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13.08.2025

Neuer Kontrollpunkt für Navigationsgeräte in Külsheim

Erster Landesbeamter Florian Busch hat vor kurzem gemeinsam mit Bürgermeister Thomas Schreglmann sowie dem Präsidenten des Landesamts für Geoinformation und Landentwicklung Stuttgart, Dieter Ziesel, einen Kontrollpunkt für Navigationsgeräte in Külsheim – Uissigheim feierlich der Öffentlichkeit übergeben. Der Punkt befindet sich in unmittelbarer Nähe zum Stahlbergturm und wurde im Rahmen der Ausbildung von Auszubildenden zu Vermessungstechnikern eingemessen.

Der Kontrollpunkt auf dem Stahlberg des Ortsteil Uissigheim dient Wanderern oder Radfahrern dazu, die Genauigkeit des Satelliten-Navigationsempfängers des eigenen Smartphones oder Outdoor-Navigationsgerätes selbst zu überprüfen. Dabei handelt es sich bereits um den zweiten Kontrollpunkt für Navigationsgeräte, der im Main-Tauber-Kreis geschaffen wurde.

„Solche Punkte geben einen Hauch von dem wieder, womit sich die moderne Vermessung auseinandersetzt und machen die wichtige Arbeit der Vermesser für die Öffentlichkeit sichtbar. Einfache Satelliten-Navigationsempfänger für Wanderer, Radfahrer oder Autos erreichen üblicherweise eine Genauigkeit zwischen drei und 15 Meter. Mit dem Kontrollpunkt lässt sich die Abweichung eines Empfängers feststellen. Damit hilft der Kontrollpunkt nicht nur Bürgerinnen und Bürgern, sondern auch Touristinnen und Touristen“, sagte Erster Landesbeamter Florian Busch.

„Als Landesamt verfolgen wir das Ziel, in Baden-Württemberg an öffentlichen, gut zugänglichen Orten solche zentimetergenau bestimmte Kontrollpunkte anzubringen. Sie sind damit ein Teil des großen Betätigungsfeldes der modernen und heutigen Vermessungsaufgaben. Die Vielfältigkeit in der Verwendung geodätischer Daten angefangen vom Geographischen Informationssystem (GIS) bis hin zum Einsatz der satellitengestützten Bodenbearbeitung in der Landwirtschaft ist enorm“, erklärte Dieter Ziesel, Präsident des Landesamtes für Geoinformation und Landentwicklung in Stuttgart.

Bürgermeister Thomas Schreglmann hob in seiner Dankesrede einmal mehr die Bedeutung der Vermessung und Landentwicklung als Manager des ländlichen Raumes hervor und lobte insbesondere die diesbezügliche Zusammenarbeit mit dem Landratsamt Main-Tauber-Kreis.

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