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Informationen zum Coronavirus & zur Schutzimpfung

An dieser Stelle finden Sie alle Informationen rund um das Thema Coronavirus gebündelt - einschließlich der Corona-Schutzimpfung. Sie können mit dem Frage-und-Antwortsystem "Corey" chatten.

Bürgertelefon & Chatten mit dem Frage-und-Antwortsystem "Corey"

Chatten mit dem automatischen Frage- und Antwortsystem

Viele Fragen zum Coronavirus beantwortet unser automatisches Frage- und Antwortsystem, das Chatbot Corey

Telefon-Hotlines

Vor dem Hintergrund der dynamischen Entwicklung bei der Ausbreitung des Coronavirus hat das Landratsamt ein Bürgertelefon für Fragen aus der Bevölkerung eingerichtet. Die Telefonnummer lautet 09341 / 82-4010. Das Bürgertelefon ist montags bis freitags von 8.30 Uhr bis 12.30 Uhr geschaltet. Hier gibt es Antworten und Hinweise zu Themen wie Symptome und Inkubationszeit oder der Frage, wie man sich vor einer Ansteckung schützen kann. Wir bitten um Verständnis, dass es bei hohem Anrufaufkommen zu Wartezeiten kommen kann.

Für Fragen zur Coronavirus-Schutzimpfung wenden Sie sich bitte an die bundesweit einheitliche Telefonnummer 116 117.

Des Weiteren können sich Bürgerinnen und Bürger montags bis freitags zwischen 9 und 18 Uhr unter der Telefonnummer 0711 / 904-39555 an eine eigens eingerichtete Hotline des Landesgesundheitsamts Baden-Württemberg wenden.

Weitere Servicetelefonnummern

Die Ausbreitung des Coronavirus hat dazu geführt, dass das Leben zurzeit weitgehend zu Hause stattfindet. Das kann zu Problemen und Konflikten in der Familie führen. Hier die wichtigsten Servicetelefonnummern, unter denen Hilfe und Beratung angeboten werden:

  • Psychologische Beratungsstelle - Hilfetelefon für Kinder, Jugendliche und Familien: 07931 8069
  • Psychologische Beratungsstelle des Caritasverbandes im Tauberkreis e.V.: 09341/92200
  • Nummer gegen Kummer – Hilfe für Kinder und Jugendliche: 116 111
  • Elterntelefon: 0800/111 0550
  • Hilfetelefon „Schwangere in Not“: 0800/404 0020
  • Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“: 0800/011 6010
  • "Frauen helfen Frauen" Main-Tauber-Kreis:  09343/5 89 94 91 oder Mobil/SMS: 0178/46 63 454
  • Suchtberatungsstelle der AGJ: 09341/897370.

Coronavirus-Hotline für gehörlose Menschen

Auch für gehörlose Menschen erreichbar ist die Coronavirus-Hotline des Regierungspräsidiums Stuttgart, die vom Landesgesundheitsamt fachlich unterstützt wird. Ratsuchenden gehörlosen Menschen steht die Hotline montags bis freitags zwischen 9 und 17 Uhr als Video-Chat zur Verfügung.

Coronavirus-Hotline für gehörlose Menschen 

Kontakt- und Ausgangsbeschränkungen - Aktuelle Regelungen im Main-Tauber-Kreis

Im Main-Tauber-Kreis gelten derzeit folgende Regelungen:

Kontaktbeschränkungen

Aufgrund der Aufhebung der Bundesnotbremse gilt im Main-Tauber-Kreis seit Freitag, 7. Mai, dass sich bei privaten Treffen wieder zwei Haushalte mit insgesamt maximal fünf Personen treffen dürfen. Kinder bis zum 14. Geburtstag aus den beiden Haushalten zählen nicht mit. Paare, die nicht zusammenleben, zählen als ein Hausstand. Sollte ein Haushalt bereits aus fünf oder mehr mindestens 14 Jahre alten Personen bestehen, so darf sich dieser Haushalt mit einer weiteren, nicht dem Haushalt angehörigen Person treffen.

Keine nächtliche Ausgangsbeschränkung

Nächtliche Ausgangsbeschränkungen gibt es im Main-Tauber-Kreis seit Freitag, 7. Mai, nicht mehr.

Einkaufen

Geschäfte mit Produkten für den täglichen Bedarf, beispielsweise Supermärkte und Drogerien, sind unter Hygieneauflagen – darunter eine Begrenzung der Kundenzahl – weiterhin regulär geöffnet.

Alle anderen Geschäfte, beispielsweise Mode- und Schuhgeschäfte, dürfen Kunden nach vorheriger Terminvereinbarung und mit Dokumentation der Kontaktdaten („Click & Meet“) empfangen. Dafür ist nach Wegfall der Bundesnotbremse kein tagesaktueller negativer Corona-Test mehr nötig.

Körpernahe Dienstleistungen

Körpernahe Dienstleistungen wie zum Beispiel Kosmetik- und Nagelstudios oder Massagesalons dürfen wieder öffnen. Während des gesamten Aufenthalts in der Einrichtung müssen alle Beteiligten eine medizinische Maske tragen. Es muss kein negativer Corona-Test mehr vorgelegt werden. Bei Dienstleistungen ohne Maske muss ein negativer Corona-Test vorgelegt werden, der nicht älter als 24 Stunden sein darf.

Freizeit/Kultur und Sport

Museen, Galerien, zoologische und botanische Gärten sowie Gedenkstätten dürfen Besucherinnen und Besucher mit Termin und Dokumentation der Kontaktdaten empfangen. Auch hier muss kein negativer Corona-Test mehr vorgelegt werden.

Sport darf im Freien und auf Außen- und Innensportanlagen kontaktarm und mit maximal fünf Personen aus nicht mehr als zwei Haushalten ausgeübt werden.

Kinder bis zum 14. Geburtstag dürfen im Freien kontaktarm Sport in Gruppen mit bis zu 20 Kindern machen.

ÖPNV

Im ÖPNV muss im Main-Tauber-Kreis nur noch eine medizinische Maske getragen werden. Eine OP-Maske ist also ausreichend, die Pflicht zum Tragen einer FFP2-, KN95- oder N95-Maske entfällt. Außerhalb des Landkreises können allerdings, auch im Gebiet des Verkehrsverbunds Rhein-Neckar, andere Regeln gelten.

