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Informationen zum Coronavirus & zur Schutzimpfung

An dieser Stelle finden Sie alle Informationen rund um das Thema Coronavirus gebündelt - einschließlich der Corona-Schutzimpfung. Sie können mit dem Frage-und-Antwortsystem "Corey" chatten.

Bürgertelefon & Chatten mit dem Frage-und-Antwortsystem "Corey"

Chatten mit dem automatischen Frage- und Antwortsystem

Viele Fragen zum Coronavirus beantwortet unser automatisches Frage- und Antwortsystem, das Chatbot Corey

Telefon-Hotlines

Vor dem Hintergrund der dynamischen Entwicklung bei der Ausbreitung des Coronavirus hat das Landratsamt ein Bürgertelefon für Fragen aus der Bevölkerung eingerichtet. Die Telefonnummer lautet 09341 / 82-4010. Das Bürgertelefon ist montags bis freitags von 8.30 Uhr bis 16 Uhr geschaltet. Hier gibt es Antworten und Hinweise zu Themen wie Symptome und Inkubationszeit oder der Frage, wie man sich vor einer Ansteckung schützen kann. Wir bitten um Verständnis, dass es bei hohem Anrufaufkommen zu Wartezeiten kommen kann.

Für Fragen zur Coronavirus-Schutzimpfung wenden Sie sich bitte an die bundesweit einheitliche Telefonnummer 116 117.

Des Weiteren können sich Bürgerinnen und Bürger montags bis freitags zwischen 9 und 18 Uhr unter der Telefonnummer 0711 / 904-39555 an eine eigens eingerichtete Hotline des Landesgesundheitsamts Baden-Württemberg wenden.

Weitere Servicetelefonnummern

Die Ausbreitung des Coronavirus hat dazu geführt, dass das Leben zurzeit weitgehend zu Hause stattfindet. Das kann zu Problemen und Konflikten in der Familie führen. Hier die wichtigsten Servicetelefonnummern, unter denen Hilfe und Beratung angeboten werden:

  • Psychologische Beratungsstelle - Hilfetelefon für Kinder, Jugendliche und Familien: 07931 8069
  • Psychologische Beratungsstelle des Caritasverbandes im Tauberkreis e.V.: 09341/92200
  • Nummer gegen Kummer – Hilfe für Kinder und Jugendliche: 116 111
  • Elterntelefon: 0800/111 0550
  • Hilfetelefon „Schwangere in Not“: 0800/404 0020
  • Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“: 0800/011 6010
  • "Frauen helfen Frauen" Main-Tauber-Kreis:  09343/5 89 94 91 oder Mobil/SMS: 0178/46 63 454
  • Suchtberatungsstelle der AGJ: 09341/897370.

Coronavirus-Hotline für gehörlose Menschen

Auch für gehörlose Menschen erreichbar ist die Coronavirus-Hotline des Regierungspräsidiums Stuttgart, die vom Landesgesundheitsamt fachlich unterstützt wird. Ratsuchenden gehörlosen Menschen steht die Hotline montags bis freitags zwischen 9 und 17 Uhr als Video-Chat zur Verfügung.

Coronavirus-Hotline für gehörlose Menschen 

Corona-Fallzahlen

Verteilung der aktiven Coronavirus-Infektionen im Main-Tauber-Kreis

Aktive Fälle von Coronavirus-Infektionen im Main-Tauber-Kreis, aufgeschlüsselt nach Städten und Gemeinden (Stand: 24. Februar, 16.30 Uhr)
Aktive Fälle von Coronavirus-Infektionen im Main-Tauber-Kreis, aufgeschlüsselt nach Städten und Gemeinden (Stand: 24. Februar, 16.30 Uhr)

Stand Karte: 24. Februar 2021

Aktuelle Zahlen am 24. Februar 2021

Gesamtzahl der Infektionen einschließlich genesene und verstorbene Personen, die Zahl in Klammern nennt die Veränderung zum Vortag:

3181 (+19)


Zahl der Fälle mit bestätigter Virusmutation:

26

In bisher allen Fällen liegt die mutierte Variante aus dem Vereinigten Königreich (B.1.1.7) vor. Die angeordnete Quarantäne für die Betroffenen und ihre engeren Kontaktpersonen sowie deren Haushaltsangehörige wird jeweils auf mindestens 14 Tage verlängert.


Zahl der bereits genesenen Personen:

3019


Zahl der im Labor bestätigten noch aktiven Fälle:

98


Wert der Sieben-Tage-Inzidenz:

46,1

Dieser Wert beschreibt die Zahl der Neuinfektionen in den vergangenen sieben Tagen je 100.000 Einwohner im Landkreis. Der aktuelle Tag wird nicht eingerechnet.


Zahl der verstorbenen Personen im Main-Tauber-Kreis im Zusammenhang mit bestätigter Coronavirus-Infektion:

64

Aufgeführt sind die Todesfälle, die mit und an SARS-CoV-2 verstorben sind. Mit SARS-CoV-2 verstorben bedeutet, dass die Person aufgrund anderer Ursachen verstorben ist, aber auch ein positiver Befund auf SARS-CoV-2 vorlag. An SARS-CoV-2 verstorben bedeutet, dass die Person aufgrund der gemeldeten Krankheit verstorben ist.

Fragen und Antworten zur Corona-Schutzimpfung

Foto-Rundgang durch das Kreisimpfzentrum Bad Mergentheim

Wo befinden sich die Impfzentren für die Bevölkerung des Main-Tauber-Kreises?

Seit 27. Dezember 2020 laufen die Impfungen in den Zentralen Impfzentren. Für Baden-Württemberg wurden neun zentrale Impfzentren (ZIZ) gebildet. Sie befinden sich in Ulm, Tübingen, Heidelberg, Freiburg, Stuttgart, Karlsruhe, Mannheim, Offenburg und Rot am See. Das dem Main-Tauber-Kreis nächstgelegene Zentrale Impfzentrum ist das ZIZ Rot am See.

