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28.10.2016

Ausbildungsfahrt bietet abwechslungsreichen, informativen und einzigartigen Tag

Spiel, Spaß, Information. In einem Wort: Ausbildungsfahrt. Die alljährliche Ausbildungsfahrt fand am 6. September statt. Alle Auszubildenden aus dem ersten Lehrjahr sowie eine Vielzahl an Auszubildenden aus dem zweiten und dritten Lehrjahr haben an dieser sowohl lustigen und abwechslungsreichen als auch zusammenschweißenden Veranstaltung teilgenommen.

Auch das Bestehen der "Fischerprüfung" musste nachgewiesen werden
Auch das Bestehen der "Fischerprüfung" musste nachgewiesen werden

Zu Beginn dieses gemeinsamen Tages, um 8 Uhr morgens, fand ein Come-together in der Kantine des Landratsamtes statt. Da für einige alles noch ziemlich fremd, vielleicht sogar ein wenig einschüchternd und auf jeden Fall neu war, war ein gemeinsames Frühstück der optimale Start, um lockerer, frischer und den anderen gegenüber offener zu werden. Tag für Tag taut das Eis um die neuen Azubis mehr und mehr auf, was nicht zuletzt den Paten aus dem zweiten Lehrjahr und dieser Art von Veranstaltungen zu verdanken ist.

Nachdem nun alle satt und wach waren, ging der Tag erst richtig los. Der erste Punkt auf der Tagesordnung war das Rechts- und Ordnungsamt. Damit die Referenten jedem einzelnen gerecht werden konnten, wurden die Azubis in zwei überschaubare Gruppen aufgeteilt, die dann ihre Stationen wechselten. Eine kurze und übersichtliche Führung durch das Rechts- und Ordnungsamt diente als perfekter Einstieg in das eigentlich vorbereitete Programm. Der Sitzungssaal im Haus II war kaum wieder zu erkennen, überall waren Stellwände und Stationen aufgebaut. Auch der wichtige Informationsfluss kam nicht zu kurz. Vielseitige und unterschiedliche, kleine Präsentationen der verschiedenen Bereiche des Rechts- und Ordnungsamtes vermischten sich mit den jeweils passenden Spielen und sorgten so für ein belebendes und optimales Klima innerhalb der Gruppen.

So fand zum Beispiel zum Bereich der Staatsangehörigkeit ein Einbürgerungstest statt. Die gute Nachricht ist, jeder, ohne Ausnahme, hat bestanden. Besonders interessant war für viele der Vortrag über das Waffenrecht und das Kreisjagdamt, was vor allem an den zahlreichen Fragen zu erkennen war. Abgerundet wurde dieser Vortrag damit, dass alle Azubis selbst einmal schießen durften …natürlich nur mit Wasserpistolen. Als weitere Aktivitäten konnte man zum einen alleine in einem kleinen und zum anderen zusammen mit einem Partner in einem großen Fischbecken angeln. Somit war auch der Bereich der Fischerei vertreten.

Kostenfrei durch die Blitzer-Falle

Die Azubis besuchten den forstlichen Ausbildungsstützpunkt Buch
Die Azubis besuchten den forstlichen Ausbildungsstützpunkt Buch

Als Höhepunkt durfte jeder, der über 18 Jahre alt war und einen Führerschein besaß, mit einem Dienstauto des Landratsamtes eine kleine Runde fahren, mit dem Zweck, ein einziges Mal im Leben kostenfrei geblitzt zu werden und natürlich gleichzeitig zum Zwecke der Demonstration des Blitzverfahrens. Um das ganze Spektakel noch spannender zu gestalten, konnte man bei allen Stationen Punkte sammeln, die am Ende zusammengezählt wurden. Die ersten fünf Plätze wurden belohnt. Als Erinnerung an diesen Tag, an das Rechts- und Ordnungsamt und an das Landratsamt, erhielt jeder Azubi ein Prüfungszeugnis zur Fischerprüfung, eine Urkunde zum bestandenen Einbürgerungstest und das Blitzerfoto.

Zur Erholung und zum Kräftesammeln gingen alle Azubis gemeinsam zum Mittagessen in eine Pizzeria. Anschließend folgte schon der zweite und letzte Punkt auf der Tagesordnung: der forstliche Ausbildungsstützpunkt in Ahorn-Buch. Hierzu haben sich alle Azubis am Bahnhof versammelt, um dann zusammen mit dem Bus an das Ziel zu fahren. Schon von den angehenden Forstwirten erwartet, banden diese die Azubis in ihr Programm ein und zeigten, wie man einen Baum entastet. Schon beim Anblick stieg bei dem ein oder anderen die Höhenangst auf. Um das Ganze noch zu krönen, wurde den Azubis demonstriert, wie ein Forstwirt, der sich gerade beim Entasten schwer verletzt hat oder der auf Grund von Schwindel oder ähnlichem in Ohnmacht fallen könnte, im Notfall von einem Kollegen befreit und gerettet werden kann. Als Highlight dieses Programmpunktes fällten die angehenden Forstwirte eine 35 Meter hohe Fichte und erklärten, auf welche Details es dabei ankommt. Von höchster Wichtigkeit sind Vorsicht und Sicherheit eines jeden Einzelnen.

Somit war die Ausbildungsfahrt auch schon am Ende. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer blickten auf einen abwechslungsreichen, informationsreichen und einzigartigen Tag zurück, an den sie sich auch zu späteren Zeitpunkten gerne erinnern werden. Marina Wittmann

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