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18.12.2019

Viel Neues bei der Abfallentsorgung im neuen Jahr

Die Abfallentsorgung im Main-Tauber-Kreis wird im kommenden Jahr grundlegend modernisiert und bürgerfreundlicher gestaltet. Konkret kommt es zu folgenden Veränderungen:

Individueller Abfallkalender

Der Abfallwirtschaftsbetrieb Main-Tauber-Kreis (AWMT) versendet Mitte Dezember 2019 erstmals an jeden Privathaushalt und jeden Gewerbebetrieb im Main-Tauber-Kreis einen individuellen Abfallkalender per Post. Dieser enthält jeweils nur die konkreten Abfuhrdaten für Restmüll-, Biomüll- und Papiertonnen sowie den Gelben Sack am betreffenden Grundstück.

Weitere Informationen zur Abfallwirtschaft können der weiterhin gültigen Ratgeberbroschüre 2019 entnommen und unter www.main-tauber-kreis.de/abfallwirtschaft abgerufen werden.

Sofern Wohneinheiten vermietet sind, sollte der Kalender in Kopie an den oder die Mieter weitergegeben werden. Zusätzliche Kalender in Papierform können beim Abfallwirtschaftsbetrieb, Gartenstraße 1, 97941 Tauberbischofsheim, E-Mail abfallwirtschaftsbetrieb@main-tauber-kreis.de, Telefon 09341/82-4002, angefordert werden.

Der Kalender kann auch unter www.main-tauber-kreis.de/abfallkalender als PDF-Datei heruntergeladen und ausgedruckt werden. Ebenso steht der Abfallkalender dort in zwei Tabellenformaten (Excel und CSV) sowie als iCal-Datei zur Übernahme in elektronische Kalender zur Verfügung.

Keine Müllmarke kaufen – Gebührenbescheid wird zugesandt

Ab dem Jahr 2020 müssen die Haushalte und Gewerbebetriebe zum Jahresbeginn keine Müllmarke mehr kaufen. Stattdessen bekommen sie im März 2020 einen Gebührenbescheid für das gesamte Jahr zugesandt und können den fälligen Betrag dann überweisen oder, nach Erteilung eines SEPA-Mandats, bequem abbuchen lassen. Damit entfällt auch der bisher obligatorische Gang zur Stadt- oder Gemeindeverwaltung, um eine Müllmarke zu kaufen und dabei gegebenenfalls in einer lästigen Warteschlange zu stehen.

Im Dezember 2019 haben alle Haushalte und Gewerbebetriebe einen Mustergebührenbescheid erhalten. Die Empfängerinnen und Empfänger wurden gebeten, die darin gemachten Angaben zu überprüfen und Korrekturen schriftlich an den AWMT zu melden. Eine Zahlung ist derzeit nicht erforderlich, das Ziel ist allein die Schaffung eines korrekten Datenbestandes vor Versand der tatsächlichen Gebührenbescheide.

Unbechippte Tonnen bleiben stehen

Ab dem Jahr 2020 werden nur noch Müllgefäße geleert, die in den vergangenen Monaten durch vom AWMT beauftragte Unternehmen mit einem elektronischen Chip ausgestattet wurden.

Die Bürgerinnen und Bürger werden gebeten zu prüfen, ob alle ihre Müllgefäße mit einem elektronischen Chip ausgestattet wurden. Dies ist dann der Fall, wenn an der Seite der Tonne ein Aufkleber mit Strichcode und Landkreiswappen angebracht wurde. Sollten Tonnen nicht bechippt sein, bittet der AWMT dies per Vordruck mitzuteilen. Den Vordruck gibt es beim AWMT, in den Bürgerbüros bei den Städten oder Gemeinden sowie unter https://www.main-tauber-kreis.de/Landratsamt/Service/Abfallwirtschaft/Formulare-und-Merkblaetter/. Der ausgefüllte Vordruck kann an die E-Mail Adresse awmt-finanzen@main-tauber-kreis.de gesendet werden.

Sperrmüll-Anmeldung

Die Postkarten zur Anforderung der Sperrmüll- und Altholzabfuhr für das Jahr 2020 liegen bei den Bürgerbüros der Städte und Gemeinden aus. Ohne Gang zum Rathaus kann die komfortable Online-Anmeldung unter www.main-tauber-kreis.de/sperrmuell-anmelden genutzt werden. 

Abfall-App

Eine weitere Neuigkeit ab dem Jahr 2020 wird die Abfall-App des Abfallwirtschaftsbetriebs sein. Wer diese auf seinem Smartphone installiert, kann sich künftig automatisch an bevorstehende Abfuhrtermine erinnern lassen. Zur Einführung wird der AWMT noch rechtzeitig informieren.

Keine Gemeinschaftstonne

In der Vergangenheit haben viele Bürger, bei denen sich zwei Haushalte unter einem Dach befinden, eine gemeinsame Tonne benutzt und darauf zwei Gebührenmarken für das jeweilige Jahr geklebt. Diese Doppel-Beklebung war in der Abfallwirtschaftssatzung nicht vorgesehen, wurde aber aus Kulanz geduldet. Nun ist dies aus technischen Gründen nicht mehr möglich. Diesen Haushalten wird empfohlen, auf die eigentlich korrekte Zahl der Gefäße umzustellen (zum Beispiel zwei 60-Liter-Tonnen statt wie bisher eine gemeinsame mit 120 Litern). Der Austausch erfolgt in diesen Fällen kostenlos, muss aber schriftlich beim AWMT beantragt werden.

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