Seit 22. Januar 2021 besteht auch die Möglichkeit, die Impfung in einem Kreisimpfzentrum (KIZ) zu erhalten. Hierzu wurden derzeit landesweit rund 50 derartiger Zentren aufgebaut. Das KIZ für den Main-Tauber-Kreis wurde in der Sporthalle der Beruflichen Schulen in der Bad Mergentheimer Seegartenstraße eingerichtet.

Warum befindet sich das Kreisimpfzentrum in Bad Mergentheim?

Das Sozialministerium Baden-Württemberg hat auf Vorschlag des Landratsamtes Main-Tauber-Kreis die Sporthalle des Beruflichen Schulzentrums als Standort des Kreisimpfzentrums festgelegt. Diese Halle wurde in der Vergangenheit bereits als Notfallstation für den Landkreis im Falle eines kerntechnischen Zwischenfalls beplant und entsprechend ertüchtigt, unter anderem bezüglich der technischen Ausstattung. So steht unter anderem eine Notstromversorgung zur Verfügung. Diese wesentlichen Vorarbeiten hätten bei jedem anderen Standort noch geleistet werden müssen. Die Halle verfügt auch über die vom Land geforderte Größe von rund 1200 Quadratmetern auf einer Ebene. Ferner ist sie in unmittelbarer Nähe zur Hauptfeuerwache, der Integrierten Leitstelle und dem Standort des Deutschen Roten Kreuzes gelegen, so dass – sofern erforderlich – kurze Eingreifzeiten möglich sind.

Warum gibt es nur ein Kreisimpfzentrum im Main-Tauber-Kreis?

Nach den Planungen des Landes wurde in jedem Stadt- und Landkreis nur ein Kreisimpfzentrum (KIZ) eingerichtet. Ausnahmen wurden lediglich für die sechs bevölkerungsreichsten Kreise ermöglicht. Mit dem Standort in Bad Mergentheim ist aber gewährleistet, dass die Einwohnerinnen und Einwohner aus allen Teilen des Landkreises das KIZ sowohl mit dem Auto als auch mit dem ÖPNV, beispielsweise mit der Tauberbahn, gut erreichen können. Die Impfzentren wurden nur geschaffen, weil eine Impfung im Rahmen der Regelversorgung in den Arztpraxen derzeit noch nicht machbar ist. Deshalb betreibt das Land seit Ende Dezember neun Zentrale Impfzentren (ZIZ), unter anderem in Rot am See im benachbarten Landkreis Schwäbisch Hall. Diese werden ab 22. Januar durch die KIZ in allen Stadt- und Landkreisen sowie daran angeschlossene Mobile Impfteams ergänzt.

Warum wird ein Kreisimpfzentrum überhaupt benötigt?

Dies ist Teil der der Impfstrategie des Landes Baden-Württemberg, die sich in drei Phasen unterteilt:

  • Phase 1 sind die 9 Zentralen Impfzentren (ZIZ), die am 27. Dezember 2020 gestartet sind. Diese ZIZ sollen voraussichtlich bis Mitte April 2021 betrieben werden. Ein mobiles Team aus dem ZIZ Rot am See fährt bereits jetzt und auch weiterhin Pflegeheime im Main-Tauber-Kreis an.
  • Phase 2: Zu den ZIZ kommen 50 Kreisimpfzentren (KIZ) dazu. Die KIZ haben am 22. Januar 2021 den Betrieb aufgenommen und sind derzeit bis Ende Juni 2021 geplant. Zu jedem KIZ gehören ebenfalls Mobile Impfteams.
  • Phase 3 ist die Überführung der Impfung in die Regelversorgung durch die Hausärzte. Diese Phase soll bereits im April 2021 beginnen.

Wer ist Betreiber des Kreisimpfzentrums?

Das Kreisimpfzentrum ist eine Einrichtung des Landes Baden-Württemberg. Der Landkreis übernimmt jedoch nach der mit dem Land unterzeichneten Vereinbarung den Aufbau und späteren Rückbau sowie administrative Aufgaben.

Wie ist die Rollenverteilung?

Das Land Baden-Württemberg liefert die gesamten Impfstoffe, das Impfzubehör und die persönliche Schutzausrüstung sowie die IT-Ausstattung. Das Land stellt darüber hinaus auch sicher, dass das ärztliche und sonstige medizinische Fachpersonal, das für den Betrieb des Kreisimpfzentrums einschließlich der mobilen Teams erforderlich ist, zu den Betriebszeiten in ausreichender Zahl zur Verfügung steht.

Kann ich mich neben dem Kreisimpfzentrum auch weiterhin in den Zentralen Impfzentren impfen lassen?

Ja, solange diese betrieben werden, ist das weiterhin möglich.

Wird auch vor Ort in den Städten und Gemeinden geimpft?

Nein, das ist nicht vorgesehen. Zwar sind an das Kreisimpfzentrum auch zwei mobile Impfteams angegliedert; deren Einsatzmöglichkeiten sind jedoch vom Land konkret vorgegeben und umfassen derzeit stationäre Pflegeeinrichtungen, Hospize und so genannte Pflege-Wohngemeinschaften.

Warum können nicht gleich die Hausarztpraxen alles impfen?

Beim Impfstoff von BioNTech/Pfizer ist eine Lagerung zwischen - 90 und -60 Grad in einem Ultratiefkühlgerät notwendig. Dies ist in der Regel in den Hausarztpraxen nicht möglich. Deshalb hat man zentral eine Übergangslösung für den hochempfindlichen Impfstoff getroffen.

Wann beginnen die Impfungen im Main-Tauber-Kreis?

Die Impfungen in den Zentralen Impfzentren (ZIZ) haben am 27. Dezember 2020 begonnen, beispielsweise in Rot am See im Landkreis Schwäbisch Hall.

Seit 22. Januar 2021 werden Impfungen im Main-Tauber-Kreis direkt im Kreisimpfzentrum in Bad Mergentheim (KIZ) vorgenommen.