Unterricht

In den Schulen im Main-Tauber-Kreis gelten für alle Klassenstufen Präsenz- oder Wechselunterrichtsmodelle plus Testpflicht. Beim Präsenz- oder Wechselunterricht muss gewährleistet sein, dass die Abstände eingehalten werden und sich die unterschiedlichen Lerngruppen nicht begegnen. Die Testpflicht gilt unabhängig von der Inzidenz für Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte im Präsenzbetrieb. Auch für den Besuch der Notbetreuung gilt die Testpflicht.

Musik-, Kunst- und Jugendkunstschulen dürfen Präsenzunterricht mit maximal fünf Personen aus zwei Haushalten anbieten.

Detaillierte Informationen


Corona-Fallzahlen

Verteilung der aktiven Coronavirus-Infektionen im Main-Tauber-Kreis

Aktive Fälle von Coronavirus-Infektionen im Main-Tauber-Kreis, aufgeschlüsselt nach Städten und Gemeinden (Stand: 7. Mai, 15.30 Uhr)
Aktive Fälle von Coronavirus-Infektionen im Main-Tauber-Kreis, aufgeschlüsselt nach Städten und Gemeinden (Stand: 7. Mai, 15.30 Uhr)

Stand Karte: 7. Mai 2021

Aktuelle Zahlen vom 7. Mai 2021

Gesamtzahl der Infektionen einschließlich genesene und verstorbene Personen, die Zahl in Klammern nennt die Veränderung zum Vortag:

4818 (+10)


Zahl der Fälle mit bestätigter Virusmutation:

881

Verteilung der Mutationsfälle:
  • Britische Variante (B.1.1.7): 854
  • Südafrikanische Variante (B.1.351): 26
  • Unklare Variante: 1

Es erfolgte, soweit notwendig, eine Verlängerung der Quarantänezeit. Dies betrifft auch etwaige Kontaktpersonen und deren Haushaltsangehörige.


Zahl der bereits genesenen Personen:

4505


Zahl der im Labor bestätigten noch aktiven Fälle:

226


Wert der Sieben-Tage-Inzidenz laut RKI am Freitag, 7. Mai 2021:

65,0

  • Dieser Wert beschreibt die Zahl der Neuinfektionen in den vergangenen sieben Tagen je 100.000 Einwohner im Landkreis. Einberechnet werden die sieben vorangegangenen Tage.
  • Der Wert kann jeweils im Dashboard des Robert-Koch-Instituts bzw. in den Tabellen unter www.rki.de/inzidenzen angerufen werden.
  • Der Wert der Sieben-Tage-Inzidenz kann nicht anhand der täglichen Fallzahlenmeldung des Landratsamtes nachgerechnet werden, weil diese jeweils den Stand am Nachmittag abbildet (circa 15 Uhr des Vortags bis 15 Uhr des aktuellen Tags). Dagegen zieht das Robert-Koch-Institut für die Berechnung der Inzidenz jeweils das Datum heran, an dem ein Laborbefund beim Kreis-Gesundheitsamt elektronisch erfasst worden ist und rechnet hier minutenscharf von 0 bis 24 Uhr.

Zahl der verstorbenen Personen im Main-Tauber-Kreis im Zusammenhang mit bestätigter Coronavirus-Infektion:

87

Aufgeführt sind die Todesfälle, die mit und an SARS-CoV-2 verstorben sind. Mit SARS-CoV-2 verstorben bedeutet, dass die Person aufgrund anderer Ursachen verstorben ist, aber auch ein positiver Befund auf SARS-CoV-2 vorlag. An SARS-CoV-2 verstorben bedeutet, dass die Person aufgrund der gemeldeten Krankheit verstorben ist.

Fragen und Antworten zur Corona-Schutzimpfung

Foto-Rundgang durch das Kreisimpfzentrum Bad Mergentheim

Wo befinden sich die Impfzentren für die Bevölkerung des Main-Tauber-Kreises?

Seit 27. Dezember 2020 laufen die Impfungen in den Zentralen Impfzentren. Für Baden-Württemberg wurden neun zentrale Impfzentren (ZIZ) gebildet. Sie befinden sich in Ulm, Tübingen, Heidelberg, Freiburg, Stuttgart, Karlsruhe, Mannheim, Offenburg und Rot am See. Das dem Main-Tauber-Kreis nächstgelegene Zentrale Impfzentrum ist das ZIZ Rot am See.

Seit 22. Januar 2021 besteht auch die Möglichkeit, die Impfung in einem Kreisimpfzentrum (KIZ) zu erhalten. Hierzu wurden derzeit landesweit rund 50 derartiger Zentren aufgebaut. Das KIZ für den Main-Tauber-Kreis wurde in der Sporthalle der Beruflichen Schulen in der Bad Mergentheimer Seegartenstraße eingerichtet.

Warum befindet sich das Kreisimpfzentrum in Bad Mergentheim?

Das Sozialministerium Baden-Württemberg hat auf Vorschlag des Landratsamtes Main-Tauber-Kreis die Sporthalle des Beruflichen Schulzentrums als Standort des Kreisimpfzentrums festgelegt. Diese Halle wurde in der Vergangenheit bereits als Notfallstation für den Landkreis im Falle eines kerntechnischen Zwischenfalls beplant und entsprechend ertüchtigt, unter anderem bezüglich der technischen Ausstattung. So steht unter anderem eine Notstromversorgung zur Verfügung. Diese wesentlichen Vorarbeiten hätten bei jedem anderen Standort noch geleistet werden müssen. Die Halle verfügt auch über die vom Land geforderte Größe von rund 1200 Quadratmetern auf einer Ebene. Ferner ist sie in unmittelbarer Nähe zur Hauptfeuerwache, der Integrierten Leitstelle und dem Standort des Deutschen Roten Kreuzes gelegen, so dass – sofern erforderlich – kurze Eingreifzeiten möglich sind.

Warum gibt es nur ein Kreisimpfzentrum im Main-Tauber-Kreis?

