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13.07.2021

Sonder-Aktion: Kreisimpfzentrum kommt in den Norden des Landkreises

Das Kreisimpfzentrum Main-Tauber-Kreis (KIZ) bietet mit seinen Mobilen Impfteams von Freitag, 23., bis Dienstag, 27. Juli, eine Sonder-Impfaktion an. In diesem Zeitraum werden in der Rotkreuzklinik in Wertheim-Reinhardshof Corona-Schutzimpfungen ohne Voranmeldung angeboten. Es genügt, während der Impfzeiten in der Klinik vorbeizukommen und den Personalausweis sowie, falls vorhanden, das gelbe Impfbuch mitzubringen. Es wird ausschließlich der Impfstoff des Herstellers Johnson & Johnson eingesetzt. Bei diesem genügt eine Impfdosis, so dass kein zweiter Termin erforderlich wird. Die Impfung ist kostenlos.

Die Impfzeiten sind am Freitag, 23. Juli, von 15 bis 19 Uhr, am Samstag, 24., und Sonntag, 25. Juli, jeweils von 10 bis 14 Uhr sowie am Montag, 26., und Dienstag, 27. Juli, jeweils von 15 bis 19 Uhr. Die Sonder-Impfaktion richtet sich insbesondere an die Bürgerinnen und Bürger der Städte und Gemeinden Wertheim, Külsheim, Freudenberg und Werbach im nördlichen Teil des Landkreises. Diese müssen für eine Schutzimpfung im Kreisimpfzentrum in Bad Mergentheim längere Fahrtstrecken in Kauf nehmen.

Darüber hinaus können aber auch alle anderen interessierten Menschen mit Wohnsitz in Deutschland in die Rotkreuzklinik kommen und eine Impfung erhalten. Das Angebot ist also ausdrücklich nicht auf Einwohnerinnen und Einwohner des Main-Tauber-Kreises oder des Landes Baden-Württemberg beschränkt. Eine Impfung ist für Personen ab 18 Jahren möglich. Je nach Andrang können möglicherweise Wartezeiten entstehen. Bei der Sonder-Impfaktion wird von den Mobilen Impfteams des Kreisimpfzentrums kein anderer Impfstoff mitgeführt und kann daher auch kein anderes Präparat gewählt werden.

Landrat Christoph Schauder weist nochmals darauf hin, dass nach den Vorgaben der Landesregierung für den gesamten Landkreis nur ein einziges Kreisimpfzentrum eingerichtet werden durfte. „Umso mehr freut es mich, dass wir nun erstmals eine solche Aktion vor Ort anbieten können, weil endlich ausreichend Impfstoff zur Verfügung steht. Es war für uns selbstverständlich, dass wir dies zunächst im Norden des Landkreises ermöglichen, da von dort aus die Fahrtstrecken zum KIZ am längsten sind. Es ist auch sehr erfreulich, dass uns die Rotkreuzklinik sowie die vier Kommunen bei dieser Aktion engagiert helfen. Die kommunale Familie im Main-Tauber-Kreis ist stark. Alle 18 Städte und Gemeinden im Landkreis ziehen bei der Pandemiebekämpfung seit 17 Monaten mit der Kreisverwaltung an einem Strang. Dies wird nun abermals eindrucksvoll untermauert.“

Oberbürgermeister Markus Herrera Torrez (Wertheim) freut sich sehr darüber, dass das Kreisimpfzentrum eine solche Vor-Ort-Aktion anbietet. „Deshalb unterstützen wir dieses Angebot bestmöglich. Wir haben Handzettel in Deutsch und sechs besonders verbreiteten Fremdsprachen erstellt und lassen diese in mehreren Stadtteilen, über die Kitas und Schulen sowie in Einrichtungen wie Tafelladen und Moschee verteilen. Auch über unsere Website und unsere Kanäle in den Sozialen Medien sowie mit einer Infomail an große Wertheimer Unternehmen werden wir alles tun, um möglichst viele Menschen für die Schutzimpfung zu gewinnen, die bisher noch nicht geimpft sind.“ Auch die drei anderen Kommunen im nördlichen Kreisgebiet unterstützen die Öffentlichkeitsarbeit für die Aktion nach Kräften.

Bürgermeister Thomas Schreglmann (Külsheim) macht deutlich, dass eine sehr hohe Impfquote in der Bevölkerung als wichtigstes Mittel im Kampf gegen die Corona-Pandemie gilt. „Die Corona-Schutzimpfung weist den Weg zurück in ein weitestgehend normales Leben.“ Deshalb hoffe er sehr, dass die Sonder-Impfaktion des Kreisimpfzentrums von möglichst vielen Menschen angenommen wird.

Auch Bürgermeister Roger Henning (Freudenberg) zeigt sich glücklich, dass nun solche flexiblen Aktionen möglich werden, zumal die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Freudenberg innerhalb des Landkreises den längsten Weg zum Kreisimpfzentrum haben. „Nun kommt das Kreisimpfzentrum für mehrere Tage in den Norden des Landkreises, dies ist wirklich sehr erfreulich.“

Bürgermeister Ottmar Dürr (Werbach) hebt den besonderen Vorteil des Impfstoffs von Johnson & Johnson hervor, bei dem eine einzige Dosis genügt, um eine volle Immunisierung zu erreichen. „Somit besteht auch die Gelegenheit, noch vor einem Sommerurlaub in kürzester Zeit zu einem vollständigen Impfschutz zu kommen.“

Krankenhausdirektorin Cornelia Krause betont, dass die Rotkreuzklinik selbstverständlich die Räumlichkeiten für die Sonder-Impfaktion zur Verfügung stellt: „Auch in unserem Haus haben wir viele Patientinnen und Patienten behandelt, die von einer Corona-Infektion schwer getroffen waren. Es ist uns wichtig, dass diese schweren und oftlangwierigen Fälle möglichst verhindert werden können. Dies ist nur durch Impfungen möglich. Die Rotkreuzklinik ist ein im nördlichen Landkreis bekannter und sehr gut erreichbarer Anlaufpunkt der medizinischen Versorgung, so dass wir gerne für die Bevölkerung und diese wichtige Initiative des Kreisimpfzentrums bereitstehen.“

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