Darüber hinaus werden Bewohnerinnen und Bewohner von Pflegeheimen durch sogenannte Mobile Impfteams des ZIZ Rot am See und des KIZ Bad Mergentheim geimpft.

Mittelfristig soll die Impfung der Bevölkerung in der Regelversorgung in den Arztpraxen stattfinden.

Wer wird zuerst geimpft?

Die Reihenfolge der Schutzimpfungen ist in der Corona-Impfverordnung des Bundes geregelt.

Grundsätzlich gilt:

  • Höchste (1.) Priorität haben u.a. Menschen ab 80 Jahren sowie all jene, die in stationären Einrichtungen zur Behandlung, Betreuung oder Pflege älterer oder pflegebedürftiger Menschen betreut werden oder tätig sind. Zudem, wer auf Intensivstationen, in Notaufnahmen oder bei Rettungsdiensten arbeitet.
  • Hohe (2.) Priorität genießt die Impfung unter anderem über 70-Jähriger und von Personen mit hohem Risikopotential für einen schweren Krankheitsverlauf. Dazu gehören unter anderem Demenzkranke sowie Menschen mit Trisomie 21 und Transplantationspatienten.
  • Mit erhöhter (3.) Priorität geimpft werden unter anderem Menschen über 60 Jahren, Vorerkrankte und Angehörige wichtiger Bereiche der Daseinsvorsorge.

Grundsätzlich gilt: Die Impfung ist freiwillig und kostenlos.

Aktuell ist die Gruppe mit der höchsten Priorität (1.) impfberechtigt.

Wie weise ich nach, dass ich zur Impfung berechtigt bin?

Die Impfberechtigung ist bei Zutritt bzw. Registrierung im Kreisimpfzentrum nachzuweisen. Die zur Gruppe1 gehörenden Personen können ihre Impfberechtigung durch einen Ausweis (Prüfung des Lebensalters) und ggf. durch eine Arbeitgeberbescheinigung (Nachweis über die Art der Beschäftigung) nachweisen. Die Art des Nachweises über die Impfberechtigung der Gruppen 2 und 3 wird rechtzeitig bekannt gegeben.

Wie sind die Öffnungszeiten des Kreisimpfzentrums?

In der jetzt fertig gestellten Konfiguration können im KIZ, wenn genügend Impfstoff bereitsteht, an sieben Tagen in der Woche im Zweischichtbetrieb mindestens 750 Personen geimpft werden. Hierfür stehen fünf Impfstraßen zur Verfügung. Da der Impfstoff derzeit noch knapp ist, beginnt der Betrieb zunächst mit zwei Impfstraßen, die an sieben Tagen in der Woche jeweils sechs Stunden lang betrieben werden. Für das Personal fallen darüber hinaus jeweils eine Stunde Vor- und Nachbereitung an. Unter anderem muss täglich der benötigte, bei minus 70 Grad tiefgefrorene Impfstoff zunächst aufgetaut und dann für die Verimpfung aufbereitet werden.

Die vorläufigen Öffnungszeiten sind:

  • Montag und Dienstag von 8.30 bis 14.30 Uhr
  • Mittwoch bis Freitag von 14.30 bis 20.30 Uhr
  • Samstag von 8 bis 14 Uhr
  • Sonntag von 13 bis 19 Uhr

Das Landratsamt Main-Tauber-Kreis hat sich in der Anfangsphase bewusst für einen Sieben-Tage-Betrieb mit unterschiedlichen Öffnungszeiten entschieden, um bestmöglichst zu gewährleisten, dass jede impfwillige Person einen Termin finden kann.

Wann und wie bekomme ich einen Impftermin?

Terminvereinbarungen und -buchungen für die ZIZ in Baden-Württemberg (beispielsweise in Rot am See im Landkreis Schwäbisch Hall) und für die Kreisimpfzentren (beispielsweise in Bad Mergentheim) sind möglich.

Zunächst sind die Über-80-Jährigen aufgerufen, sich über die Impftermin-Servicehotline des Landes einen Termin geben zu lassen bzw. sich online selbst einen Termin zu buchen. Für die Online-Buchung wird eine eigene E-Mail-Adresse benötigt bzw. die Möglichkeit, eine SMS zu empfangen.

Telefonische Terminreservierung: Service-Hotline: 116 117

Online-Termin-Buchung: www.impfterminservice.de

Eine Anmeldung ist nur über diese beiden Wege möglich. Beim Landratsamt Main-Tauber-Kreis und dem zugehörigen Kreis-Gesundheitsamt können keine Impftermine vereinbart werden. Die Bevölkerung wird dringend gebeten, von Anfragen hierzu abzusehen.

Seit Montag, 8. Februar 2021, wird über die Telefonhotline 116 117 eine Warteliste angeboten. Dies soll die Terminvereinbarung vereinfachen und verkürzen. Wer nicht sofort einen Termin bekommt, wird registriert und zurückgerufen oder erhält eine E-Mail, wenn wieder Termine frei sind. Für die dort Mitarbeitenden sind Termine für die Erstimpfung immer für die kommenden drei Wochen sicht- und buchbar. Um Mitternacht schaltet das Terminvergabesystem auf den nächsten Tag, damit sind die neuen Termine für die Erstimpfung am 22. Tag sicht- und buchbar. Um zu verhindern, dass für die Terminvergabe beim Callcenter morgens um 8 Uhr kaum noch Termine verfügbar sind, soll es bald die Möglichkeit geben, bestimmte Termine nur für die Vermittlung im Callcenter tagsüber zu reservieren.

Eine Impfung ist nur nach vorheriger Terminvereinbarung möglich.

Personen, die in stationären Einrichtungen zur Behandlung, Betreuung oder Pflege untergebracht sind oder dort arbeiten, benötigen keinen Impftermin. Sie bekommen über die Mobile Impfteams die Möglichkeit zur Impfung.

Für einen wirksamen Schutz sind zwingend zwei Impftermine notwendig. Zwischen beiden Impfungen soll ein Zeitraum von circa 21 Tagen liegen. Bei der Buchung sollen beide benötigten Termine direkt vereinbart werden. Der Ablauf der zweiten Impfung ist identisch mit der ersten Impfung.

