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13.11.2025

MINT-freundlich: Gewerbliche Schule Bad Mergentheim ausgezeichnet

Das Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg hat kürzlich 152 Schulen für ihre herausragendes Engagement in den Bildungsfeldern Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) sowie Digitalisierung ausgezeichnet. Die Gewerbliche Schule Bad Mergentheim (GSMGH) erhielt das Signet „MINT-freundliche Schule“ bereits zum fünften Mal und ist ebenfalls als „Digitale Schule“ ausgezeichnet.

Sandra Boser, Landtagsabgeordnete und Staatssekretärin im Ministerium, übergab die Urkunden im feierlichen Rahmen im SAP-Campus St. Leon-Rot. Für die Gewerbliche Schule Bad Mergentheim nahm Stephan Lurz die Ehrung entgegen. Die Ehrung würdigt die nachhaltige Förderung von MINT-Kompetenzen und digitaler Bildung, die junge Menschen optimal auf die Herausforderungen einer technologisch geprägten Zukunft vorbereitet. Die Auszeichnung „MINT-freundliche Schule“ steht unter der Schirmherrschaft der Kultusministerkonferenz (KMK) und wird von bundesweiten Partnern der Initiative „MINT Zukunft schaffen!“ getragen.

Vertreter aus Politik und Wirtschaft hoben die Notwendigkeit hervor, MINT-Themen in den Schulen noch stärker zu verankern, um künftige MINT-Fachkräfte zu fördern. Stefan Küpper, Geschäftsführer Südwestmetall, bezeichnete dies als Grundlage für Innovation, Wettbewerbsfähigkeit und Fortschritt in Baden-Württemberg und darüber hinaus. Für Thomas Sattelberger, Staatssekretär und Bundestagsabgeordneter a.D., Gründer und Ehrenvorsitzender von „MINT Zukunft schaffen!“ sind Maker Spaces wie der an der Gewerblichen Schule Bad Mergentheim gerade eingerichtete eine echte Weiterentwicklung des Lernorts Schule: „In diesen Innovationslaboren wird gebaut, programmiert und prototypiert. Hier lernen junge Menschen nicht für die Prüfung, sondern für ihre Zukunft. Das ist MINT-Bildung, wie sie sein muss: praktisch, experimentell, mit Impact.“

Die ausgezeichneten Schulen müssen sich alle drei Jahre einer erneuten Zertifizierung in einem dreistufigen Verfahren stellen und einen standardisierten Kriterienkatalog mit 14 MINT-Kriterien erfüllen. Die Gewerbliche Schule mit ihrem Profilschwerpunkt in den mathematisch-naturwissenschaftlichen Fächern bewies mit der fünften Auszeichnung einmal mehr die Bereitschaft, den bereits etablierten hohen Standard in der Qualität des MINT-Unterrichts weiter zu verbessern. Schulleiter Peter Wöhrle verwies dabei auf eine Empfehlung der Kultusministerkonferenz (KMK) zur Stärkung der MINT-Bildung, die eine solche externe Bewertung der Anstrengungen der Schulen zur Profilbildung, Qualitätssicherung, Netzwerkarbeit und Berufsorientierung ausdrücklich vorsieht.

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