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17.02.2021

Acht neue Fälle einer Coronavirus-Infektion (Zahlen 17. Februar) - Weitere Virus-Mutationen nachgewiesen - Stabilisierungshilfe wird fortgeführt

Im Main-Tauber-Kreis wurden am Mittwoch, 17. Februar, acht Fälle einer Coronavirus-Infektion bestätigt. Die betroffenen Personen leben im Gebiet von fünf Städten und Gemeinden des Landkreises. Es handelt sich in sechs Fällen um Kontaktpersonen zu bereits bekannten Fällen. Sieben der neu Infizierten befinden sich in häuslicher Isolation, eine Person wird stationär behandelt. Für die Kontaktpersonen der neu Infizierten wird, sofern noch erforderlich, Quarantäne angeordnet und eine Testung veranlasst. Die Gesamtzahl der bislang bestätigt infizierten Personen im Landkreis beträgt nun 3109.

Sechs weitere Personen genesen

Mittlerweile sind sechs weitere und damit insgesamt 2916 Personen wieder genesen. Derzeit sind 131 Personen aktiv von einer nachgewiesenen Infektion betroffen. Diese Fälle verteilen sich auf das Gebiet der Kommunen (Zahl neuer Fälle jeweils in Klammern): Ahorn: 0, Assamstadt: 5, Bad Mergentheim: 8, Boxberg: 4 (+1), Creglingen: 0, Freudenberg: 14 (+1), Großrinderfeld: 2, Grünsfeld: 0, Igersheim: 57, Königheim: 2, Külsheim: 1, Lauda-Königshofen: 7 (+1), Niederstetten:2 (+1), Tauberbischofsheim: 3, Weikersheim: 5, Werbach: 0, Wertheim: 21 (+4) und Wittighausen: 0.

Drei weitere Fälle einer Infektion mit mutierter Virusvariante bestätigt

Unter den in den vergangenen Tagen gemeldeten Infektionsfällen im Main-Tauber-Kreis wurde bei drei weiteren die britische Variante des Coronavirus (B.1.1.7) durch nachträgliche Typisierung der Laborproben nachgewiesen. Für diese drei Personen sowie für deren jeweilige Kontaktpersonen wurde die Quarantäne entsprechend verlängert. Damit wurde nunmehr bei insgesamt 13 Fällen im Landkreis eine Virusmutation nachgewiesen.

Sieben-Tage-Inzidenz bei 40,8

Der Wert der Sieben-Tage-Inzidenz liegt am Mittwoch, 17. Februar, bei 40,8. Eine Woche zuvor, am Mittwoch, 10. Februar, lag er bei 64,2. Die Sieben-Tage-Inzidenz beschreibt die Zahl der Neuinfektionen in den vergangenen sieben Tagen (10. bis 16. Februar) je 100.000 Einwohner, berechnet durch das Gesundheitsamt anhand der tagesaktuellen Fallzahlen.

Weitere Stabilisierungshilfe für das Hotel- und Gaststättengewerbe

Das Land Baden-Württemberg führt die Stabilisierungshilfe Corona für das Hotel- und Gaststättengewerbe als zusätzliches Existenzsicherungsprogramm fort. Damit können Gastronomen und Hoteliers aus Baden-Württemberg erneut dringend notwendige Hilfen beantragen. Die Stabilisierungshilfe II wird denjenigen Betrieben des schwer betroffenen Gastgewerbes zur Verfügung stehen, deren Fortbestand mit der Überbrückungshilfe III nicht gewährleistet werden kann.

Eine Lücke sieht das Land insbesondere noch bei den familiengeführten Betrieben des Gastgewerbes, die ihre Existenz nicht in jedem Fall mit der Überbrückungshilfe III absichern können. Diesen Gastbetrieben werden mit der Fortführung der bewährten Stabilisierungshilfe geeignete Unterstützungsmöglichkeiten geboten.

Gastronomen und Hoteliers aus Baden-Württemberg können erneut dringend notwendige Hilfen beantragen, selbst dann, wenn sie im Jahr 2020 schon einmal Hilfen aus diesem Landesprogramm erhalten haben. Daran haben vor allem auch kleine Betriebe mit geringen Fixkosten Anteil, die von den Bundeshilfen nicht profitieren können.

Die Stabilisierungshilfe II kann für einen bis zu dreimonatigen Zeitraum zwischen dem 1. Januar und dem 31. März 2021 beantragt werden. Antragsberechtigt sind alle Unternehmen mit Hauptsitz in Baden-Württemberg, die wenigstens 30 Prozent ihres Gesamtumsatzes mit Tätigkeiten im Hotel- und Gaststättengewerbe erzielen. Die Förderung errechnet sich über die Beschäftigtenzahl im Unternehmen und wird bis zur vollen Höhe des Liquiditätsengpasses im beantragten Förderzeitraum gewährt.

Als neue Antragsvoraussetzung in der Stabilisierungshilfe II gilt, dass der Zuschuss aus der Stabilisierungshilfe II mindestens zehn Prozent über dem rechnerischen Zuschuss der Überbrückungshilfe III liegen muss. Außerdem dürfen Antragstellende im selben Zeitraum nicht sowohl Stabilisierungshilfe II als auch Überbrückungshilfe III beantragen. Grund hierfür ist die Regelung des Bundes, dass Zuschüsse von Ländern im selben Förderzeitraum auf Zuschüsse des Bundes in voller Höhe angerechnet werden. Somit können zeitraubende und kostspielige Antragstellungen in beiden Programmen, die aufgrund der Anrechnung durch den Bund zu keiner zusätzlichen Hilfe führen, vermieden werden.

Anträge können voraussichtlich ab der kommenden Woche (KW 8) bis zum 28. April 2021 gestellt werden. Die Industrie- und Handelskammern im Land werden die Anträge annehmen und vorprüfen. Die vertiefte Prüfung sowie die Bewilligung und Auszahlung erfolgt über die L-Bank.

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