Warum ist es derzeit schwierig, einen Impftermin zu erhalten?

Der Start der Impfungen in den Impfzentren ist ein erstes, starkes Zeichen der Hoffnung, dass das Ende der Pandemie näher rückt. Jedoch kann das Land Baden-Württemberg den Kreisimpfzentren in den ersten Wochen jeweils nur wenig Impfstoff zur Verfügung stellen. Die Situation hat sich dadurch weiter verschärft, dass der Hersteller Biontech aufgrund von Umbauten im Werk Puurs in Belgien drei bis vier Wochen lang die bereits zugesagten Liefermengen nicht vollständig einhalten kann. Danach soll, infolge der Umbauten, jedoch eine kräftige Ausweitung der Produktion möglich werden. Das Landratsamt Main-Tauber-Kreis bedauert diesen zusätzlichen Lieferengpass, hat darauf aber keinerlei Einfluss.

Es ist leider klar, dass aktuell die Nachfrage wesentlich höher ist als das Angebot an Impfstoff. Bei aller Kritik muss doch aber weiterhin die Freude im Mittelpunkt stehen, dass es den forschenden Pharmaunternehmen gelungen ist, in so kurzer Zeit sichere und wirksame Impfstoffe zur Verfügung zu stellen. Es liegt auf der Hand, dass die größte Impfaktion seit Menschengedenken nur Schritt für Schritt in Gang kommen kann. Insoweit sind auch beim Thema Impfung Ruhe und Besonnenheit die Gebote der Stunde. Mit der Zulassung weiterer Impfstoffe und der schrittweisen Ausweitung der Produktionskapazitäten wird sich die Situation in den nächsten Wochen und Monaten sukzessive entspannen.

Wie werde ich informiert, dass ich geimpft werden kann?

Die Landesregierung plant, in Kürze alle Haushalte in Baden-Württemberg in einem Brief darüber zu informieren, wie und auf welchem Weg man sich zur Impfung anmelden kann. Jedoch wird sich weiterhin jede Person selbst um einen Termin kümmern bzw. beispielsweise Angehörige damit beauftragen müssen, wenn sie oder er entsprechend seiner Zugehörigkeit zu einer Bevölkerungsgruppe zur Impfung berechtigt ist. Auch Hausärztinnen und Hausärzte sollen ihre Patientinnen und Patienten gezielt ansprechen. In Alten- und Pflegeheimen können die jeweiligen Leitungen einen Termin für Hausbesuche mit einem Mobilen Impfteam verabreden.

Das Landratsamt Main-Tauber-Kreis wird im Rahmen seiner Pressearbeit, auf www.main-tauber-kreis.de/coronavirus sowie auf dem Facebook-Kanal »Landratsamt Main-Tauber-Kreis« stets darauf hinweisen, wenn weitere Gruppen zur Impfung zugelassen sind.

Was muss ich zum Impftermin mitbringen?

  • Ausweisdokument
  • Vermittlungscode zum Nachweis einer Terminbuchung
  • ggf. zusätzlicher Nachweis der Impfberechtigung (z. B. eine Arbeitgeberbescheinigung)
  • Impfpass, soweit vorhanden (ansonsten wird Ihnen im Nachgang an die Impfung eine Impfbescheinigung ausgehändigt)
  • Elektronische Gesundheitskarte. Diese ist war nicht zwingend nötig, aber erleichtert den Registrierungsprozess.

Wie läuft die Impfung im Impfzentrum ab?

Bei einem Besuch im Kreisimpfzentrum werden mehrere Stationen durchlaufen:

1. Empfang

  • Fiebermessen; eine Impfung ist nur bei Infektfreiheit möglich.
  • Prüfung der Impfberechtigung: Aktuell sind im Wesentlichen Personen über 80 Jahren impfberechtigt. Das Alter wird anhand des Personalausweises überprüft; ebenso ist die Elektronische Gesundheitskarte mitzubringen. Nicht impfberechtigte Personen werden konsequent abgewiesen, wenn sie bei der Terminbuchung bewusst oder unbewusst falsche Angaben gemacht haben. Welche Nachweise im Einzelfall mitgebracht werden müssen, wird bei der Terminvereinbarung bekanntgegeben.
  • Registrierung, Vorlage des Impfpasses
  • Ausfüllen eines Anamnesebogens, unter anderem mit Angaben zu beim Impfling ggf. bekannten Allergien oder früheren, außergewöhnlichen Impfreaktionen; zur Einnahme von Blutverdünnungsmitteln etc. Die Impfung erfolgt nur, wenn keine Komplikationen vorliegen.
  • Ausgabe eines Laufzettels, der bei den nachfolgenden Stationen immer wieder vorgelegt wird. Durch Einscannen eines QR-Codes auf dem Laufzettel stehen jeweils sofort die notwendigen Daten zur Verfügung.

2. Filmvorführung

Jedem Impfling wird ein etwa sechsminütiger Aufklärungsfilm vorgeführt. Diesen können Sie auch hier ansehen.

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3. Ärztliches Aufklärungsgespräch

Jeder Impfling führt ein persönliches Aufklärungsgespräch mit einer Ärztin oder einem Arzt und dokumentiert durch seine Unterschrift, dass er oder sie geimpft werden möchte.

4. Eigentliche Impfung

Die eigentliche Impfung wird durch qualifiziertes medizinisches Fachpersonal vorgenommen. Die Impfdosis wird intramuskulär gespritzt, in der Regel in den Oberarm. Die Einstichstelle wird desinfiziert und mit einem Pflaster geschützt. Genau dokumentiert werden der Zeitpunkt der Impfung, die genutzte Impfstoffcharge und in welchen Arm die Impfung injiziert wurde.

5. Beobachtungsraum

Nach der eigentlichen Impfung verbleibt jede geimpfte Person für circa 30 Minuten in einem Beobachtungsraum und wird von geschultem Personal überwacht. Hierbei handelt es sich um eine reine Vorsichtsmaßnahme.

