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02.02.2022

LEADER-Bewerbung angelaufen - Planungsbüro FUTOUR GmbH stellt Ergebnisse und weiteres Vorgehen vor

Ein Erfolg waren die ersten Veranstaltungen im Rahmen des Beteiligungsprozesses, um das Regionale Entwicklungskonzept für das LEADER-Aktionsgebiet Badisch-Franken zu erstellen. Vor kurzem fand hierzu ein Abstimmungsgespräch mit allen beteiligten Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern aus dem Aktionsgebiet statt. Der Vereinsvorsitzende der LEADER-Aktionsgruppe Badisch-Franken, Alfred Beetz, und die beiden Landräte des Main-Tauber-Kreises und des Neckar-Odenwald-Kreises, Christoph Schauder und Dr. Achim Brötel, hatten diesen Termin initiiert. Das Planungsbüro FUTOUR Umwelt-, Tourismus- und Regionalberatung GmbH stellte erste Ergebnisse sowie das weitere Vorgehen vor.

Im nächsten Schritt werden die Ideen vom Planungsbüro FUTOUR und der Lenkungsgruppe der LEADER-Bewerberregion Badisch-Franken ausgearbeitet. Am Dienstag, 15. Februar, und am Dienstag, 22. Februar, folgen Themenworkshops, die für alle Interessierten offenstehen.

Zu den Themenschwerpunkten „L(i)ebenswert und lebendig – Unsere Dörfer und Städte“, „Attraktiv – Unsere Landschaft mit Tourismus und Kultur“ und „Wertschöpfend – Unsere (Land-)Wirtschaft“ haben bereits erste Workshops stattgefunden. Dabei kamen regionale Akteurinnen und Akteure aus den unterschiedlichsten Branchen zusammen. Im Fokus standen zunächst die Herausforderungen und Potenziale des LEADER-Aktionsgebietes Badisch-Franken sowie die daraus abgeleiteten Handlungsbedarfe.

So zeigte sich, dass die ärztliche Grundversorgung und eine schwindende Nahversorgung die Region Badisch-Franken vor Herausforderungen stellen. Auch bei Verkehr und E-Mobilität besteht insbesondere bei den Mobilitätsangeboten und dem öffentlichen Personennahverkehr Handlungsbedarf. Potenziale werden in den neuen Mobilitätsmodellen gesehen.

Das gemeinschaftliche Leben spielt in der Region eine wichtige Rolle. Hierunter fallen beispielsweise generationengerechte Wohnformen und damit die Chance, im Heimatort alt zu werden. Menschen aller Altersklassen und mit den unterschiedlichsten Hintergründen sowie Interessen zusammenzubringen, gestaltet sich schwierig. Potenziale lassen sich hierzu insbesondere im Vereinsleben, im Ehrenamt sowie in der Nachbarschaftshilfe identifizieren.

In der Region Badisch-Franken gibt es besonders bei kleinen und mittleren Unternehmen und im Handwerk einen Fachkräftemangel sowie einen Mangel an Auszubildenden. Als Lösungsansatz haben sich zum Beispiel verbesserte Absatzmärkte, Netzwerke und Lieferketten herauskristallisiert.

Zahlreiche weitere Ideen und Zielsetzungen kamen im Rahmen der Workshops zu Tage, von der Bewusstseinsbildung für nachhaltige regionale Produkte, beispielsweise durch Erlebniskochkurse, bis hin zur energetischen Sanierung von Gebäuden. Die Förderung von gastronomischen Betrieben, aber auch die Arbeitsformen der Zukunft wie zum Beispiel Co-Working-Spaces oder das Arbeiten in Boardinghäusern, wurden in den Workshops aufgegriffen.

Die LEADER-Aktionsgruppe Badisch-Franken will ihre Erfolgsgeschichte in einer weiteren Förderperiode fortsetzen und bewirbt sich für den Zeitraum 2023 bis 2027 erneut als Aktionsgebiet. Für die Bewerbung muss ein Regionales Entwicklungskonzept erstellt werden. In diesem sollen sich insbesondere die Bürgerinnen und Bürger mit ihren Vorschlägen und kreativen Projektideen für die zukünftige Entwicklung der Region wiederfinden.

Informationen zur neuen LEADER-Förderperiode 2023 bis 2027 und zu den Möglichkeiten der Teilnahme an der Ausarbeitung des Regionalen Entwicklungskonzeptes und den Workshops können beim Landratsamt Main-Tauber-Kreis, Katharina Soff, Telefonnummer 09341/82-5708, E-Mail katharina.soff@main-tauber-kreis.de, oder beim Landratsamt Neckar-Odenwald-Kreis, Sabine Keller, Telefonnummer 06261/84-1396, E-Mail sabine.keller@neckar-odenwald-kreis.de, eingeholt werden. Hinweise hierzu sind auch auf www.leader-badisch-franken.de einsehbar.

Die Bewerberregion Badisch-Franken umfasst 22 Gemeinden im Nordosten Baden-Württembergs. Diese verteilen sich gleichmäßig auf die beiden Landkreise Main-Tauber-Kreis und Neckar-Odenwald-Kreis. Zur Bewerberregion zählen die Städte und Gemeinden Ahorn, Freudenberg am Main, Großrinderfeld, Grünsfeld, Königheim, Külsheim, Lauda-Königshofen, Tauberbischofsheim, Werbach, Wertheim (nur Ortschaften), Wittighausen, Adelsheim, Buchen, Hardheim, Höpfingen, Limbach, Mudau, Osterburken, Ravenstein, Rosenberg, Seckach, Walldürn.

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