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04.01.2021

Keine neuen Fälle einer Coronavirus-Infektion (Zahlen 4. Januar) - Zwei Todesfälle - Pflegeheim in Quarantäne - Förderung für Bustouristik

Im Main-Tauber-Kreis wurden am Montag, 4. Januar, keine neuen Fälle einer Coronavirus-Infektion bestätigt. Die Gesamtzahl der bislang bestätigt infizierten Personen im Landkreis beträgt damit weiterhin 2340. Es stehen allerdings noch zahlreiche Ergebnisse bereits angefertigter Tests aus.

Mittlerweile sind 60 weitere und damit insgesamt 2085 Personen wieder genesen. Derzeit sind 231 Personen aktiv von einer nachgewiesenen Infektion betroffen. Diese Fälle verteilen sich auf das Gebiet der Kommunen: Ahorn: 0, Assamstadt: 2, Bad Mergentheim: 58, Boxberg: 8, Creglingen: 14, Freudenberg: 33, Großrinderfeld: 0, Grünsfeld: 2, Igersheim: 8, Königheim: 9, Külsheim: 9, Lauda-Königshofen: 30, Niederstetten: 5, Tauberbischofsheim: 23, Weikersheim: 9, Werbach: 1, Wertheim: 20 und Wittighausen: 0. 

Landrat erklärt Hinterbliebenen sein Mitgefühl 

Das Gesundheitsamt hat am Montag zwei weitere Todesfälle bestätigt. Es handelt sich um eine Frau und einen Mann im Alter von jeweils über 80 Jahren, bei denen jeweils ein positiver Befund auf eine Infektion mit dem Coronavirus vorlag. Weitere Angaben macht das Landratsamt aus Gründen des Persönlichkeitsschutzes nicht. Damit sind im Main-Tauber-Kreis mittlerweile 24 Menschen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie verstorben, davon vier im neuen Jahr. „Unser tiefes Mitgefühl gilt den Verwandten, Bekannten und Freunden der Verstorbenen“, erklärt Landrat Reinhard Frank. 

Erneut gesamtes Pflegeheim „Haus im Umpfertal“ unter Quarantäne 

Aufgrund eines weiteren positiven Schnelltestes wurde das Pflegeheim „Haus im Umpfertal“ in Boxberg erneut komplett unter Quarantäne gestellt, nachdem dies zunächst für einen Wohnbereich angeordnet worden war. Die Quarantäne beinhaltet ein Besuchsverbot sowie einen Aufnahme- und Verlegungsstopp. Eine flächendeckende Testung findet am Montag, 4., und Dienstag, 5. Januar, statt. 

Sieben-Tage-Inzidenz bei 155,6 

Der Wert der Sieben-Tage-Inzidenz liegt am Montag, 4. Januar, bei 155,6. Eine Woche zuvor, am Montag, 28. Dezember, lag er bei 138,2. Die Sieben-Tage-Inzidenz beschreibt die Zahl der Neuinfektionen in den vergangenen sieben Tagen (28. Dezember 2020 bis 3. Januar 2021) je 100.000 Einwohner, berechnet durch das Gesundheitsamt anhand der tagesaktuellen Fallzahlen. 

Bustouristik-Unternehmen erhalten Hilfe wegen Einnahmeausfällen 

Das Corona-Förderprogramm „Stabilisierungshilfe Bustouristik“ soll im Jahr 2021 fortgesetzt werden. Mit dem Programm stützt das Land Baden-Württemberg Unternehmen, die Busreisen anbieten oder Busse für touristische Reisen betreiben. Sie erhalten die Hilfe wegen ihrer Einnahmeausfälle infolge der Corona-bedingten Beschränkungen. Das Landeskabinett hat einer gemeinsamen Kabinettsvorlage des Verkehrs- und des Wirtschaftsministeriums zugestimmt. Die Fördergrundsätze des Ministeriums für Verkehr werden nun entsprechend angepasst. 

Aus Sicht des Landes ist die Fortsetzung der Hilfen für die mittelständischen, größtenteils familiengeführten Unternehmen überlebenswichtig. Zunächst werden die Reste des bisherigen Programms auf das Jahr 2021 übertragen. Wenn es sich als notwendig herausstellt, soll rechtzeitig über zusätzliche Mittel entschieden werden. Deutschlandweit bringt es die Bustouristik-Branche auf einen Jahresumsatz von 14 Milliarden Euro und ist direkt und indirekt mit rund 240.000 Arbeitsplätzen verbunden. Zur Reduzierung des Infektionsgeschehens sind aufgrund der Corona-Verordnung bustouristische Reisen jedoch derzeit nicht möglich. 

Die Resonanz auf das bisherige Förderprogramm ist laut Land ausgesprochen positiv. Die Unternehmen der Reisebusbranche konnten bis Ende Oktober bei der L-Bank Anträge auf Gewährung der Stabilisierungshilfe stellen. Bis dahin sind rund 300 Anträge eingegangen, die zum Großteil schon bewilligt wurden. Insgesamt wurden 40 Millionen Euro für das Programm vorgesehen. Für die Bewilligung sämtlicher vorliegender Anträge wird mit einem Bewilligungsvolumen von rund 28 Millionen Euro gerechnet. Insofern steht noch ein Budget von rund zwölf Millionen Euro für weitere Bewilligungen zur Verfügung.

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