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22.05.2019

Grundstücksneuordnung Schäftersheim: Den Eigentümern mögliche Dorfentwicklung vorgestellt

Bei einer Informationsveranstaltung in der Bauernhalle in Schäftersheim wurden den an der Flurneuordnung beteiligten Grundstückseigentümerinnen und -eigentümern sowie den Bürgerinnen und Bürgern die Chancen einer Neuordnung der Grundstücke vorgestellt. Der Einladung des Landratsamtes Main-Tauber-Kreis als Untere Flurbereinigungsbehörde waren rund 60 Interessierte gefolgt. Nach der Eröffnung durch Bürgermeister Klaus Kornberger stellte der Leitende Ingenieur des Vermessungs- und Flurneuordnungsamtes, Jörg Hammerl, den geplanten Ablauf der Informationsveranstaltung sowie den für das Verfahren mitverantwortlichen Mitarbeiter Sebastian Klinger (Ausführender Ingenieur) vor.

Nach der Erläuterung des gesetzlich vorgeschriebenen „Wunschtermins“ ging Jörg Hammerl auf die einmalige Chance für Schäftersheim ein. Grenzänderungen von mit Wohnhäusern bebauten Flächen können nur im Benehmen mit den Grundstückseigentümern vorgenommen werden. Durch die Flurneuordnung besteht die Möglichkeit, neues innerörtliches Bauland zu schaffen und dadurch den Flächenverbrauch zu verringern. Zudem können Überbauten beseitigt sowie Zusammenlegungen im Ort durchgeführt werden. Die Anpassung der Grundstücksgrenzen an den tatsächlichen Straßenausbau ist ebenfalls Ziel der Neuordnung.

Mit der Vereinbarung aus dem Jahr 2004 wurde geregelt, dass die Teilnehmerbeiträge von der Stadt Weikersheim übernommen werden. „Das bedeutet unter anderem, dass die Neuordnung der Flurstücke, die Abmarkung der Grenzpunkte durch Grenzzeichen sowie die Eintragungen im Grundbuch und im Liegenschaftskataster für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auslagenfrei erfolgen“, erläuterte Bürgermeister Klaus Kornberger. „Der Wunschtermin ist eine historische Chance, die Grenzverhältnisse neu zu regeln. Dadurch können ohne notariellen Kaufvertrag die rechtlichen an die tatsächlichen Verhältnisse angepasst werden“, sagte Kornberger weiter.

Als weiteren Tagesordnungspunkt erläutert Hammerl die derzeit laufende vermessungstechnische Aufnahme, die von Simon Ries durchgeführt wird. Hierbei werden die örtlichen Gegebenheiten erfasst und in einer Karte dargestellt. Das Ergebnis ist Grundlage für den im Jahr 2020 geplanten Wunschtermin.

Im Anschluss an die Ausführungen stellten die Anwesenden verschiedenste Fragen insbesondere zu den Themen Brückenneubau über die Tauber und Sanierung der Straßen in Richtung Nassau und Neuses, welche Bürgermeister Kornberger ausführlich beantwortete. Es ist geplant, dass die neue Brücke für landwirtschaftliche Maschinen geeignet ist. Nach aktueller Planung wird mit einem Baubeginn noch im Jahr 2019 gerechnet.

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