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19.02.2021

Zwei neue Fälle einer Coronavirus-Infektion (Zahlen 19. Februar) - Infektionsgeschehen im Landkreis weiterhin dynamisch

Im Main-Tauber-Kreis wurden am Freitag, 19. Februar, zwei Fälle einer Coronavirus-Infektion bestätigt. Die betroffenen Personen leben im Gebiet der Städte Tauberbischofsheim und Grünsfeld. Die neu Infizierten befinden sich in häuslicher Isolation. Für ihre Kontaktpersonen wird, sofern noch erforderlich, Quarantäne angeordnet und eine Testung veranlasst. Die Gesamtzahl der bislang bestätigt infizierten Personen im Landkreis beträgt nun 3132.

22 weitere Personen genesen

Mittlerweile sind 22 weitere und damit insgesamt 2947 Personen wieder genesen. Derzeit sind 122 Personen aktiv von einer nachgewiesenen Infektion betroffen. Diese Fälle verteilen sich auf das Gebiet der Kommunen (Zahl neuer Fälle jeweils in Klammern): Ahorn: 0, Assamstadt: 4, Bad Mergentheim: 7, Boxberg: 7, Creglingen: 0, Freudenberg: 14, Großrinderfeld: 2, Grünsfeld: 1 (+1), Igersheim: 48, Königheim: 2, Külsheim: 0, Lauda-Königshofen: 6, Niederstetten: 5, Tauberbischofsheim: 4 (+1), Weikersheim: 3, Werbach: 1, Wertheim: 18 und Wittighausen: 0.

Sieben-Tage-Inzidenz bei 46,8

Der Wert der Sieben-Tage-Inzidenz liegt am Freitag, 19. Februar, bei 46,8. Eine Woche zuvor, am Freitag, 12. Februar, lag er bei 58,9. Die Sieben-Tage-Inzidenz beschreibt die Zahl der Neuinfektionen in den vergangenen sieben Tagen (12. bis 18. Februar) je 100.000 Einwohner, berechnet durch das Gesundheitsamt anhand der tagesaktuellen Fallzahlen.

Infektionsgeschehen im Landkreis weiterhin dynamisch

Die Sieben-Tage-Inzidenz unterliegt wie in vielen Landkreisen auch im Main-Tauber-Kreis immer wieder Schwankungen. So steht der Wert am heutigen Freitag wieder bei 46,8, während er gestern 36,3 betrug. Weil die Wocheninzidenz den aktuellen Tag nicht einbezieht, kann es auch dazu kommen, dass der Inzidenzwert steigt, obwohl keine aktiven Infektionen gemeldet werden. Dies war im Main-Tauber-Kreis beispielsweise am vergangenen Montag der Fall.

„Die Schwankungen bei den Inzidenzzahlen zeigen deutlich, dass das Infektionsgeschehen im Main-Tauber-Kreis weiterhin dynamisch und die Gefahr real ist. Von einer Entwarnung kann daher noch keine Rede sein“, betont Erster Landesbeamter Christoph Schauder, der den Corona-Arbeitsstab im Landratsamt leitet. Er weist deshalb erneut darauf hin, dass die strengen Regelungen zur Kontaktbeschränkung und alle Maßnahmen des landesweiten Lockdowns nach wie vor voll umfänglich Gültigkeit haben.

Im öffentlichen und im privaten Raum dürfen sich seit dem 11. Januar 2021 nur noch die Angehörigen des eigenen Haushalts treffen. Es darf nur noch eine nicht zum Haushalt gehörende Person hinzukommen. Kinder der jeweiligen Haushalte bis einschließlich 14 Jahre zählen dabei nicht mit, um besondere Härten etwa für Alleinerziehende, pflegende Angehörige, Patchwork-Familien oder bei der Betreuung von Kindern zu vermeiden. Die zuvor bestehenden Ausnahmen für geradlinige Verwandte wurden jedoch aus der Corona-Verordnung des Landes gestrichen. Bei wem ein privates Treffen stattfindet ist dabei egal: Es kann also eine Person eine andere Familie zu Hause besuchen. Das Land Baden-Württemberg empfiehlt dringendst, für private Treffen feste „Haushaltspartnerschaften“ zu bilden und sich möglichst nur mit diesem einen weiteren Haushalt zu treffen und nicht heute mit Haushalt A, dann mit Haushalt B und am nächsten Tag mit Haushalt C.

Konsequent und verantwortungsvoll bleiben

Gesundheits- und Sozialdezernentin Elisabeth Krug appelliert an die Bürgerinnen und Bürger: „Jeder Einzelne hat es in der Hand, durch konsequentes und verantwortungsvolles Handeln dazu beizutragen, dass das Infektionsgeschehen nicht aus dem Ruder läuft“. Deshalb gelte weiterhin: Abstand halten, Hygiene beachten, Maske tragen, Räume regelmäßig lüften und die Corona-Warn-App nutzen.

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