Sprungziele
Startseite
Öffnungszeiten
Kontakt
Ideen & Beschwerden
Vorlesen
Seiteninhalt
27.04.2021

Zehn neue Fälle einer Coronavirus-Infektion (Zahlen 27. April) - Corona-Verordnung an Bundesnotbremse angepasst

Im Main-Tauber-Kreis wurden am Dienstag, 27. April, insgesamt zehn Fälle einer Coronavirus-Infektion bestätigt. Die von den neuen Infektionsfällen betroffenen Personen leben im Gebiet von acht Städten und Gemeinden und befinden sich in häuslicher Isolation. Es handelt sich in mindestens drei Fällen um Kontaktpersonen zu bereits bekannten Fällen. Für die Kontaktpersonen der neu Infizierten wird, sofern noch erforderlich, Quarantäne angeordnet und eine Testung veranlasst. Die Gesamtzahl der bislang bestätigt infizierten Personen im Landkreis beträgt nun 4663.

74 weitere Personen genesen

Inzwischen sind 74 weitere und damit insgesamt 4226 Personen wieder genesen. Somit sind derzeit 352 Personen im Landkreis aktiv von einer nachgewiesenen Infektion betroffen. Diese Fälle verteilen sich auf das Gebiet der Kommunen (Zahl neuer Fälle jeweils in Klammern): Ahorn: 2, Assamstadt: 2 (+1), Bad Mergentheim: 87 (+2), Boxberg: 22 (+1), Creglingen: 3 (+1), Freudenberg: 13 (+1), Großrinderfeld: 9, Grünsfeld: 10 (+1), Igersheim: 8, Königheim: 3, Külsheim: 30, Lauda-Königshofen: 30 (+2), Niederstetten: 12, Tauberbischofsheim: 40, Weikersheim: 6, Werbach: 2, Wertheim: 70 (+1) und Wittighausen: 3.

Landrat versichert Angehörigen sein tiefes Mitgefühl

Das Gesundheitsamt hat am Dienstag, 27. April, einen weiteren Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus bestätigt. Bei der Verstorbenen handelt es sich um eine Frau im Alter von unter 90 Jahren, die in einem Pflegeheim lebte. Weitere Angaben macht das Landratsamt aus Gründen des Persönlichkeitsschutzes nicht. Damit sind im Main-Tauber-Kreis mittlerweile 85 Menschen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie verstorben, davon 65 im Jahr 2021. „Unser tiefes Mitgefühl gilt den Angehörigen und Freunden der Verstorbenen“, erklärt Landrat Reinhard Frank.

22 weitere Fälle von Virus-Mutationen nachgewiesen

Bei 22 weiteren der in den vergangenen Tagen gemeldeten Infektionsfälle im Main-Tauber-Kreis wurde durch nachträgliche Typisierung der Laborproben eine Mutation des Coronavirus nachgewiesen. Es handelt sich in allen Fällen um die britische Variante (B.1.1.7). Nunmehr wurde bei insgesamt 742 Fällen im Kreis eine Virusmutation festgestellt.

Sieben-Tage-Inzidenz am Montag bei 114,8

Die Sieben-Tage-Inzidenz lag am Montag, 26. April, nach Angaben des Robert-Koch-Instituts (RKI) bei 114,8. Sie beschreibt die Zahl der Neuinfektionen in den vergangenen sieben Tagen (20. bis 26. April) je 100.000 Einwohner. Eine Woche zuvor, am Montag, 19. April, lag der Wert bei 142,8. Der aktuelle Wert für Dienstag, 27. April, kann ab dem frühen Mittwochmorgen im Dashboard des RKI unter https://corona.rki.de abgerufen werden.

Ausnahmeregelungen für Kinder nur noch bis zum 14. Geburtstag

Das Land Baden-Württemberg hat seine Corona-Verordnung an die generellen Regelungen und die neue Notbremsen-Regelung des Bundes-Infektionsschutzgesetzes angepasst. Dabei wurde die Altersgrenze bei Ausnahmeregelungen für Kinder abgesenkt. Nun gelten die Ausnahmen nur noch bis zum 14. und nicht mehr bis zum 15. Geburtstag.

Fitnessstudios dürfen für dienstliche Zwecke, für den Reha-Sport, den Schulsport, den Studienbetrieb sowie den Spitzen- oder Profisport öffnen. Im Übrigen bleiben Fitnessstudios auch bei einer Inzidenz von unter 100 geschlossen. Erlaubt ist weiterhin der kontaktarme Freizeit- und Amateursport mit nicht mehr als fünf Personen aus maximal zwei Haushalten. Kinder der beiden Haushalte bis zum 14. Geburtstag zählen nicht mit. Liegt die Sieben-Tage-Inzidenz im jeweiligen Stadt- oder Landkreis über 100 – wie aktuell im Main-Tauber-Kreis – ist Sport nur mit den Angehörigen des eigenen Haushalts und einer weiteren nicht zum Haushalt gehörenden Person erlaubt, Kinder der beiden Haushalte wiederum nicht mitgezählt.

