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03.01.2022

80 neue Fälle einer Coronavirus-Infektion (Zahlen 31. Dezember bis 3. Januar) - Tilgungszuschuss für Unternehmen der Veranstaltungs- und Freizeitbranche

Im Main-Tauber-Kreis wurden in der Zeit von Freitag, 31. Dezember, bis Montag, 3. Januar, insgesamt 80 neue Fälle einer Coronavirus-Infektion bestätigt, davon 41 am Freitag, 21 am Samstag, 7 am Sonntag und 11 am Montag. Die Gesamtzahl der bislang bestätigt infizierten Personen im Landkreis beträgt nun 10.287.

230 Personen aktiv von Infektion betroffen

Die Zahl der Genesenen steigt um 164 Personen auf 9930. Somit sind derzeit 230 Personen im Landkreis aktiv von einer nachgewiesenen Infektion betroffen. Die am Freitag bis Montag neu festgestellten Fälle verteilen sich auf das Gebiet der Kommunen Ahorn: 2, Assamstadt: 1, Bad Mergentheim: 14, Boxberg: 4, Creglingen: 0, Freudenberg: 0, Großrinderfeld: 1, Grünsfeld: 4, Igersheim: 5, Königheim: 2, Külsheim: 2, Lauda-Königshofen: 11, Niederstetten: 1, Tauberbischofsheim: 8, Weikersheim: 4, Werbach: 1, Wertheim: 18 und Wittighausen: 2.

Ein weiterer Todesfall im Landkreis bestätigt

Das Gesundheitsamt hat einen weiteren Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus bestätigt. Bei der Verstorbenen handelt es sich um eine Frau im Alter von über 70 Jahren. Weitere Angaben macht das Landratsamt aus Gründen des Persönlichkeitsschutzes nicht. Damit sind im Main-Tauber-Kreis mittlerweile 127 Menschen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie verstorben. Es handelt sich um den ersten Todesfall im Landkreis im Zusammenhang mit dem Coronavirus im Jahr 2022.

Weitere Omikron-Mutationen nachgewiesen

Bei 14 der in den vergangenen Tagen gemeldeten Infektionsfälle im Main-Tauber-Kreis wurde die Omikron-Variante des Coronavirus durch nachträgliche Typisierung der Laborproben nachgewiesen. Damit wurde nunmehr bei insgesamt 36 Fällen im Landkreis die Omikron-Variante festgestellt.

Indikatoren für das Pandemie-Geschehen laut LGA am Sonntag

Die Sieben-Tage-Inzidenz lag im Main-Tauber-Kreis am Sonntag, 2. Januar, nach Angaben des Landesgesundheitsamtes Baden-Württemberg (LGA) bei 176,4. Sie beschreibt die Zahl der Neuinfektionen in den vergangenen sieben Tagen (27. Dezember bis 2. Januar) je 100.000 Einwohner. Die Sieben-Tage-Hospitalisierungsinzidenz für Baden-Württemberg lag bei 2,8. Sie beschreibt die Zahl der Menschen, die in den vergangenen sieben Tagen in Baden-Württemberg mit COVID-19 ins Krankenhaus eingeliefert wurden, je 100.000 Einwohner. Die Auslastung der Intensivbetten mit COVID-19-Patientinnen und -Patienten (AIB) in Baden-Württemberg lag bei 505.

Die aktuellen Werte für Montag, 3. Januar, können ab etwa 18 Uhr im Lagebericht des LGA unter www.gesundheitsamt-bw.de abgerufen werden.

In der vergangenen Woche täglich 726 Impfungen im RIS

In der vergangenen Woche fanden von Montag, 27., bis Donnerstag, 30. Dezember, im Regionalen Impfstützpunkt (RIS) in Königshofen 72 Erst-Impfungen, 96 Zweit-Impfungen und 2734 Dritt-Impfungen statt. Somit wurden in dieser Woche im RIS 2902 Impfdosen bzw. von Montag bis Donnerstag im Schnitt 726 Impfdosen täglich verabreicht. Bislang erhielten dort seit dem Impfstart im RIS insgesamt 134 Personen ihre erste, 188 Personen ihre zweite und 4253 Personen ihre dritte Impfung. Insgesamt wurden bislang also 4575 Impfdosen im RIS verabreicht.

