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03.06.2021

Vier neue Fälle einer Coronavirus-Infektion (Zahlen 2. und 3. Juni) - Überdurchschnittliche Impfquoten im Main-Tauber-Kreis

Im Main-Tauber-Kreis wurden am Mittwoch und an Fronleichnam vier neue Fälle einer Coronavirus-Infektion bestätigt, davon einer am 2. Juni und drei am 3. Juni. Die betroffenen Personen leben im Gebiet der Städte Bad Mergentheim und Wertheim und befinden sich in häuslicher Isolation. Es handelt sich in mindestens drei Fällen um Kontaktpersonen zu bereits bekannten Fällen. Für ihre Kontaktpersonen wurde Quarantäne angeordnet und eine Testung veranlasst. Die Gesamtzahl der bislang bestätigt infizierten Personen im Landkreis beträgt nun 5062.

123 Personen aktiv von Infektion betroffen

Die Zahl der bereits Genesenen liegt bei 4850. Somit sind derzeit 123 Personen im Landkreis aktiv von einer nachgewiesenen Infektion betroffen. Diese Fälle verteilen sich auf das Gebiet der Kommunen (Zahl neuer Fälle jeweils in Klammern): Ahorn: 0, Assamstadt: 0, Bad Mergentheim: 20 (+2), Boxberg: 8, Creglingen: 0, Freudenberg: 1, Großrinderfeld: 6, Grünsfeld: 4, Igersheim: 1, Königheim: 1, Külsheim: 0, Lauda-Königshofen: 26, Niederstetten: 7, Tauberbischofsheim: 6, Weikersheim: 2, Werbach: 0, Wertheim: 40 (+2) und Wittighausen: 1.

15 weitere Fälle von Virus-Mutationen nachgewiesen

Bei 15 weiteren der in den vergangenen Tagen gemeldeten Infektionsfälle im Main-Tauber-Kreis wurde durch nachträgliche Typisierung der Laborproben die britische Variante (B.1.1.7) des Coronavirus nachgewiesen. Nunmehr wurde bei insgesamt 1066 Fällen im Kreis eine Virusmutation festgestellt.

Quarantäne für Kindertagesstätte in Großrinderfeld aufgehoben

Die angeordnete Quarantäne für die betroffenen Gruppen der Katholischen Kindertagesstätte St. Michael in Großrinderfeld konnte aufgehoben werden.

Sieben-Tage-Inzidenz laut RKI am Donnerstag bei 51,4

Die Sieben-Tage-Inzidenz lag im Main-Tauber-Kreis am Donnerstag, 3. Juni, nach Angaben des Robert-Koch-Instituts (RKI) bei 51,4. Die Sieben-Tage-Inzidenz beschreibt die Zahl der Neuinfektionen in den vergangenen sieben Tagen (27. Mai bis 2. Juni) je 100.000 Einwohner.

Land veröffentlicht Impfquoten der Kreise

Das Gesundheitsministerium Baden-Württemberg veröffentlicht ab sofort regelmäßig Impfquoten der Stadt- und Landkreise. Anliegen des Ministeriums ist es, Transparenz zu schaffen und die Impfstoffverteilung datenbasiert gerechter zu gestalten. Auf Grundlage dieser Zahlen sollen die Impfstoff-Lieferungen in die Impfzentren gegebenenfalls nachjustiert und größere Unwuchten möglichst verhindert werden.

Anfang Mai hatte das Ministerium bereits einmalig aus den Daten der Impfzentren eine Auswertung der Impfquoten nach Wohnsitzlandkreisen der Geimpften veröffentlicht. Die Auswertungen, die nun regelmäßig veröffentlicht werden, beinhalten auch Daten von den niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten. Daraus ergibt sich ein valideres Bild. Dennoch bleiben Unschärfen. Denn es gibt Unterschiede bei der statistischen Erfassung je nach Impfstelle. Impfungen in den Impfzentren und durch die Mobilen Teams werden mit der Postleitzahl des Wohnorts der Geimpften erfasst. Die statistische Erfassung für die Arztpraxen ist vereinfacht, um ihren bürokratischen Aufwand möglichst gering zu halten. Impfungen bei niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten werden daher nur mit der Postleitzahl der Praxis angegeben. Folglich bieten die veröffentlichten Quoten eine gewisse Orientierung, ermöglichen aber keine umfassenden Aussagen.

Die Liste, in der die Stadt- und Landkreise alphabetisch sortiert aufgeführt sind, wird in der Regel einmal wöchentlich veröffentlicht und steht auf der Website des Sozialministeriums auf der Themenseite „Impfen gegen das Coronavirus“ zum Download unter dem folgenden Link zur Verfügung: https://sozialministerium.baden-wuerttemberg.de/fileadmin/redaktion/m-sm/intern/downloads/Downloads_Gesundheitsschutz/Corona_Gesamtzahl-Impfungen-Landkreise-BW.pdf 

Die aktuelle Liste (Stand 30. Mai 2021) weist für den Main-Tauber-Kreis insgesamt 55.568 Erstimpfungen und 24.229 Zweitimpfungen aus. Mit den Quoten von 41,9 bzw. 18,3 Prozent Geimpfter liegt der Landkreis über dem Landesdurchschnitt von 41,7 bzw. 17,3 Prozent. „Dies bestätigt die gute Arbeit unseres Kreisimpfzentrums (KIZ) und auch der niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte im Main-Tauber-Kreis“, betont Landrat Christoph Schauder. Allerdings hat das KIZ auf die verfügbare Menge an Impfstoff keinerlei Einfluss, weswegen bei der Impfterminvergabe nach wie vor Geduld erforderlich ist.

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