantelung von Kunststoffbechern sowie Hart- und Weichplastikteile von Wurst- und Käseverpackungen) müssen voneinander getrennt und separat über den Gelben Sack entsorgt werden.

 

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