Nach den Planungen des Landes wurde in jedem Stadt- und Landkreis nur ein Kreisimpfzentrum (KIZ) eingerichtet. Ausnahmen wurden lediglich für die sechs bevölkerungsreichsten Kreise ermöglicht. Mit dem Standort in Bad Mergentheim ist aber gewährleistet, dass die Einwohnerinnen und Einwohner aus allen Teilen des Landkreises das KIZ sowohl mit dem Auto als auch mit dem ÖPNV, beispielsweise mit der Tauberbahn, gut erreichen können. Die Impfzentren wurden nur geschaffen, weil eine Impfung im Rahmen der Regelversorgung in den Arztpraxen derzeit noch nicht machbar ist. Deshalb betreibt das Land seit Ende Dezember neun Zentrale Impfzentren (ZIZ), unter anderem in Rot am See im benachbarten Landkreis Schwäbisch Hall. Diese werden ab 22. Januar durch die KIZ in allen Stadt- und Landkreisen sowie daran angeschlossene Mobile Impfteams ergänzt.

Warum wird ein Kreisimpfzentrum überhaupt benötigt?

Dies ist Teil der der Impfstrategie des Landes Baden-Württemberg, die sich in drei Phasen unterteilt:

  • Phase 1 sind die 9 Zentralen Impfzentren (ZIZ), die am 27. Dezember 2020 gestartet sind. Diese ZIZ sollen voraussichtlich bis Mitte April 2021 betrieben werden. Ein mobiles Team aus dem ZIZ Rot am See fährt bereits jetzt und auch weiterhin Pflegeheime im Main-Tauber-Kreis an.
  • Phase 2: Zu den ZIZ kommen 50 Kreisimpfzentren (KIZ) dazu. Die KIZ haben am 22. Januar 2021 den Betrieb aufgenommen und sind derzeit bis Ende Juni 2021 geplant. Zu jedem KIZ gehören ebenfalls Mobile Impfteams.
  • Phase 3 ist die Überführung der Impfung in die Regelversorgung durch die Hausärzte. Die Hausarztpraxen wirken seit 6. April 2021 flächendeckend in der Impfkampagne mit.

Wer ist Betreiber des Kreisimpfzentrums?

Das Kreisimpfzentrum ist eine Einrichtung des Landes Baden-Württemberg. Der Landkreis übernimmt jedoch nach der mit dem Land unterzeichneten Vereinbarung den Aufbau und späteren Rückbau sowie administrative Aufgaben.

Wie ist die Rollenverteilung?

Das Land Baden-Württemberg liefert die gesamten Impfstoffe, das Impfzubehör und die persönliche Schutzausrüstung sowie die IT-Ausstattung. Das Land stellt darüber hinaus auch sicher, dass das ärztliche und sonstige medizinische Fachpersonal, das für den Betrieb des Kreisimpfzentrums einschließlich der mobilen Teams erforderlich ist, zu den Betriebszeiten in ausreichender Zahl zur Verfügung steht.

Kann ich mich neben dem Kreisimpfzentrum auch weiterhin in den Zentralen Impfzentren impfen lassen?

Ja, solange diese betrieben werden, ist das weiterhin möglich.

Wird auch vor Ort in den Städten und Gemeinden geimpft?

Nein, das ist nicht vorgesehen. Zwar sind an das Kreisimpfzentrum auch zwei mobile Impfteams angegliedert; deren Einsatzmöglichkeiten sind jedoch vom Land konkret vorgegeben und umfassen derzeit stationäre Pflegeeinrichtungen, Hospize und so genannte Pflege-Wohngemeinschaften.

Kann ich in meiner Hausarztpraxis geimpft werden?

Die Hausarztpraxen in Baden-Württemberg wirken seit Dienstag, 6. April, flächendeckend in der Impfkampagne mit. Wegen des Impfstoffmangels erhalten die Hausarztpraxen zunächst jedoch nur eine limitierte Anzahl an Dosen pro Woche.

Derzeit werden die Patientinnen und Patienten der Hausarztpraxen noch um Geduld gebeten. Zu Beginn sind die Praxen aufgefordert, schwerpunktmäßig immobile Patientinnen und Patienten im Rahmen von Hausbesuchen sowie Personen mit Vorerkrankungen zu impfen. Daher werden die teilnehmenden Praxen direkt auf impfberechtigte Patientinnen und Patienten zugehen, um Impftermine zu vereinbaren. Eine Kontaktaufnahme seitens der Patienten ist somit nicht notwendig.

Ob eine Hausarztpraxis Corona-Impfstoff bestellt, bleibt ihr selbst überlassen.

Wer wird zuerst geimpft?

Wie weise ich nach, dass ich zur Impfung berechtigt bin?

Wie sind die Öffnungszeiten des Kreisimpfzentrums?

Im KIZ können, wenn genügend Impfstoff bereitsteht, an sieben Tagen in der Woche im Zweischichtbetrieb mindestens 750 Personen pro Tag geimpft werden. Hierfür stehen fünf Impfstraßen zur Verfügung.

Die aktuellen Öffnungszeiten sind Montag bis Sonntag von 7.30 bis 20.30 Uhr.

Durch den Sieben-Tage-Betrieb wird bestmöglich gewährleistet, dass jede impfwillige Person einen Termin finden kann.

Wann und wie bekomme ich einen Impftermin?

Terminvereinbarungen und -buchungen für die ZIZ in Baden-Württemberg (beispielsweise in Rot am See im Landkreis Schwäbisch Hall) und für die Kreisimpfzentren (beispielsweise in Bad Mergentheim) sind möglich.

Für die Online-Buchung wird eine eigene E-Mail-Adresse benötigt bzw. die Möglichkeit, eine SMS zu empfangen.

Telefonische Terminreservierung: Service-Hotline: 116 117

Online-Termin-Buchung: www.impfterminservice.de

Eine Anmeldung ist nur über diese beiden Wege möglich. Beim Landratsamt Main-Tauber-Kreis und dem zugehörigen Kreis-Gesundheitsamt können keine Impftermine vereinbart werden. Die Bevölkerung wird dringend gebeten, von Anfragen hierzu abzusehen.