6. Checkout

Beim Checkout erhalten die geimpften Personen ihren Impfpass zurück, in dem durch eine Ärztin oder einen Arzt die Impfung eingetragen wurde. Der komplette Aufenthalt im Kreisimpfzentrum dauert im Regelfall etwa 45 bis 60 Minuten.

Wer bezahlt die Impfung?

Für die Bürgerinnen und Bürger ist die Impfung unabhängig von ihrem Versicherungsstatus kostenlos. Die Kosten für den Impfstoff übernimmt der Bund. Das Land Baden-Württemberg trägt gemeinsam mit den gesetzlichen Krankenversicherungen und den privaten Krankenversicherungen die Kosten für den Betrieb der Impfzentren. Die Fahrt zur Impfung wird allerdings nicht übernommen. Diese muss privat organisiert werden.

Muss ich mich impfen lassen?

Eindeutig nein. Es gibt keine Impfpflicht.

Kann ich bereits von zu Hause etwas vorbereiten?

Ja, das ist möglich und beschleunigt den Registrierungsprozess im Kreisimpfzentrum. Unter www.impfen-bw.de kann jeder Bürger online seine persönliche digitale Impfmappe erstellen. Der dort erstellte Patientenbegleitbogen sowie die zusätzlichen Bögen können zu Hause ausgedruckt und zum Impftermin mitgebracht werden. Alternativ können die Dokumente auch auf dem Smartphone als pdf-Datei gespeichert werden. Für das Registrierungspersonal ist vor allem der QR-Code sehr wichtig.

Darf ich eine Begleitperson mitbringen?

Ja, eine Begleitperson ist gestattet und kann sich auch im Kreisimpfzentrum aufhalten. Eine Impfung der Begleitperson ohne Termin ist allerdings nicht möglich.

Welcher Impfstoff wird im Kreisimpfzentrum geimpft?

Zu Beginn wird ausschließlich der Impfstoff von BioNTech Pfizer geimpft.

Was ist, wenn Nebenwirkungen auftreten?

Wie bei jeder Impfung können auch nach der Corona-Schutzimpfung Impf-Reaktionen und Nebenwirkungen auftreten. Impf-Reaktionen treten in der Regel kurz nach der Impfung auf und halten wenige Tage an. Wenn kurz nach der Impfung im Nachbeobachtungsraum Nebenwirkungen auftreten sollten, hilft das medizinische Fachpersonal vor Ort. Falls im Nachgang der Impfung gesundheitliche Probleme auftreten, sollte man sich umgehend an die Hausärztin oder den Hausarzt sowie in dringenden Fällen oder außerhalb der Öffnungszeiten an den ärztlichen Notdienst oder den Rettungsdienst unter 112 wenden. Nebenwirkungen können von der Person selbst oder über den Hausarzt beim Paul-Ehrlich-Institut (PEI) gemeldet werden. Entsprechende Aushänge sind auch im Kreisimpfzentrum angebracht.

Welche Aufgaben haben die Mobilen Impfteams?

Über die Impfungen im KIZ hinaus sind auch zwei Mobile Impfteams des KIZ im Main-Tauber-Kreis unterwegs und versorgen insbesondere die Pflegeheime. Dabei wird jeweils mit dem Zentralen Impfzentrum Rot am See (ZIZ) abgestimmt, welche Heime durch die Mobilen Impfteams des ZIZ und welche durch die Mobilen Impfteams des KIZ versorgt werden.

Die Pflegeheime bereiten die Impfung bestmöglich vor, so dass im Vorfeld bereits die ärztlichen Aufklärungsgespräche geführt, die Einwilligungen zur Impfung eingeholt und alle notwendigen Unterlagen bereitgelegt werden.

Die Mobilen Impfteams sind mit umfangreich ausgestatteten Mannschaftstransportwagen unterwegs. Der Impfstoff wird tiefgekühlt transportiert und vor Ort im jeweiligen Pflegeheim aufgetaut und aufbereitet.

Gibt es einen organisierten Transport zum Kreisimpfzentrum?

Ein organisierter Transport ist nicht vorgesehen. Das KIZ in Bad Mergentheim ist jedoch sehr gut mit dem Auto und auch mit dem ÖPNV zu erreichen. Beim KIZ sind ausreichend Parkplätze vorhanden. Ein Parkleitsystem wurde installiert.

Die Situation ist insofern mit jedem Arztbesuch vergleichbar. Es wird allerdings angeregt, gerade für ältere Personen, die nicht hinreichend mobil sind, im Wege der Nachbarschaftshilfe Unterstützung vor Ort zu organisieren.

Die Krankenkassen in Baden-Württemberg und das Sozialministerium haben sich darüber hinaus auf Regelungen für Menschen mit eingeschränkter Mobilität geeinigt, die nicht selbstständig zu einem der Impfzentren gelangen können. Demnach kann jeder, der auch heute schon beispielsweise Fahrten zum Hausarzt von der Krankenkasse bezahlt bekommt, auch für den Weg zum Impfzentrum die Möglichkeit einer so genannten Krankenfahrt nutzen, zum Beispiel mit einem Taxiunternehmen. In diesen Fällen sollte grundsätzlich eine ärztliche Verordnung vorliegen, die beim Hausarzt auch telefonisch erfragt werden kann. In keinem Fall ist es möglich, für die Fahrt auf Mittel des Rettungsdienstes, beispielsweise einen Krankentransportwagen, zurückzugreifen. Deshalb können solche Fahrten auch nicht über die Integrierte Leitstelle angefordert werden, insbesondere nicht über die Notrufnummer 112.

Wie ist das Kreisimpfzentrum mit dem Auto erreichbar?

