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16.11.2020

Zwei neue Fälle einer Coronavirus-Infektion (Zahlen 16. November) - 25 weitere Personen genesen - 13. Todesfall

Im Main-Tauber-Kreis wurden am Montag, 16. November, zwei neue Fälle einer Coronavirus-Infektion gemeldet. Beide betroffene Personen leben im Gebiet der Stadt Bad Mergentheim. Eine dieser Personen ist in häuslicher Isolation, die andere befindet sich aus anderen Gründen in stationärer Behandlung außerhalb des Landkreises. Für ihre Kontaktpersonen wird häusliche Isolation angeordnet und eine Testung veranlasst. Die Gesamtzahl der bislang bestätigt infizierten Personen im Landkreis beträgt nun 1098.

Von den infizierten Personen im Main-Tauber-Kreis sind 25 weitere und damit insgesamt 916 Personen wieder genesen. Derzeit sind 169 Personen aktiv von einer nachgewiesenen Infektion betroffen. Diese Fälle verteilen sich auf das Gebiet der Kommunen (Zahl neuer Fälle jeweils in Klammern): Ahorn: 2, Assamstadt: 0, Bad Mergentheim: 18 (+2), Boxberg: 2, Creglingen: 22, Freudenberg: 3, Großrinderfeld: 8, Grünsfeld: 13, Igersheim: 5, Königheim: 3, Külsheim: 7, Lauda-Königshofen: 15, Niederstetten: 0, Tauberbischofsheim: 21, Weikersheim: 6, Werbach: 3, Wertheim: 37 und Wittighausen: 4. 

Landrat erklärt Hinterbliebenen sein Mitgefühl 

Vom Gesundheitsamt wurde am Montag ein weiterer Todesfall bestätigt. Es handelt sich um eine über 80-jährige Frau, bei der ein positiver Befund auf das Coronavirus vorlag. Weitere Angaben macht das Landratsamt aus Gründen des Persönlichkeitsschutzes nicht. Damit sind im Main-Tauber-Kreis mittlerweile 13 Menschen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie verstorben. „Den Hinterbliebenen gilt unser tiefes Mitgefühl“, erklärte Landrat Reinhard Frank. Zuletzt wurde im Landkreis am 5. November ein Todesfall im Zusammenhang mit der Pandemie gemeldet. 

Sieben-Tage-Inzidenz bei 86,1 

Der Wert der Sieben-Tage-Inzidenz sinkt am Montag, 16. November, auf 86,1. Die Sieben-Tage-Inzidenz beschreibt die Zahl der Neuinfektionen in den vergangenen sieben Tagen (9. bis 15. November) je 100.000 Einwohner, berechnet durch das Gesundheitsamt anhand der tagesaktuellen Fallzahlen. 

Nur noch zehn Tage Isolation nach positivem Test

Für Personen, bei denen eine Infektion mit dem Coronavirus Sars-CoV-2 im Rahmen einer Abstrichuntersuchung nachgewiesen wurde, ordnet das Gesundheitsamt nach neuen Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts nunmehr eine zehntägige Isolation an. Bisher betrug der Zeitraum 14 Tage. Die Isolation endet, wenn der oder die Betroffene in den letzten 48 Stunden der Isolation symptomfrei war, bezogen auf die Symptome einer COVID-19-Erkrankung. 

Dagegen bleibt es für engere Kontaktpersonen von Infizierten bei einer Quarantänedauer von 14 Tagen. Während dieses Zeitraums kann sich nach einem engeren Kontakt mit einem Infizierten und dabei erfolgter Ansteckung die entsprechende Viruslast im Körper bilden, die dann möglicherweise zu einer COVID-19-Erkrankung mit entsprechenden Symptomen führt. 

„Hierdurch erklärt sich, weshalb beim Nachweis einer Infektion im Normalfall nur eine zehntägige Isolation erforderlich ist, während die Quarantänedauer bei Kontaktpersonen weiter 14 Tage beträgt: Wenn die Infektion durch einen Abstrich nachgewiesen werden kann, sind seit der Ansteckung bereits mehrere Tage vergangen“, erläutert die stellvertretende Leiterin des Gesundheitsamtes, Dr. Eva-Maria Dittmer. Den Zeitraum zwischen Ansteckung und dem Ausbruch einer Infektionskrankheit nennt man Inkubationszeit.

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