Seit Montag, 8. Februar 2021, wird über die Telefonhotline 116 117 eine Warteliste angeboten. Dies soll die Terminvereinbarung vereinfachen und verkürzen. Wer nicht sofort einen Termin bekommt, wird registriert und zurückgerufen oder erhält eine E-Mail, wenn wieder Termine frei sind. Für die dort Mitarbeitenden sind Termine für die Erstimpfung immer für die kommenden drei Wochen sicht- und buchbar. Um Mitternacht schaltet das Terminvergabesystem auf den nächsten Tag, damit sind die neuen Termine für die Erstimpfung am 22. Tag sicht- und buchbar. Um zu verhindern, dass für die Terminvergabe beim Callcenter morgens um 8 Uhr kaum noch Termine verfügbar sind, soll es bald die Möglichkeit geben, bestimmte Termine nur für die Vermittlung im Callcenter tagsüber zu reservieren.

Eine Impfung ist nur nach vorheriger Terminvereinbarung möglich.

Personen, die in stationären Einrichtungen zur Behandlung, Betreuung oder Pflege untergebracht sind oder dort arbeiten, benötigen keinen Impftermin. Sie bekommen über die Mobile Impfteams die Möglichkeit zur Impfung.

Für einen wirksamen Schutz sind zwingend zwei Impftermine notwendig. Bei der Buchung sollen beide benötigten Termine direkt vereinbart werden. Der Ablauf der zweiten Impfung ist identisch mit der ersten Impfung.

Wie können Seniorinnen und Senioren bei der Terminvereinbarung Hilfe erhalten?

Der Pflegestützpunkt Main-Tauber-Kreis hat sich entschlossen, den derzeit impfberechtigten Seniorinnen und Senioren, die selbst keinen Impftermin vereinbaren können, bei dieser Aufgabe zur Seite zu stehen. Das Angebot ist für Bürgerinnen und Bürger gedacht, die keine Betreuer oder Angehörigen haben, die sie dabei unterstützen können.

Interessierte Seniorinnen und Senioren rufen dazu im Pflegestützpunkt unter der Telefonnummer 09341/82-5968 an. Die Mitarbeiterinnen des Pflegestützpunktes nehmen die benötigten Daten auf und senden zunächst ein Formular für eine Entbindung von der Schweigepflicht an die Interessierten. Diese geben die Entbindung unterschrieben an den Pflegestützpunkt zurück, damit in ihrem Namen ein Termin vereinbart werden kann.

Nach Erhalt der unterschriebenen Entbindung von der Schweigepflicht vereinbaren die Mitarbeiterinnen beide Impftermine im gewünschten Impfzentrum für die Seniorinnen und Senioren. Die entsprechenden Termine, eine genaue Anleitung sowie zusätzlich benötigte Unterlagen werden im Anschluss per Post an die impfwilligen Personen gesendet.

Für diese Hilfestellung stehen keine zusätzlichen Impftermine zur Verfügung. Die Buchung der Termine erfolgt vielmehr über die öffentliche Plattform der Nummer 116117 und ist von der Verfügbarkeit von Impfterminen abhängig. Daher ist auch bei einer Unterstützung durch den Pflegestützpunkt Geduld erforderlich.

Warum ist es derzeit schwierig, einen Impftermin zu erhalten?

Der Start der Impfungen in den Impfzentren ist ein erstes, starkes Zeichen der Hoffnung, dass das Ende der Pandemie näher rückt. Es ist leider klar, dass aktuell die Nachfrage wesentlich höher ist als das Angebot an Impfstoff. Bei aller Kritik muss doch aber weiterhin die Freude im Mittelpunkt stehen, dass es den forschenden Pharmaunternehmen gelungen ist, in so kurzer Zeit sichere und wirksame Impfstoffe zur Verfügung zu stellen. Es liegt auf der Hand, dass die größte Impfaktion seit Menschengedenken nur Schritt für Schritt in Gang kommen kann. Insoweit sind auch beim Thema Impfung Ruhe und Besonnenheit die Gebote der Stunde. Mit der Zulassung weiterer Impfstoffe und der schrittweisen Ausweitung der Produktionskapazitäten wird sich die Situation in den nächsten Wochen und Monaten sukzessive entspannen.

Wie werde ich informiert, dass ich geimpft werden kann?

Die Landesregierung hat alle Haushalte in Baden-Württemberg in einem Brief darüber informiert, wie und auf welchem Weg man sich zur Impfung anmelden kann. Jedoch wird sich weiterhin jede Person selbst um einen Termin kümmern bzw. beispielsweise Angehörige damit beauftragen müssen, wenn sie oder er entsprechend seiner Zugehörigkeit zu einer Bevölkerungsgruppe zur Impfung berechtigt ist. Auch Hausärztinnen und Hausärzte sollen ihre Patientinnen und Patienten gezielt ansprechen.

Das Landratsamt Main-Tauber-Kreis weist im Rahmen seiner Pressearbeit, auf www.main-tauber-kreis.de/coronavirus sowie auf dem Facebook-Kanal »Landratsamt Main-Tauber-Kreis« stets darauf hin, wenn weitere Gruppen zur Impfung zugelassen sind.

Was muss ich zum Impftermin mitbringen?

Wie läuft die Impfung im Impfzentrum ab?

Bei einem Besuch im Kreisimpfzentrum werden mehrere Stationen durchlaufen:

1. Empfang

  • Fiebermessen; eine Impfung ist nur bei Infektfreiheit möglich.
  • Prüfung der Impfberechtigung: Welche Nachweise im Einzelfall mitgebracht werden müssen, wird bei der Terminvereinbarung bekanntgegeben. Nicht impfberechtigte Personen werden konsequent abgewiesen, wenn sie bei der Terminbuchung bewusst oder unbewusst falsche Angaben gemacht haben. 
  • Registrierung, Vorlage des Impfpasses
  • Ausfüllen eines Anamnesebogens, unter anderem mit Angaben zu beim Impfling ggf. bekannten Allergien oder früheren, außergewöhnlichen Impfreaktionen; zur Einnahme von Blutverdünnungsmitteln etc. Die Impfung erfolgt nur, wenn keine Komplikationen vorliegen.
  • Ausgabe eines Laufzettels, der bei den nachfolgenden Stationen immer wieder vorgelegt wird. Durch Einscannen eines QR-Codes auf dem Laufzettel stehen jeweils sofort die notwendigen Daten zur Verfügung.

2. Filmvorführung

Jedem Impfling wird ein etwa sechsminütiger Aufklärungsfilm vorgeführt. Diesen können Sie auch hier ansehen.

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3. Ärztliches Aufklärungsgespräch

Jeder Impfling führt ein persönliches Aufklärungsgespräch mit einer Ärztin oder einem Arzt und dokumentiert durch seine Unterschrift, dass er oder sie geimpft werden möchte.