Um eine optimale Erreichbarkeit des KIZ zu sicherzustellen, hat die Stadt Bad Mergentheim südlich der Hauptfeuerwache, an der Ecke Eissee / Zwischen den Bächen, Behelfsparkplätze angelegt. Durch eine geänderte Verkehrsführung können die Besucherinnen und Besucher direkt von der Bundesstraße 290 („Westumgehung“) zu- und abfahren. Dieser Weg stand bislang ausschließlich Rettungsfahrzeugen zur Verfügung, zudem wurde ein übersichtliches Parkleitsystem installiert. Dieses stellt auch klar, dass aus Richtung Tauberbischofsheim kommend nicht nach links in Richtung Parkplatz abgebogen werden darf. Vielmehr muss bis zum Kreisverkehr am Eisenberg gefahren und dort gewendet werden, so dass dann von der Westumgehung nach rechts Richtung Parkplatz abgebogen werden kann.

Von dem Parkplatz, der ausschließlich für zu impfende Personen zur Verfügung stehen wird, führt eine Beschilderung zum KIZ. Dieses ist in etwa drei Minuten fußläufig zu erreichen. Behindertengerechte Parkplätze stehen direkt am Gebäude zur Verfügung. Ebenso kann das KIZ bei Bedarf barrierefrei betreten und verlassen werden.

Das Landratsamt bittet ausdrücklich darum, bei der Fahrt mit dem Auto zum Kreisimpfzentrum in Bad Mergentheim auf die Verwendung eines Navis zu verzichten. Wird ins Navigationsgerät der Standort „Seegartenstraße“ eingegeben, wird die Fahrerin oder der Fahrer direkt vor das Gebäude des KIZ und nicht zum Parkplatz geleitet. Da die ansonsten dem Rettungsdienst vorbehaltene Zufahrt von der Westumgehung nicht in Navigationskarten enthalten ist, ergibt die Verwendung von Navis keinen Sinn.

Lageplan zum Kreisimpfzentrum

Das Kreisimpfzentrum in Bad Mergentheim ist dank einer umfangreichen Ausschilderung ab den Ortseinfahrten ganz leicht zu finden. Darüber hinaus bietet das Landratsamt auf seiner Website diesen Lageplan zum Download an.
Das Kreisimpfzentrum in Bad Mergentheim ist dank einer umfangreichen Ausschilderung ab den Ortseinfahrten ganz leicht zu finden. Darüber hinaus bietet das Landratsamt auf seiner Website diesen Lageplan zum Download an.


Wie ist das Kreisimpfzentrum mit Bus und Bahn erreichbar?

Darüber hinaus ist das KIZ gut mit Bus und Bahn erreichbar. Die circa 400 Meter entfernte Bushaltestelle „Altstadt Schloss“ wird von elf Buslinien, darunter auch die Regiobuslinie 19 Künzelsau-Bad Mergentheim, und fünf Ruftaxilinien bedient. An einem Schultag halten an dieser Haltestelle über den Tag verteilt bis zu 150 Linienbusse. Das KIZ wird zudem noch von der Haltestelle „Wachbacher Straße“ erschlossen. Diese Haltestelle wird von den Buslinien 930 Assamstadt-Bad Mergentheim und 955 Hollenbach-Bad Mergentheim sowie der Ruftaxilinie 9855 bedient.

Informationen zur Corona-Impfung in Leichter Sprache

Erfolgte Impfungen im Kreisimpfzentrum

An dieser Stelle informieren wir über die Zahlen der Coronavirus-Schutzimpfungen, die durch das Kreisimpfzentrum in Bad Mergentheim (KIZ) und die zugehörigen Mobilen Impfteams verabreicht wurden. Die Seite wird immer zu Wochenbeginn aktualisiert.

Impfungen in der Kalenderwoche 15. bis 21. Februar 2021:

Impfungen im KIZ (impfberechtigte Bürgerinnen und Bürger):

Erstimpfung: 419

Zweitimpfung: 150

Impfungen von medizinischem Personal (Intensivstationen, Notaufnahmen, Rettungsdienste):

Erstimpfung: 1

Zweitimpfung: 101

Impfungen durch Mobile Impfteams in Pflegeheimen (Bewohnerinnen, Bewohner und Mitarbeitende):

Erstimpfung: 1

Zweitimpfung: 438

Gesamtzahl der erfolgten Impfungen in der Woche 15. bis 21. Februar 2021:

Erstimpfungen: 421

Zweitimpfungen: 689  

Impfungen gesamt seit Inbetriebnahme KIZ am 22. Januar 2021:

Impfungen im KIZ (impfberechtigte Bürgerinnen und Bürger)

Erstimpfung: 964

Zweitimpfung: 188

Impfungen von medizinischem Personal (Intensivstationen, Notaufnahmen, Rettungsdienste):

Erstimpfung: 277

Zweitimpfung: 101

Impfungen durch Mobile Impfteams in Pflegeheimen (Bewohnerinnen, Bewohner und Mitarbeitende):

Erstimpfung: 1000

Zweitimpfung: 620

Gesamtzahl der erfolgten Impfungen seit 22. Januar 2021:

Erstimpfung: 2241

Zweitimpfung: 909

Richtlinien und Verordnungen des Landes und des Bundes

Corona-Verordnung der Landesregierung

Weitere Verordnungen des Landes Baden-Württemberg

Absonderung

Bildung

Gewerblicher Bereich

Gesundheits- und Sozialwesen

Religion

Reise und Freizeit

Sport

Weitere Richtlinien des Landes Baden-Württemberg


Entschädigungsanträge nach § 56 IfSG sowie Staatshaftungsrecht

Die sachliche Zuständigkeit für die verwaltungsmäßige Abwicklung von Entschädigungs­anträgen nach § 56 Abs. 1 Infektionsschutzgesetz (IfSG) wegen Absonderung oder Berufsverbot und Entschädigungsanträgen nach § 56 Abs. 1a IfSG wegen Kinderbetreuung wird rückwirkend zum 1. Februar 2020 und befristet bis zum 31. März 2021 auf die örtlich zuständigen Regierungspräsidien übertragen. Für den Main-Tauber-Kreis ist damit das Regierungspräsidium Stuttgart zuständig. 

