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21.04.2020

Fünf neue Fälle einer Coronavirus-Infektion bestätigt (Zahlen 21. April) - Maskenpflicht ab 27. April: Mund-Nasen-Bedeckung selbst herstellen

Im Main-Tauber-Kreis wurden am Dienstag, 21. April, fünf neue Fälle einer Coronavirus-Infektion bestätigt. Damit liegt die Gesamtzahl der bislang bestätigt infizierten Personen bei 331. Die neu infizierten Personen befinden sich teils in stationärer, teils in häuslicher Isolation. Die Kontaktpersonen werden ermittelt. Für sie wird häusliche Isolation angeordnet.

Die 331 Fälle verteilen sich auf das Gebiet der Kommunen Ahorn: 0, Assamstadt: 4, Bad Mergentheim: 108 (+2), Boxberg: 12 (+1), Creglingen: 16, Freudenberg: 4, Großrinderfeld: 9, Grünsfeld: 12 (+1), Igersheim: 22, Külsheim: 5, Königheim: 3, Lauda-Königshofen: 24, Niederstetten: 30, Tauberbischofsheim: 23 (+1), Weikersheim: 31, Werbach: 6, Wertheim: 18 und Wittighausen: 4.

199 wieder genesene Patienten

Von den infizierten Personen im Main-Tauber-Kreis sind inzwischen 199 wieder genesen. Sie verteilen sich auf das Gebiet der Kommunen: Assamstadt: 4, Bad Mergentheim: 45, Boxberg: 4, Creglingen: 12, Freudenberg: 4, Großrinderfeld: 7, Grünsfeld: 7, Igersheim: 11, Külsheim: 3, Königheim: 3, Lauda-Königshofen: 17, Niederstetten: 21, Tauberbischofsheim: 16, Weikersheim: 25, Werbach: 5, Wertheim: 14, Wittighausen: 1.

Maskenpflicht ab 27. April 

Die Landesregierung hat am Dienstag die Verpflichtung zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung beim Einkaufen und im öffentlichen Nahverkehr ab Montag, 27. April, beschlossen. Viele Bürgerinnen und Bürger haben sich mit diesem Thema bisher noch nicht auseinandergesetzt. Nun wird schnell solch eine einfache Schutzmaske benötigt. Die gute Nachricht: Mit einfachen Mitteln kann diese selbst hergestellt werden. Zunächst genügen aber auch ein Schal oder ein Tuch, die über Mund und Nase gezogen werden. Sie verhindern das unkontrollierte Aushusten oder Ausniesen von virenbelasteten Tröpfchen und senken die Ansteckungswahrscheinlichkeit für das Gegenüber deutlich. Der Landkreis empfiehlt, ab sofort eine Mund- und Nasenbedeckung zu tragen.

Anleitungen für eigene Masken gibt es viele im Internet, etwa auf der Seite des Landes Baden-Württemberg unter www.baden-wuerttemberg.de (Nähanleitung für Behelfs-Mund-Nasen-Schutz als PDF zum Download),auf der Burda-Homepage (www.burdastyle.de/mundschutz_tutorial) oder auf www.nähfrosch.de („Mundschutz selber machen“).Das Online Portal www.stayhomeandsew.de vermittelt selbstgenähte Masken von Ehrenamtlichen an soziale Einrichtungen mit Bedarf. Es gibt auch Schneidereien, die solche einfachen Masken anbieten.

Die Initiative #MaskeFürDich setzt auf die enorme Hilfsbereitschaft der Bevölkerung. Die Gruppe hat auf der Webseite www.maskefuerdich.de eine interaktive Deutschlandkarte aufgebaut, in die sich engagierte Näher und Näherinnen sowie Menschen, die Masken benötigen, eintragen können. Wer selbst nicht nähen kann, hat so die Möglichkeit, via Karte in seiner Nachbarschaft eine Maske für sich zu finden. Auch Nähmaterialien können zur Verfügung gestellt werden.

„Natürlich ist es erst einmal sehr ungewohnt, mit einer Maske aus dem Haus zu gehen“, sagt Landrat Reinhard Frank. „Doch in dieser Zeit ist eine Maske ein Symbol der Verantwortung. Wenn viele eine Maske tragen, machen sie es dem Virus noch einmal schwerer, sich zu verbreiten.“

Welche Masken gibt es und was bringen sie?

Einfache „OP-Masken“ oder Masken aus Baumwolle schützen davor, das Virus weiter zu verbreiten. Diese Masken sollte man regelmäßig tauschen – vor allem, wenn sie mit der Zeit feucht werden. Masken aus Baumwolle haben den Vorteil, dass man sie einfach in der Waschmaschine waschen und so immer wieder verwenden kann (60-Grad-Wäsche reicht aus). FFP2- und FFP3-Masken sind ein Fremd- und ein Eigenschutz. Sie haben spezielle Filter, die davor schützen, das Virus einzuatmen. Diese professionellen Masken sind dem Gesundheitsbereich vorbehalten.

In den vergangenen Tagen gab es Meldungen, dass Abmahnanwälte freiwillige Helferinnen und Helfer abgemahnt haben sollen, weil sie ihre Masken Mundschutz oder Mund-Nasen-Schutz genannt haben. Das Bundesamt für Arzneimittel und Medizinprodukte hat bereits auf die aktuelle Berichterstattung reagiert und wertvolle Hinweise veröffentlicht. So lässt sich dem Risiko, eine Abmahnung zu erhalten, vorbeugen. Etwa durch die Bezeichnung solcher Masken als Community-Masken oder ähnliches.

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