4. Eigentliche Impfung

Die eigentliche Impfung wird durch qualifiziertes medizinisches Fachpersonal vorgenommen. Die Impfdosis wird intramuskulär gespritzt, in der Regel in den Oberarm. Die Einstichstelle wird desinfiziert und mit einem Pflaster geschützt. Genau dokumentiert werden der Zeitpunkt der Impfung, die genutzte Impfstoffcharge und in welchen Arm die Impfung injiziert wurde.

5. Beobachtungsraum

Nach der eigentlichen Impfung verbleibt jede geimpfte Person für circa 30 Minuten in einem Beobachtungsraum und wird von geschultem Personal überwacht. Hierbei handelt es sich um eine reine Vorsichtsmaßnahme.

6. Checkout

Beim Checkout erhalten die geimpften Personen ihren Impfpass zurück, in dem durch eine Ärztin oder einen Arzt die Impfung eingetragen wurde. Der komplette Aufenthalt im Kreisimpfzentrum dauert im Regelfall etwa 45 bis 60 Minuten.

Wer bezahlt die Impfung?

Für die Bürgerinnen und Bürger ist die Impfung unabhängig von ihrem Versicherungsstatus kostenlos. Die Kosten für den Impfstoff übernimmt der Bund. Das Land Baden-Württemberg trägt gemeinsam mit den gesetzlichen Krankenversicherungen und den privaten Krankenversicherungen die Kosten für den Betrieb der Impfzentren. Die Fahrt zur Impfung wird allerdings nicht übernommen. Diese muss privat organisiert werden.

Muss ich mich impfen lassen?

Eindeutig nein. Es gibt keine Impfpflicht.

Kann ich bereits von zu Hause etwas vorbereiten?

Ja, das ist möglich und beschleunigt den Registrierungsprozess im Kreisimpfzentrum. Unter www.impfen-bw.de kann jeder Bürger online seine persönliche digitale Impfmappe erstellen. Der dort erstellte Patientenbegleitbogen sowie die zusätzlichen Bögen können zu Hause ausgedruckt und zum Impftermin mitgebracht werden. Alternativ können die Dokumente auch auf dem Smartphone als pdf-Datei gespeichert werden. Für das Registrierungspersonal ist vor allem der QR-Code sehr wichtig.

Darf ich eine Begleitperson mitbringen?

Ja, eine Begleitperson ist gestattet und kann sich auch im Kreisimpfzentrum aufhalten. Eine Impfung der Begleitperson ohne Termin ist allerdings nicht möglich.

Welcher Impfstoff wird im Kreisimpfzentrum geimpft?

Zu Beginn wurde ausschließlich der Impfstoff von BioNTech/Pfizer geimpft. Seit 22. Februar wird zusätzlich der Impfstoff von AstraZeneca verimpft.

Werden die Impfstoffe von AstraZeneca und Biontech nun gleichberechtigt genutzt?

Das stimmt beinahe. Nach der Freigabe von AstraZeneca für Personen über 65 Jahre gibt es keinen Grund mehr, die Impfstoffe zu priorisieren. Insofern können alle Personen, die eine Impfberechtigung haben, sowohl mit AstraZeneca als auch mit BioNTech geimpft werden. Allerdings ist mit der Freigabe für alle keine Wahlfreiheit verbunden.

Es gibt eine Ausnahme: 16- und 17-jährige Personen können nur den Impfstoff von Biontech geimpft bekommen. 

Kann ich mit dem Impfstoff von AstraZeneca geimpft werden?

Der Impfstoff von AstraZeneca wird seit Mittwoch, 31. März, zum einen bei Personen eingesetzt, die das 60. Lebensjahr vollendet haben.

Auch Personen aus den Priorisierungsgruppen 1 und 2 („höchste und hohe Priorität“) nach der Bundes-Impfverordnung, die das 60. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, können weiter mit dem Impfstoff von AstraZeneca geimpft werden. Dies setzt jedoch voraus, dass die betreffenden Personen sich freiwillig dafür entscheiden. Diese Entscheidung muss in jedem Einzelfall gemeinsam mit dem impfenden Arzt getroffen werden, und zwar nach ärztlichem Ermessen und bei individueller Risikoanalyse nach sorgfältiger Aufklärung.

Sofern die Entscheidung gegen AstraZeneca ausfälltm kann vor Ort im Kreisimpfzentrum nicht auf einen anderen Impfstoff umgebucht werden. Vielmehr ist es notwendig, auf den bekannten Wegen unter der Hotline 116 117 bzw. unter www.impfterminservice.de einen neuen Termin zu buchen. Dies setzt voraus, dass Termine mit anderen Impfstoffen verfügbar sind.

Was ist, wenn Nebenwirkungen auftreten?

Wie bei jeder Impfung können auch nach der Corona-Schutzimpfung Impf-Reaktionen und Nebenwirkungen auftreten. Impf-Reaktionen treten in der Regel kurz nach der Impfung auf und halten wenige Tage an. Wenn kurz nach der Impfung im Nachbeobachtungsraum Nebenwirkungen auftreten sollten, hilft das medizinische Fachpersonal vor Ort. Falls im Nachgang der Impfung gesundheitliche Probleme auftreten, sollte man sich umgehend an die Hausärztin oder den Hausarzt sowie in dringenden Fällen oder außerhalb der Öffnungszeiten an den ärztlichen Notdienst oder den Rettungsdienst unter 112 wenden. Nebenwirkungen können von der Person selbst oder über den Hausarzt beim Paul-Ehrlich-Institut (PEI) gemeldet werden. Entsprechende Aushänge sind auch im Kreisimpfzentrum angebracht.

Welche Aufgaben haben die Mobilen Impfteams?

Über die Impfungen im KIZ hinaus sind auch zwei Mobile Impfteams des KIZ im Main-Tauber-Kreis unterwegs und versorgen insbesondere die Pflegeheime. Dabei wird jeweils mit dem Zentralen Impfzentrum Rot am See (ZIZ) abgestimmt, welche Heime durch die Mobilen Impfteams des ZIZ und welche durch die Mobilen Impfteams des KIZ versorgt werden.

