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09.06.2021

Vier neue Fälle einer Coronavirus-Infektion (Zahlen 9. Juni) - Anträge auf Verdienstausfallentschädigung nur noch online möglich

Im Main-Tauber-Kreis wurden am Mittwoch, 9. Juni, vier neue Fälle einer Coronavirus-Infektion bestätigt. Die betroffenen Personen leben im Gebiet der Städte und Gemeinden Großrinderfeld, Lauda-Königshofen, Külsheim und Wertheim. Sie befinden sich in häuslicher Isolation. In mindestens einem Fall handelt es sich um eine Kontaktperson zu bereits bekannten Fällen. Für die Kontakte der neu infizierten Personen wurde, sofern erforderlich, Quarantäne angeordnet und eine Testung veranlasst. Die Gesamtzahl der bislang bestätigt infizierten Personen im Landkreis beträgt nun 5084.

72 Personen aktiv von Infektion betroffen

Die Zahl der bereits Genesenen steigt um 13 auf nunmehr 4923. Somit sind derzeit 72 Personen im Landkreis aktiv von einer nachgewiesenen Infektion betroffen. Diese Fälle verteilen sich auf das Gebiet der Kommunen Ahorn: 0, Assamstadt: 0, Bad Mergentheim: 11, Boxberg: 2, Creglingen: 0, Freudenberg: 1, Großrinderfeld: 2 (+1), Grünsfeld: 1, Igersheim: 0, Königheim: 0, Külsheim: 2 (+1), Lauda-Königshofen: 19 (+1), Niederstetten: 1, Tauberbischofsheim: 6, Weikersheim: 1, Werbach: 1, Wertheim: 24 (+1) und Wittighausen: 1.

Zwei weitere Fälle von Virus-Mutationen nachgewiesen

Bei zwei Infektionsfällen wurde durch nachträgliche Typisierung der Laborprobe die Alpha-Variante des Coronavirus, die erstmals in Großbritannien festgestellt wurde, nachgewiesen. Nunmehr wurde bei insgesamt 1079 Fällen im Kreis eine Virusmutation festgestellt.

Sieben-Tage-Inzidenz laut RKI am Mittwoch bei 16,6

Die Sieben-Tage-Inzidenz lag im Main-Tauber-Kreis am Mittwoch, 9. Juni, nach Angaben des Robert-Koch-Instituts (RKI) bei 16,6. Die Sieben-Tage-Inzidenz beschreibt die Zahl der Neuinfektionen in den vergangenen sieben Tagen (2. bis 8. Juni) je 100.000 Einwohner.

Papieranträge nur noch in Ausnahmefällen

Wenn eine Quarantäne behördlich angeordnet wurde oder wenn Eltern wegen pandemiebedingter Schul- und Kitaschließungen Verdienstausfälle haben, dann kann eine Entschädigung ausbezahlt werden. Schon seit dem Frühjahr 2020 kann man in Baden-Württemberg diese Anträge über das Online-Portal www.ifsg-online.de einreichen. Eine Neuregelung des Infektionsschutzgesetzes macht es den Ländern möglich, die Antragstellung nur noch online anzubieten – davon macht Baden-Württemberg nun Gebrauch. Neue Papieranträge werden künftig nur noch in Ausnahmefällen bearbeitet.  Online-Anträge können laut Gesundheitsministerium wesentlich schneller bearbeitet werden, da die notwendigen Informationen dann bereits direkt im System sind und nicht erst händisch eingepflegt werden müssen.

Für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer stellen die Arbeitgeber den Antrag, da diese den Entschädigungsanspruch in Vorleistung an die Arbeitnehmer auszahlen. Bislang waren bei der Bearbeitung der Papieranträge häufig Nachfragen bei den Antragstellern nötig, weil etwa Pflichtangaben nicht ausgefüllt waren. Dies führte zu Verzögerungen. Beim Online-Verfahren wird auf Pflichtfelder hingewiesen, sodass die zeitintensiven Rückfragen bei den Antragstellern minimiert werden können, was zu einer Beschleunigung des gesamten Bearbeitungsprozesses führt.

In Fällen unbilliger Härte werden weiter Papieranträge angenommen. Eine unbillige Härte liegt insbesondere dann vor, wenn die Schaffung der technischen Möglichkeiten für eine Online-Antragstellung nur mit einem nicht unerheblichen finanziellen Aufwand möglich wäre, beispielsweise soweit kein funktionsfähiger Computer oder kein Internet zur Verfügung steht.

Altanträge, die vor dem 1. Juni 2021 in Papierform bei den Regierungspräsidien eingegangen sind, werden selbstverständlich bearbeitet. Antragstellende müssen in diesen Fällen keinen erneuten Online-Antrag stellen.

Bei Fragen zu Entschädigungen können sich Betroffene per E-Mail direkt ans Regierungspräsidium – entschaedigung-ifsg@rps.bwl.de – und dessen Hotline 0711/904 – 39777 wenden.

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