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12.04.2022

Invest BW stellt 30 Millionen Euro Fördermittel für Digitalisierung und Künstliche Intelligenz zur Verfügung

Das Wirtschaftsministerium veröffentlicht den zweiten missionsorientierten Förderaufruf von Invest BW. Im Fokus stehen Digitalisierung und Künstliche Intelligenz (KI). Das Förderprogramm richtet sich an einzelne Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft, Start-Ups, Unternehmen der freien Berufe sowie Forschungseinrichtungen und Hochschulen (im Verbund) mit Sitz, Niederlassung oder Betriebsstätte in Baden-Württemberg. Darauf weist die Wirtschaftsförderung Main-Tauber-Kreis hin.

Künstliche Intelligenz hat nach Aussage von Baden-Württembergs Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut für die Digitalisierung der Wirtschaft eine Schlüsselrolle. Deshalb wird diese Technologie besonders hervorgehoben. Der Förderaufruf schließt darüber hinaus weitere digitale Technologien ein.

Für den Förderaufruf zu Digitalisierung und Künstlicher Intelligenz stehen 30 Millionen Euro zur Verfügung. Anträge können seit Montag, 11. April, auf der Internetseite des beauftragten Projektträger VDI/VDE Innovation + Technik GmbH unter www.invest-bw.de eingereicht werden. Eine Antragstellung ist bis Donnerstag, 30. Juni, möglich. Je nach Unternehmensgröße sind Förderquoten zwischen 15 und 45 Prozent möglich. Die Förderhöhe liegt zwischen 20.000 Euro und 1.000.000 Euro für Einzelvorhaben oder 3.000.000 Euro für Verbundvorhaben.

Gefördert werden verschiedene Arten von Innovationen in der Digitalisierung. Dazu gehören Blockchain-Anwendungen, beispielsweise um Lieferketten nachvollziehbar und transparent offenzulegen oder neue Vertragsarten zu implementieren, zum Beispiel Smart Contracts. Umfasst sind aber auch die Entwicklung digitaler Identitäten (eID) zur digitalen Abwicklung von Kaufvorgängen, virtuelle Umgebungen wie Virtual Reality, Augmented Reality und Mixed Reality, Game Engines im Kontext von Computerspielen und Simulationen im Kontext von Ausbildungs- und Trainingsmaßnahmen sowie Technologien und Modelle für das Teilen von Daten.

Außer Software-Innovationen sind auch innovative Hardwarekomponenten mit Digitalisierungsbezug förderfähig. Hierzu gehören beispielsweise Vorhaben der Hardwarekomponentenentwicklung wie im Chip-Design oder Lösungen für 5G-Anwendungen.

Weitere Details und Informationen zur Antragstellung, Auswahl und Bewertung der Anträge sowie der Förderaufruf und die Verwaltungsvorschrift des Wirtschaftsministeriums sind unter www.invest-bw.de abrufbar.

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