Die Pflegeheime bereiten die Impfung bestmöglich vor, so dass im Vorfeld bereits die ärztlichen Aufklärungsgespräche geführt, die Einwilligungen zur Impfung eingeholt und alle notwendigen Unterlagen bereitgelegt werden.

Die Mobilen Impfteams sind mit umfangreich ausgestatteten Mannschaftstransportwagen unterwegs. Der Impfstoff wird tiefgekühlt transportiert und vor Ort im jeweiligen Pflegeheim aufgetaut und aufbereitet.

Gibt es einen organisierten Transport zum Kreisimpfzentrum?

Ein organisierter Transport ist nicht vorgesehen. Das KIZ in Bad Mergentheim ist jedoch sehr gut mit dem Auto und auch mit dem ÖPNV zu erreichen. Beim KIZ sind ausreichend Parkplätze vorhanden. Ein Parkleitsystem wurde installiert.

Die Situation ist insofern mit jedem Arztbesuch vergleichbar. Es wird allerdings angeregt, gerade für ältere Personen, die nicht hinreichend mobil sind, im Wege der Nachbarschaftshilfe Unterstützung vor Ort zu organisieren.

Die Krankenkassen in Baden-Württemberg und das Sozialministerium haben sich darüber hinaus auf Regelungen für Menschen mit eingeschränkter Mobilität geeinigt, die nicht selbstständig zu einem der Impfzentren gelangen können. Demnach kann jeder, der auch heute schon beispielsweise Fahrten zum Hausarzt von der Krankenkasse bezahlt bekommt, auch für den Weg zum Impfzentrum die Möglichkeit einer so genannten Krankenfahrt nutzen, zum Beispiel mit einem Taxiunternehmen. In diesen Fällen sollte grundsätzlich eine ärztliche Verordnung vorliegen, die beim Hausarzt auch telefonisch erfragt werden kann. In keinem Fall ist es möglich, für die Fahrt auf Mittel des Rettungsdienstes, beispielsweise einen Krankentransportwagen, zurückzugreifen. Deshalb können solche Fahrten auch nicht über die Integrierte Leitstelle angefordert werden, insbesondere nicht über die Notrufnummer 112.

Wie ist das Kreisimpfzentrum mit dem Auto erreichbar?

Um eine optimale Erreichbarkeit des KIZ zu sicherzustellen, hat die Stadt Bad Mergentheim südlich der Hauptfeuerwache, an der Ecke Eissee / Zwischen den Bächen, Behelfsparkplätze angelegt. Durch eine geänderte Verkehrsführung können die Besucherinnen und Besucher direkt von der Bundesstraße 290 („Westumgehung“) zu- und abfahren. Dieser Weg stand bislang ausschließlich Rettungsfahrzeugen zur Verfügung, zudem wurde ein übersichtliches Parkleitsystem installiert. Dieses stellt auch klar, dass aus Richtung Tauberbischofsheim kommend nicht nach links in Richtung Parkplatz abgebogen werden darf. Vielmehr muss bis zum Kreisverkehr am Eisenberg gefahren und dort gewendet werden, so dass dann von der Westumgehung nach rechts Richtung Parkplatz abgebogen werden kann.

Von dem Parkplatz, der ausschließlich für zu impfende Personen zur Verfügung stehen wird, führt eine Beschilderung zum KIZ. Dieses ist in etwa drei Minuten fußläufig zu erreichen. Behindertengerechte Parkplätze stehen direkt am Gebäude zur Verfügung. Ebenso kann das KIZ bei Bedarf barrierefrei betreten und verlassen werden.

Das Landratsamt bittet ausdrücklich darum, bei der Fahrt mit dem Auto zum Kreisimpfzentrum in Bad Mergentheim auf die Verwendung eines Navis zu verzichten. Wird ins Navigationsgerät der Standort „Seegartenstraße“ eingegeben, wird die Fahrerin oder der Fahrer direkt vor das Gebäude des KIZ und nicht zum Parkplatz geleitet. Da die ansonsten dem Rettungsdienst vorbehaltene Zufahrt von der Westumgehung nicht in Navigationskarten enthalten ist, ergibt die Verwendung von Navis keinen Sinn.

Lageplan zum Kreisimpfzentrum

Das Kreisimpfzentrum in Bad Mergentheim ist dank einer umfangreichen Ausschilderung ab den Ortseinfahrten ganz leicht zu finden. Darüber hinaus bietet das Landratsamt auf seiner Website diesen Lageplan zum Download an.
Das Kreisimpfzentrum in Bad Mergentheim ist dank einer umfangreichen Ausschilderung ab den Ortseinfahrten ganz leicht zu finden. Darüber hinaus bietet das Landratsamt auf seiner Website diesen Lageplan zum Download an.


Wie ist das Kreisimpfzentrum mit Bus, Bahn und Fahrrad erreichbar?

Das KIZ ist gut mit Bus und Bahn erreichbar. Die circa 400 Meter entfernte Bushaltestelle „Altstadt Schloss“ wird von elf Buslinien, darunter auch die Regiobuslinie 19 Künzelsau-Bad Mergentheim, und fünf Ruftaxilinien bedient. An einem Schultag halten an dieser Haltestelle über den Tag verteilt bis zu 150 Linienbusse. Das KIZ wird zudem noch von der Haltestelle „Wachbacher Straße“ erschlossen. Diese Haltestelle wird von den Buslinien 930 Assamstadt-Bad Mergentheim und 955 Hollenbach-Bad Mergentheim sowie der Ruftaxilinie 9855 bedient.

Die Apps der Mobilitätsmarke „bwegt“ zeigen den Weg zu den Corona-Impfzentren an. Fahrgäste gelangen mit der bwegt-App nach der Eingabe des Ortes und des Schlagworts „Impfzentrum“ sehr leicht zu den Impfzentren des Landes, unter anderem zum KIZ in Bad Mergentheim und zum ZIZ in Rot am See. Die Impfzentren sind in der App als „Wichtige Punkte“ hinterlegt.

Außerdem können Fahrgäste mit der bwegt-Fahrplanauskunft nicht nur die Verbindung zwischen den Haltestellen, sondern auch den Fußweg zur und von der passenden Haltestelle abrufen. Die Webseite der elektronischen Verkehrsauskunft www.efa-bw.de unterstützt mit Informationen zu Sharing-Angeboten, Parkmöglichkeiten und aktueller Straßenverkehrslage bei der Nutzung unterschiedlicher Verkehrsmittel.