Antragsfrist endet am Donnerstag, 31. März

Schausteller und Marktkaufleute, Unternehmen der Veranstaltungs- und Eventbranche, des Taxi- und Mietwagengewerbes sowie Dienstleister des Sports, der Unterhaltung und Erholung können den Tilgungszuschuss Corona II für das Jahr 2021 noch bis Donnerstag, 31. März, beantragen. Das hat der Ministerrat vor kurzem beschlossen.

Das Wirtschaftsministerium erklärte, dass die Corona-Pandemie viele Dienstleistungsbetriebe gerade jetzt wieder besonders hart getroffen habe. Durch die neuen pandemiebedingten Einschränkungen im Veranstaltungs- und Freizeitbereich stünden viele Betriebe wieder mit dem Rücken zur Wand. Hinzu kämen die fehlende Planungssicherheit sowie die im Hinblick auf den Neustart notwendigen Investitionen in Betriebsmittel. Mit der verlängerten Antragsfrist sei den stark betroffenen Schaustellern und Marktkaufleuten, der Veranstaltungs- und Eventbranche, dem Taxi- und Mietwagengewerbe sowie Dienstleistern des Sports, der Unterhaltung und Erholung geholfen. Ihnen werde noch länger Zeit gewährt, einen Antrag für das Programm zu stellen. Der Tilgungszuschuss Corona II sichere gerade jetzt Zahlungsfähigkeit und Existenz der Betriebe.

Der baden-württembergische Industrie- und Handelskammertag erläuterte, dass ein Großteil der entgangenen Umsätze und damit der Einkommensmöglichkeiten in den hart betroffenen Dienstleistungsbranchen nicht nachholbar sei. Die weiterhin fehlenden Einnahmen führten in Verbindung mit den weiterlaufenden Grundkosten wie beispielsweise Tilgungsraten zur existenziellen Bedrohung vieler Betriebe. Die Industrie- und Handelskammern würden die Umsetzung des Förderprogramms Tilgungszuschuss Corona II in Baden-Württemberg weiterhin mit ihrer Wirtschaftsexpertise und aufgrund der Nähe zu den Unternehmen in den Regionen begleiten und rasch in die Fläche bringen.

Die L-Bank erklärte, dass die Betriebe der betroffenen Branchen durch die Tilgungsraten ihrer Kredite finanziell stark belastet seien. Diese Belastungen würden in den anderen Hilfsprogrammen wie der Überbrückungshilfe des Bundes nicht berücksichtigt. Daher stehe die L-Bank auch beim Tilgungszuschuss Corona II bereit. Ziel sei weiterhin, dass der Tilgungszuschuss zügig bei den hart betroffenen Unternehmen ankommt.

Das Landesförderprogramm Tilgungszuschuss Corona II schließt wie das Vorgängerprogramm auch für das gesamte Jahr 2021 eine Förderlücke in der Überbrückungshilfe III und III Plus. Die Unternehmen werden mit einem direkten Zuschuss zu den Tilgungsraten für betriebliche Kredite unterstützt, beispielsweise für Raten aus Mietkaufverträgen und Leasingverträgen (Finanzierungsleasing), bei denen das Wirtschaftsgut der Mieterin oder dem Mieter beziehungsweise der Leasingnehmerin oder dem Leasingnehmer zugerechnet wird, sowie für Geldmarktdarlehen. Das Programm ist kumulierbar mit der Überbrückungshilfe III und III Plus des Bundes. Gefördert werden die Tilgungsraten im Förderzeitraum Januar 2021 bis Juni 2021 und im Förderzeitraum Juli 2021 bis Dezember 2021. Die Antragsfrist endet am Donnerstag, 31. März.

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