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19.03.2020

Drei neue Fälle von Coronavirus im Main-Tauber-Kreis (Zahlen 19. März)

Im Main-Tauber-Kreis wurden am Donnerstag, 19. März, drei weitere Fälle einer Coronavirus-Infektion neu bestätigt. Damit liegt die Gesamtzahl bei 39. Die drei Personen leben im Gebiet der Städte Tauberbischofsheim und Bad Mergentheim. Sie wurden häuslich isoliert. Ihre Kontaktpersonen werden ermittelt, für sie wird ebenfalls häusliche Isolation angeordnet.

Im Zusammenhang mit der Corona-Thematik ist bedauerlicherweise festzustellen, dass sich das Freizeit- und Einkaufsverhalten in Teilen der Bevölkerung nicht geändert hat – ungeachtet des dringenden Appells, soziale Kontakte auf ein Minimum zu beschränken. So versammeln sich Jugendliche in größerer Zahl an öffentlichen Plätzen, an Supermarktkassen stehen Kunden mit geringem Abstand nebeneinander. „Mit diesem Verhalten wird der Versuch unterlaufen, den Anstieg der Infektionen deutlich zu verlangsamen“, kritisiert Landrat Reinhard Frank. „Die Lage ist sehr ernst. Jeder sollte sie auch ernst nehmen. Es ist sehr wichtig, das öffentliche Leben so weit wie möglich herunterzufahren. Ich bedanke mich aber ausdrücklich bei allen Bürgerinnen und Bürgern, die vernünftig und besonnen handeln und daher wann immer möglich zu Hause bleiben.“

Zudem gingen beim Landratsamt Hinweise darauf ein, dass die Recyclinghöfe des Abfallwirtschaftsbetriebes Main-Tauber-Kreis in den letzten Tagen deutlich verstärkt genutzt wurden, offenbar auch im Zusammenhang mit „Entrümpelungsaktionen“ zu Hause. „Dadurch haben sich auf einigen Recyclinghöfen Menschenansammlungen gebildet. Wir haben deshalb entschieden, auch die Recyclinghöfe und Kompostplätze sowie die Deponie Dörlesberg ab sofort und vorerst bis einschließlich 31. März zu schließen“, erklärt Landrat Frank. „Diese Entscheidung trägt im Interesse aller Bürgerinnen und Bürger dazu bei, das Risiko einer schnellen Ausbreitung des Virus zu verringern.“ Die Abfuhr der Rest-, Biomüll- und Papiertonnen sowie der Gelben Säcke zu den im Abfallkalender genannten Terminen läuft unverändert weiter.

Alle anderen Dienststellen der Kreisverwaltung sind bereits seit Mittwoch, 18. März, für den allgemeinen Publikumsverkehr geschlossen. Termine zur Vorsprache werden nur in unaufschiebbaren Angelegenheiten und nur nach telefonischer Vereinbarung gewährt (Verkehrsamt mit Kfz-Zulassung 09341/82-4001, Abfallberatung 09341/82-4002, in allen anderen Angelegenheiten 09341/82-0). Sind die Sachbearbeiter bekannt, können diese direkt per Telefon und E-Mail kontaktiert werden.

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