Auch die Radroutenplaner-BW-App und die zugehörige Website www.radroutenplaner-bw.de kennen die Impfzentren in Baden-Württemberg und finden für Radfahrerinnen und Radfahrer die beste Radverbindung auch für längere Strecken.

Informationen zur Corona-Impfung in Leichter Sprache

https://www.lebenshilfe.de/corona-impfung-leichte-Sprache/

Erfolgte Impfungen im Kreisimpfzentrum und in Arztpraxen

Impfungen im Kreisimpfzentrum

An dieser Stelle informieren wir über die Zahlen der Coronavirus-Schutzimpfungen, die durch das Kreisimpfzentrum in Bad Mergentheim (KIZ) verabreicht wurden. Die Seite wird immer zu Wochenbeginn aktualisiert.

Impfungen in der Kalenderwoche 26. April bis 2. Mai 2021:

Erstimpfungen: 3781

Zweitimpfungen: 1165

Impfungen gesamt seit Inbetriebnahme KIZ am 22. Januar 2021:

Erstimpfungen: 25.814

Zweitimpfungen: 6132

Impfungen in Arztpraxen

Inzwischen wirken auch die Arztpraxen bei den Coronavirus-Schutzimpfungen mit. Auf der Website der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg wird täglich über den aktuellen Stand der teilnehmenden Praxen und der erfolgten Impfungen informiert.

Impfstatistik der Kassenärztlichen Vereinigung

Richtlinien und Verordnungen des Bundes und des Landes

Bundesnotbremse

Corona-Verordnung der Landesregierung

Aktuelle Änderungen in der Corona-Verordnung vom 3. Mai 2021

Weitere Verordnungen des Landes Baden-Württemberg

Absonderung

Bildung

Gewerblicher Bereich

  • Corona-Stabilisierungshilfe-HOGA-Zuständigkeitsverordnung - CoSHG-ZVO PDF, 196 kB 05.08.2020 Verordnung des Wirtschaftsministeriums über die Zuständigkeit der Industrie- und Handelskammern im Land Baden-Württemberg für die Unterstützung bei der Administration von Hilfen im Rahmen der Stabilisierungshilfe Corona für das Hotel- und Gaststättengewerbe
  • Corona-Verordnung Messen - CoronaVO Messen PDF, 24 kB 29.08.2020 Verordnung des Wirtschaftsministeriums und des Sozialministeriums zur Eindämmung von Übertragungen des Corona-Virus (SARS-CoV-2) auf Messen, Ausstellungen und Kongressen

Gesundheits- und Sozialwesen

Religion

Reise und Freizeit

Sport

Weitere Richtlinien des Landes Baden-Württemberg


Entschädigungsanträge nach § 56 IfSG sowie Staatshaftungsrecht

Wichtig zu wissen in der Pandemie: Bürgerinnen und Bürgern steht in bestimmten Konstellationen ein Entschädigungsanspruch nach dem Infektionsschutzgesetz (IfSG) zu.

Eine Entschädigung für Verdienstausfall wird nach § 56 Absatz 1 IfSG gewährt, wenn eine Person als Ausscheider, Ansteckungsverdächtiger, Krankheitsverdächtiger oder als sonstiger Träger von Krankheitserregern einem Tätigkeitsverbot oder einer Absonderung (Quarantäne) unterworfen wird.

Eine Entschädigung in Höhe von 67 Prozent des Nettoverdienstausfalls, höchstens 2016 Euro pro Monat, können nach § 56 Absatz 1a IfSG erwerbstätige Sorgeberechtigte erhalten, wenn sie aufgrund der Schließung von Schulen oder Einrichtungen zur Betreuung von Kindern oder Menschen mit Behinderungen einen Verdienstausfall erleiden. Dasselbe gilt, wenn das Kind von der zuständigen Behörde (Ortspolizeibehörde, Gesundheitsamt) abgesondert wurde oder sich aufgrund einer Rechtsverordnung des Landes absondern musste (nur bei Absonderungszeiträumen ab dem 19. November 2020). Für Absonderungszeiträume ab dem 16. Dezember 2020 besteht ein Anspruch darüber hinaus dann, wenn Schul- oder Betriebsferien behördlich angeordnet wurden oder die Präsenzpflicht in der Schule behördlich aufgehoben wurde. Hierzu gehören Konstellationen des Distanzlernens im Rahmen der häuslichen Umgebung wie Wechselunterricht oder Hybridunterricht. Seit dem 22. Februar 2021 gilt dies auch, wenn ein Kind aufgrund pandemiebedingt eingeschränkter Öffnungszeiten nicht in der KiTa betreut werden kann.

Anträge können online unter www.ifsg-online.de gestellt werden. Dort finden sich weitere Informationen zur Antragsstellung und den insoweit beizufügenden Nachweisen. Der Arbeitgeber hat für die Dauer des Arbeitsverhältnisses die Entschädigung für die zuständige Behörde an den Arbeitnehmer in Vorleistung auszuzahlen. Die ausgezahlten Beträge werden dem Arbeitgeber dann auf Antrag von den in Baden-Württemberg zuständigen Regierungspräsidien erstattet.

Bei Fragen zu Entschädigungen können sich Betroffene direkt an die jeweiligen Regierungspräsidien und deren Hotlines wenden. Für den Main-Tauber-Kreis zuständig ist das Regierungspräsidium Stuttgart, Telefon 0711/904-39777, E-Mail: entschaedigung-ifsg@rps.bwl.de

Entschädigungsanträge, die auf Staatshaftungsrecht gestützt werden, werden durch das Gesundheitsamt des Main-Tauber-Kreises über das Regierungspräsidium Stuttgart an das Ministerium für Soziales und Integration weitergeleitet. Hierunter sind Fälle zu fassen, in denen sich die antragstellende Person auf eine allgemein geltende Einschränkung nach der Corona-Verordnung des Landes, beispielsweise eine Betriebsuntersagung, beruft. 

