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13.04.2018

Speicherförderung auf Landesebene stärkt Interesse an PV

Zur Erreichung der Klimaschutzziele und zur Umsetzung der Energiewende ist es unabdingbar, dass die Stromerzeugung durch die Sonne mittels PV-Anlagen und der Eigenstromverbrauch in Gebäuden weiter forciert werden. Vor diesem Hintergrund hat die Landesregierung eine neue Solaroffensive ins Leben gerufen. Durch das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg wurde in diesem Zusammenhang ein neues Förderprogramm für Batteriespeicher aufgelegt.

Einen neuen Schub für kleine und mittlere Photovoltaikanlagen sieht Frank Künzig, Leiter der Energieagentur Main-Tauber-Kreis, in diesem Förderprogramm: „Die Nutzung der Sonne für den Stromverbrauch im eigenen Gebäude wird immer günstiger und zugleich technisch versierter“, so seine Erfahrung. „Auch wenn die Inanspruchnahme des Förderprogrammes an verschiedene Voraussetzungen geknüpft ist, überwiegt der finanzielle Vorteil. Dies insbesondere dann, wenn bezüglich Förderung das Landesprogramm mit dem Bundesprogramm kombiniert wird.“

Voraussetzung ist dabei zum Beispiel, dass der Speicher stationär im jeweiligen Gebäude installiert wird und netzdienlich ist. Dies bedeutet, dass eine übermäßige Inanspruchnahme des Verteilnetzes vermieden werden und die Anlagenleistung der zugehörigen PV-Anlage entsprechend regelbar sein muss. Dies alles ist aus technischer Sicht aber völlig unproblematisch und wird in den Angeboten der entsprechenden Handwerker aus dem Elektrofachbereich bereits berücksichtigt.

Insbesondere im Hinblick auf das derzeit in der Endfertigung befindliche Klimaschutzkonzept Main-Tauber-Kreis, das vom Kreistag beschlossen wurde, ergänzt das neue Förderprogramm die hier definierten Ziele in idealer Weise. „Die Unterstützung und Förderung von Photovoltaik-Dachanlagen und die Ausrüstung kreiseigener Gebäude mit dieser Technik zur direkten Nutzung des selbst erzeugten Stroms im jeweiligen Gebäude sowie die Wiederbelebung und Fortführung des Programmes ‚1000-Dächer-plus Main-Tauber-Kreis‘ gemeinsam mit der Volksbank Main-Tauber wird eines von mehreren Leuchtturmprojekten im Rahmen unseres Klimaschutzkonzeptes sein“, erklärt Landrat Frank. „Das Förderprogramm des Umweltministeriums bedeutet somit Wasser auf unsere Mühlen, und wir freuen uns, dass unsere Anstrengungen damit deutlich unterstützt werden.“

Stolz ist man in diesem Zusammenhang beim Landratsamt auch auf das generalsanierte neue Verwaltungsgebäude (ehemaliges Mainkaufhaus), auf dem klimaneutral Sonnenstrom erzeugt und im Gebäude direkt verbraucht werden soll.

Die Modalitäten für das neue Förderprogramm sind dabei denkbar einfach gehalten. Wichtig ist, dass vor Ausführungsbeginn der Antrag auf Förderung gestellt und der Bewilligungsbescheid abgewartet wird. Im Kalenderjahr 2018 sind damit Gelder in einer Höhe von 300 Euro pro Kilowattstunde nutzbaren Speichervolumens möglich, die allerdings nur auf die Kosten des Batteriespeichers angerechnet werden können. Die Gesamthöhe ist auf maximal 30 Prozent der Speicherkosten beschränkt. eamt

Info:
Auskünfte zum Förderprogramm der Landesregierung erhält man auf der Homepage der L-Bank unter www.l-bank.de/pv-speicher. Zu Fragen der Technik und der Eignung von Gebäuden für PV-Anlagen steht die Energieagentur Main-Tauber-Kreis im Rahmen einer kostenlosen Energieberatung zur Verfügung. Anmeldungen sind unter 09341 / 82-5813 oder über die Homepage www.ea-main-tauber-kreis.de möglich.

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