Buchhandlungen dürfen unter den Auflagen für den Einzelhandel wieder öffnen und sind von der Notbremse ausgenommen. Zoologische und botanische Gärten dürfen bei einer Sieben-Tage-Inzidenz im jeweiligen Stadt- oder Landkreis unter 100 geöffnet bleiben, jedoch nur unter den Voraussetzungen für „Click & Meet“ und wenn angemessene Schutz- und Hygienekonzepte eingehalten werden.

In Stadt- und Landkreisen mit einer Sieben-Tage-Inzidenz über 100 – beispielsweise dem Main-Tauber-Kreis – gilt nun die Bundesnotbremse aus dem Infektionsschutzgesetz. Treffen sind somit weiterhin mit den Angehörigen des eigenen Haushalts und einer weiteren nicht zum Haushalt gehörenden Personen möglich. Die Altersgrenze für die von der Personenzahl ausgenommenen Kinder ist hier auf den 14. Geburtstag abgesenkt. Veranstaltungen im Rahmen von Todesfällen – darunter Aussegnungen und Urnenbeisetzungen – dürfen nur mit maximal 30 Personen stattfinden. Hier ist keine Ausnahme für Kinder bis zum 14. Geburtstag vorgesehen. Die Ausgangsbeschränkung gilt nun von 22 Uhr (vorher 21 Uhr) bis 5 Uhr. Zusätzlich ist zwischen 22 Uhr und 24 Uhr im Freien allein ausgeübte körperliche Bewegung erlaubt. Dies gilt nur außerhalb von Sportstätten. Da der Bund die bis 18. April in Baden-Württemberg geltende Ausnahme „An- und Abfahrt zur Wohnung bzw. Unterkunft des/der (Lebens-)Partner*in“ nicht mehr vorsieht, musste auch Baden-Württemberg diese Ausnahme aufheben.

Allgemeinbildende Schulen müssen nun ab einer Sieben-Tage-Inzidenz von über 100 im jeweiligen Stadt- oder Landkreis in den Wechselunterricht und ab einer Inzidenz über 165 im in den Distanzunterricht gehen. Für die Klassenstufen 1 bis 7 wird weiterhin eine Notbetreuung angeboten. Kitas, Kindergärten und Kindertagesbetreuungen dürfen ab einer Sieben-Tage-Inzidenz von über 165 im jeweiligen Stadt- oder Landkreis nur noch Notbetreuung anbieten.

Bis zu einer Sieben-Tage-Inzidenz im jeweiligen Stadt- und Landkreis von bis zu 150 bleiben „Click & Meet“-Angebote im ansonsten geschlossenen Einzelhandel möglich. Voraussetzung ist ein durch eine offizielle Stelle angefertigter, negativer Schnelltest, der nicht älter als 24 Stunden sein darf und die Erhebung der Kontaktdaten der Kundin oder des Kunden. Es gelten weiter die bisherigen Kundenbeschränkungen pro Verkaufsfläche, auch für Bau- und Raiffeisenmärkte.

Im öffentlichen Personennah- und Fernverkehr einschließlich Taxen und Schülerbeförderung besteht für Fahrgäste die Pflicht, eine FFP2-/KN95-/N95-Maske zu tragen. Dies gilt sowohl während der Beförderung als auch in Bahnhöfen, an Bushaltestellen, Taxisteigen oder in sonstigen Wartebereichen. Das Servicepersonal muss beim Kontakt mit den Kundinnen und Kunden mindestens eine medizinische Maske tragen.

Die Außenbereiche von zoologischen und botanischen Gärten dürfen weiter öffnen, wenn angemessene Schutz- und Hygienekonzepte eingehalten werden. Voraussetzung ist ein durch eine offizielle Stelle vorgenommener negativer Schnelltest, der nicht älter als 24 Stunden sein darf. Kinder bis einschließlich fünf Jahre sind von der Testpflicht ausgenommen. Autokinos bleiben geöffnet.

Kinder bis zum 14. Geburtstag dürfen in Gruppen von maximal fünf Kindern kontaktlosen Sport im Freien ausüben. Anleitungspersonen brauchen einen durch eine offizielle Stelle angefertigten negativen Schnelltest, der nicht älter als 24 Stunden sein darf.

Um Friseur- und Fußpflegedienstleistungen wahrnehmen zu können, ist ein durch eine offizielle Stelle angefertigter negativer Schnelltest, der nicht älter als 24 Stunden sein darf, erforderlich. Zusätzlich muss die Kundin oder der Kunde, soweit es die Dienstleistung zulässt, eine FFP2-/KN95-/N95-Makse tragen.

Seite zurück nach oben Seite drucken Seite weiterempfehlen