Die Antragstellung sowie die Bearbeitung der Anträge wird künftig über ein Online-Verfahren abgewickelt. Auf der Website www.ifsg-online.de können entsprechende Anträge gestellt werden. Dort finden sich auch weitere Infor­mationen zum Thema Entschädigungsanträge nach § 56 IfSG.

Entschädigungsanträge, die auf Staatshaftungsrecht gestützt werden, werden durch das Gesundheitsamt des Main-Tauber-Kreises über das Regierungspräsidium Stuttgart an das Ministerium für Soziales und Integration weitergeleitet. Hierunter sind Fälle zu fassen, in denen sich die antragstellende Person auf eine allgemein geltende Einschränkung nach der Corona-Verordnung des Landes, beispielsweise eine Betriebsuntersagung, beruft. 

Die bisher beim Gesundheitsamt des Landratsamtes Main-Tauber-Kreis eingereichten Anträge werden zur weiteren Bearbeitung an das Regierungspräsidium Stuttgart übermittelt. In diesem Kontext wird auf die Datenschutzerklärungen des Ministeriums für Soziales und Integration sowie der Regierungspräsidien verwiesen, welche unter nachfolgenden Links abrufbar sind:

Corona - Arbeitsschutz- und Arbeitszeitrecht / Gewerbeaufsicht

Wie das gesellschaftliche und private Leben steht auch das betriebliche Umfeld derzeit vor großen Herausforderungen. Arbeitgeber, deren Unternehmen nicht von den Einschränkungen der Corona-Verordnung des Landes betroffen sind, haben die Auswirkungen der Corona-Pandemie insbesondere auch im Bereich des Arbeitsschutzes zu berücksichtigen.

Die Gewerbeaufsicht im Landratsamt stellt daher auf dieser Seite aktuelle Informationen zur Verfügung.

Arbeitsschutz / Arbeitsstätten

Eine wesentliche Rolle spielt dabei der § 3 Abs. 1 des Arbeitsschutzgesetzes (ArbSchG), welcher den Arbeitgeber verpflichtet, den Arbeitsschutz „bei sich ändernden Gegebenheiten“ anzupassen. Dies bedeutet, dass die gemäß § 5 ArbSchG zu erstellende Gefährdungsbeurteilung möglichst unter Beteiligung der Fachkraft für Arbeitssicherheit und des betreuenden Betriebsarztes zu überprüfen und ggf. zu aktualisieren ist.

Mit einzubeziehen sind zum Beispiel auch neue Gegebenheiten wie Notfallbetrieb und veränderte Arbeitssituationen und -zeiten in bestimmten Betrieben. Die Gefährdungsbeurteilung ist unter besonderer Beachtung des Standes von Technik und Hygiene sowie anhand arbeitswissenschaftlicher Erkenntnisse zu aktualisieren.

Die erforderlichen Maßnahmen für den Schutz und die Gesundheit der Arbeitnehmer sind festzulegen und umzusetzen. 

Mit der Änderung des Arbeitsschutzgesetzes zum 1. Januar 2021 können nunmehr auch in diesem Rechtsbereich Verordnungen in Zusammenhang mit epidemiologischen Lagen von nationaler Tragweite erlassen werden (§ 18 Abs. 3 ArbSchG).

Weiterhin kann in einer Rechtsverordnung nunmehr bestimmt werden, dass für bestimmte Beschäftigte angemessene Unterkünfte bereitzustellen sind, wenn dies aus Gründen der Sicherheit, zum Schutz der Gesundheit oder aus Gründen der menschengerechten Gestaltung der Arbeit erforderlich ist, und welche Anforderungen dabei zu erfüllen sind (§ 18 Abs. 3a).

Auf diesen Grundlagen wurde am 21.01.2021 die SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung (Corona-ArbSchV) erlassen, welche Maßnahmen zur Kontaktreduktion im Betrieb sowie Anforderungen zum Mund-Nasen-Schutz gesetzlich regelt.

Die mit Datum 20.08.2020 in Kraft getretene SARS-CoV-2-Arbeitsschutzregel gilt auch weiterhin als Stand der Technik und Hygiene sowie arbeitswissenschaftliche Erkenntnis fort.

Speziell zum Thema der Gemeinschaftsunterkünfte außerhalb des Geländes eines Betriebes oder einer Baustelle wurde die Arbeitsstättenverordnung (ArbStättV) zum 1. Januar 2021 angepasst (vgl. § 1 Abs. 3 und § 2 Abs. 8 ArbStättV). Hier werden unter Nummer 4.4 des Anhangs der ArbStättV Regelungen zur Bereitstellung und Angemessenheit der Unterkünfte gestellt. Es besteht eine Dokumentationspflicht.

Biostoffe

Für Tätigkeiten mit biologischen Arbeitsstoffen (Biostoffen) gelten unverändert die Anforderungen der Biostoffverordnung. Sie regelt einerseits Maßnahmen zum Schutz von Sicherheit und Gesundheit der Beschäftigten vor Gefährdungen durch entsprechende Tätigkeiten, auf der anderen Seite auch Maßnahmen zum Schutz anderer Personen, soweit diese aufgrund des Verwendens von Biostoffen durch Beschäftigte oder durch Unternehmer ohne Beschäftigte gefährdet werden können.

Arbeitszeit

Derzeit gelten im Zusammenhang mit dem Corona-Virus keine speziellen Ausnahmen im Bereich des Arbeitszeitrechts.

Sollte die Erfordernis zur Ausweitung der gesetzlich zulässigen Arbeitszeit bestehen – in der Regel handelt es sich dabei um Sonn- und Feiertagsarbeit, die nicht von den gesetzlichen Ausnahmen abgedeckt ist – können für systemrelevante Bereiche Ausnahmegenehmigungen nach § 15 Abs. 2 Arbeitszeitgesetz (ArbZG) erteilt werden. Anträge sind bei der Gewerbeaufsicht zu stellen.