In diesem Kontext wird auf die Datenschutzerklärungen des Ministeriums für Soziales und Integration sowie der Regierungspräsidien verwiesen, welche unter nachfolgenden Links abrufbar sind:


Corona - Arbeitsschutz- und Arbeitszeitrecht / Gewerbeaufsicht

Wie das gesellschaftliche und private Leben steht auch das betriebliche Umfeld derzeit vor großen Herausforderungen. Arbeitgeber, deren Unternehmen nicht von den Einschränkungen der Corona-Verordnung des Landes betroffen sind, haben die Auswirkungen der Corona-Pandemie insbesondere auch im Bereich des Arbeitsschutzes zu berücksichtigen.

Die Gewerbeaufsicht im Landratsamt stellt daher auf dieser Seite aktuelle Informationen zur Verfügung.

Arbeitsschutz / Arbeitsstätten

Eine wesentliche Rolle spielt dabei der § 3 Abs. 1 des Arbeitsschutzgesetzes (ArbSchG), welcher den Arbeitgeber verpflichtet, den Arbeitsschutz „bei sich ändernden Gegebenheiten“ anzupassen. Dies bedeutet, dass die gemäß § 5 ArbSchG zu erstellende Gefährdungsbeurteilung möglichst unter Beteiligung der Fachkraft für Arbeitssicherheit und des betreuenden Betriebsarztes zu überprüfen und ggf. zu aktualisieren ist.

Mit einzubeziehen sind zum Beispiel auch neue Gegebenheiten wie Notfallbetrieb und veränderte Arbeitssituationen und -zeiten in bestimmten Betrieben. Die Gefährdungsbeurteilung ist unter besonderer Beachtung des Standes von Technik und Hygiene sowie anhand arbeitswissenschaftlicher Erkenntnisse zu aktualisieren.

Die erforderlichen Maßnahmen für den Schutz und die Gesundheit der Arbeitnehmer sind festzulegen und umzusetzen. 

Mit der Änderung des Arbeitsschutzgesetzes zum 1. Januar 2021 können nunmehr auch in diesem Rechtsbereich Verordnungen in Zusammenhang mit epidemiologischen Lagen von nationaler Tragweite erlassen werden (§ 18 Abs. 3 ArbSchG).

Weiterhin kann in einer Rechtsverordnung nunmehr bestimmt werden, dass für bestimmte Beschäftigte angemessene Unterkünfte bereitzustellen sind, wenn dies aus Gründen der Sicherheit, zum Schutz der Gesundheit oder aus Gründen der menschengerechten Gestaltung der Arbeit erforderlich ist, und welche Anforderungen dabei zu erfüllen sind (§ 18 Abs. 3a).

Auf diesen Grundlagen wurde am 21.01.2021 die SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung (Corona-ArbSchV) erlassen, welche Maßnahmen zur Kontaktreduktion im Betrieb sowie Anforderungen zum Mund-Nasen-Schutz gesetzlich regelt.

Die mit Datum 20.08.2020 in Kraft getretene SARS-CoV-2-Arbeitsschutzregel gilt auch weiterhin als Stand der Technik und Hygiene sowie arbeitswissenschaftliche Erkenntnis fort.

Speziell zum Thema der Gemeinschaftsunterkünfte außerhalb des Geländes eines Betriebes oder einer Baustelle wurde die Arbeitsstättenverordnung (ArbStättV) zum 1. Januar 2021 angepasst (vgl. § 1 Abs. 3 und § 2 Abs. 8 ArbStättV). Hier werden unter Nummer 4.4 des Anhangs der ArbStättV Regelungen zur Bereitstellung und Angemessenheit der Unterkünfte gestellt. Es besteht eine Dokumentationspflicht.

Biostoffe

Für Tätigkeiten mit biologischen Arbeitsstoffen (Biostoffen) gelten unverändert die Anforderungen der Biostoffverordnung. Sie regelt einerseits Maßnahmen zum Schutz von Sicherheit und Gesundheit der Beschäftigten vor Gefährdungen durch entsprechende Tätigkeiten, auf der anderen Seite auch Maßnahmen zum Schutz anderer Personen, soweit diese aufgrund des Verwendens von Biostoffen durch Beschäftigte oder durch Unternehmer ohne Beschäftigte gefährdet werden können.

Arbeitszeit

Derzeit gelten im Zusammenhang mit dem Corona-Virus keine speziellen Ausnahmen im Bereich des Arbeitszeitrechts.

Sollte die Erfordernis zur Ausweitung der gesetzlich zulässigen Arbeitszeit bestehen – in der Regel handelt es sich dabei um Sonn- und Feiertagsarbeit, die nicht von den gesetzlichen Ausnahmen abgedeckt ist – können für systemrelevante Bereiche Ausnahmegenehmigungen nach § 15 Abs. 2 Arbeitszeitgesetz (ArbZG) erteilt werden. Anträge sind bei der Gewerbeaufsicht zu stellen.

Dokumente / Weitere Informationen

Dokumente

Gesetze

Verordnungen

Technische Regeln / arbeitswissenschaftliche Erkenntnisse

Richtlinien in Baden-Württemberg


Weitere Informationen

Fragen und Antworten (FAQ)

Das Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg hat für Unternehmen und Beschäftigte einen umfassenden Katalog von Fragen und Antworten veröffentlicht, beispielsweise zu folgenden Themen:

  • Homeoffice
  • Hinweise für Schwangere und stillende Mütter
  • Ausnahmeregelungen zum Arbeitszeitgesetz und Ladenöffnungsgesetz
  • Arbeitnehmerüberlassung
  • Informationen zu den Auswirkungen des Coronavirus für Unternehmen und Beschäftigte

Weitere externe Links



Informationen zu Wirtschaft und Sozialem

Unterstützung des heimischen Gewerbes

Pressemitteilungen

Die Mitteilungen zu den Coronavirus-Fallzahlen erfolgen an sechs Tagen in der Woche, das heißt von Montag bis Freitag und am Sonntag; an Samstagen erfolgt keine Mitteilung. An Tagen, an denen weder neue Infektionen noch neue Fälle von genesenen Infizierten zu verzeichnen sind, entfällt die Meldung. Der Abschnitt "Fallzahlen" oben auf dieser Seite wird in jedem Fall aktualisiert.
  

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    Im Main-Tauber-Kreis wurden am Osterwochenende insgesamt neun Fälle einer Coronavirus-Infektion bestätigt. Davon entfielen sieben auf Karsamstag, 3. April, sowie jeweils einer auf Ostersonntag, 4. April, ... Mehr

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