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17.12.2020

Serie "Bemerkenswerte Bäume", Teil 14: Der junge Wald - die Weißtanne

Der populäre Sammelname Tanne vereint im Volksmund alle möglichen Nadelholzarten, doch kommt der Name in Deutschland nur der Weißtanne zu. Der Name der Tanne ist im Dezember präsenter denn je, denn alle kennen den Tannenbaum zu Weihnachten.

Die junge Weißtanne will einmal ein hoch aufragender, immergrüner Baum werden. Sie kann bis zu 50 Meter hoch und bis zu 600 Jahre alt werden. Ihre Wurzeln reichen bis tief in den Boden. Die Krone der Weißtanne ist eher zugespitzt und kegel- bis säulenförmig.

Die so genannten Blätter der Weißtanne sind bis zu 3,5 Zentimeter lange, flache Nadeln. Sie sind oberseits glänzend grün. Unterseits sind die Nadeln gekennzeichnet durch zwei weiße Längsstreifen. Die Weißtanne wechselt ihr Nadelkleid etwa alle sieben bis elf Jahre.

Ein besonderes Merkmal der Tannenbäume sind die so genannten Zapfenspindeln. Sie sind häufig auf den Zweigen der Weißtanne zu finden. Zapfenspindeln sind die Reste der zerfallenen, reifen Zapfen. Diese fallen nicht als Ganzes zu Boden, sondern in einzelnen Schuppen. Im Gegenzug hierzu lassen die Fichten ihre Zapfen als Ganzes fallen. Wenn Zapfen auf dem Boden im Wald gefunden werden, handelt sich somit nie um Tannenzapfen.

Viele Märchen und Sagen haben ihren Ursprung in den früheren dunklen Hallen der Tannenwälder.

Serie Bemerkenswerte Bäume

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