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Richtlinien in Baden-Württemberg


Weitere Informationen

Fragen und Antworten (FAQ)

Das Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg hat für Unternehmen und Beschäftigte einen umfassenden Katalog von Fragen und Antworten veröffentlicht, beispielsweise zu folgenden Themen:

  • Homeoffice
  • Hinweise für Schwangere und stillende Mütter
  • Ausnahmeregelungen zum Arbeitszeitgesetz und Ladenöffnungsgesetz
  • Arbeitnehmerüberlassung
  • Informationen zu den Auswirkungen des Coronavirus für Unternehmen und Beschäftigte

Weitere externe Links


Informationen zu Wirtschaft und Sozialem

Unterstützung des heimischen Gewerbes

Pressemitteilungen

Die Mitteilungen zu den Coronavirus-Fallzahlen erfolgen an sechs Tagen in der Woche, das heißt von Montag bis Freitag und am Sonntag; an Samstagen erfolgt keine Mitteilung. An Tagen, an denen weder neue Infektionen noch neue Fälle von genesenen Infizierten zu verzeichnen sind, entfällt die Meldung. Der Abschnitt "Fallzahlen" oben auf dieser Seite wird in jedem Fall aktualisiert.
  

  1. Datum: 12.02.2021

    18 neue Fälle einer Coronavirus-Infektion (Zahlen 12. Februar) - Drei Mutations- und zwei Todesfälle - Kontaktbeschränkungen gelten weiter

    Im Main-Tauber-Kreis wurden am Freitag, 12. Februar, 18 neue Fälle einer Coronavirus-Infektion bestätigt. Die betroffenen Personen leben im Gebiet von acht Städten und Gemeinden des ... Mehr


  2. © Henryk Niestrój, Pixabay.de
    Datum: 11.02.2021

    Sieben neue Fälle einer Coronavirus-Infektion (Zahlen 11. Februar) – Vorerst keine nächtliche Ausgangssperre – Weiter Kontaktbeschränkungen

    Im Main-Tauber-Kreis wurden am Donnerstag, 11. Februar, sieben neue Fälle einer Coronavirus-Infektion bestätigt. Die betroffenen Personen leben im Gebiet der Städte und Gemeinden Bad ... Mehr


  3. © Stefanie Wiesbeck, Pixabay.de
    Datum: 10.02.2021

    14 neue Fälle einer Coronavirus-Infektion (Zahlen 10. Februar) - An Fastnacht keine Ausnahme von Kontaktbeschränkungen

    Im Main-Tauber-Kreis wurden am Mittwoch, 10. Februar, 14 neue Fälle einer Coronavirus-Infektion bestätigt. Die betroffenen Personen leben im Gebiet von acht Städten und Gemeinden des ... Mehr


  4. © Vladmir López, Pixabay.de
    Datum: 09.02.2021

    Zehn neue Fälle einer Coronavirus-Infektion (Zahlen 9. Februar) - Otto-Rauch-Stift erneut betroffen - Land wird bei Bedarf Pendler unterstützen

    Im Main-Tauber-Kreis wurden am Dienstag, 9. Februar, zehn neue Fälle einer Coronavirus-Infektion bestätigt. Die betroffenen Personen leben im Gebiet der Städte und Gemeinden Bad Mergentheim, ... Mehr


  5. Datum: 08.02.2021

    Ein neuer Fall einer Coronavirus-Infektion (Zahlen 8. Februar) - Todesfall und Mutationsfall - Ohne Navi ins KIZ fahren

    Im Main-Tauber-Kreis wurde am Montag, 8. Februar, ein neuer Fall einer Coronavirus-Infektion bestätigt. Die betroffene Person lebt im Gebiet der Gemeinde Assamstadt, ist Kontaktperson zu einem ... Mehr


  6. © Myriams-Fotos, Pixabay.de
    Datum: 07.02.2021

    21 neue Fälle einer Coronavirus-Infektion (Zahlen 7./8. Februar) - Land verbessert Impf-Terminvereinbarung durch Warteliste und Rückruf

    Im Main-Tauber-Kreis wurden am Samstag, 6. Februar, 21 neue Fälle einer Coronavirus-Infektion bestätigt. Die betroffenen Personen leben im Gebiet von sechs Städten und Gemeinden des Landkreises. ... Mehr


  7. © Pixabay.de
    Datum: 05.02.2021

    25 neue Fälle einer Coronavirus-Infektion (Zahlen 5. Februar) - Schwelle von 3000 Fällen überschritten - Virus-Mutation nachgewiesen

    Im Main-Tauber-Kreis wurden am Freitag, 5. Februar, 25 neue Fälle einer Coronavirus-Infektion bestätigt. Die betroffenen Personen leben im Gebiet von elf Städten und Gemeinden des Landkreises. ... Mehr


  8. Datum: 05.02.2021

    Dr. Eva-Maria Dittmer und Yasemin Eryanar leiten offiziell das Gesundheitsamt

    Landrat Reinhard Frank hat Dr. Eva-Maria Dittmer mit der kommissarischen Leitung des Gesundheitsamtes im Landratsamt Main-Tauber-Kreis und Yasemin Eryanar mit der kommissarischen ... Mehr


  9. © Alexandra Koch / Pixabay.de
    Datum: 04.02.2021

    13 neue Fälle einer Coronavirus-Infektion (Zahlen 4. Februar) - Schulen und Kitas bis 21. Februar geschlossen

    Im Main-Tauber-Kreis wurden am Donnerstag, 4. Februar, 13 neue Fälle einer Coronavirus-Infektion bestätigt. Die betroffenen Personen leben im Gebiet der Städte und Gemeinden Freudenberg, Großrinderfeld, Tauberbischofsheim ... Mehr


  10. © Olya Adamovich, Pixabay.de
    Datum: 03.02.2021

    15 neue Fälle einer Coronavirus-Infektion (Zahlen 3. Februar) - Zehn Personen genesen - Land unterstützt Gastronomie und Tourismus

    Im Main-Tauber-Kreis wurden am Mittwoch, 3. Februar, 15 neue Fälle einer Coronavirus-Infektion bestätigt. Die betroffenen Personen leben im Gebiet von acht Städten und Gemein-den des Landkreises. ... Mehr

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