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02.04.2021

78 neue Fälle einer Coronavirus-Infektion (Zahlen 2. April) - Landkreis bietet Mitarbeitenden Schnelltests an

Im Main-Tauber-Kreis wurden am Freitag, 2. April, insgesamt 78 Fälle einer Coronavirus-Infektion bestätigt. Die betroffenen Personen leben im Gebiet von 14 Städten und Gemeinden des Main-Tauber-Kreises und befinden sich in häuslicher Isolation. Es handelt sich in mindestens 47 Fällen um Kontaktpersonen zu bereits bekannten Fällen. Für die Kontaktpersonen der neu Infizierten wird, sofern noch erforderlich, Quarantäne angeordnet und eine Testung veranlasst. Die Gesamtzahl der bislang bestätigt infizierten Personen im Landkreis beträgt nun 4094.

Erstmals mehr als 500 Personen aktiv von Infektion betroffen

Inzwischen sind fünf weitere und damit insgesamt 3511 Personen wieder genesen. Damit sind derzeit 503 Personen im Landkreis aktiv von einer nachgewiesenen Infektion betroffen, so viele wie noch nie seit Beginn der Pandemie. Diese Fälle verteilen sich auf das Gebiet der Kommunen (Zahl neuer Fälle jeweils in Klammern): Ahorn: 16 (+6), Assamstadt: 7 (+2), Bad Mergentheim: 87 (+18), Boxberg: 43 (+5), Creglingen: 16 (+3), Freudenberg: 11, Großrinderfeld: 6, Grünsfeld: 65, Igersheim: 12, Königheim: 10 (+1), Külsheim: 10 (+3), Lauda-Königshofen: 76 (+12), Niederstetten: 18 (+1), Tauberbischofsheim: 39 (+4), Weikersheim: 27 (+6), Werbach: 10 (+5), Wertheim: 41 (+7) und Wittighausen: 9 (+5).

Neun weitere Fälle von Virus-Mutation nachgewiesen

Bei neun weiteren der in den vergangenen Tagen gemeldeten Infektionsfälle im Main-Tauber-Kreis wurde durch nachträgliche Typisierung der Laborproben eine Mutation des Coronavirus nachgewiesen. Es handelt sich in allen Fällen um die britische Variante (B.1.1.7). Damit wurde nunmehr bei insgesamt 273 Fällen im Landkreis eine Virusmutation festgestellt.

Sieben-Tage-Inzidenz bei 182,0

Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt am Freitag, 2. April, gemäß der Berechnung des Gesundheitsamtes Main-Tauber-Kreis bei 182,0. Sie beschreibt die Zahl der Neuinfektionen in den vergangenen sieben Tagen (27. März bis 2. April) je 100.000 Einwohner. Eine Woche zuvor, am Freitag, 26. März, lag der Wert bei 204,7. Rechtlich maßgeblich ist allein der Wert, den das Landesgesundheitsamt (LGA) in seinem täglichen Lagebericht unter www.gesundheitsamt-bw.de veröffentlicht.

Schauder: Als öffentlicher Arbeitgeber mit gutem Beispiel vorangehen

Beim Landratsamt Main-Tauber-Kreis besteht seit Montag, 22. März, ein Schnelltest-Angebot für die Mitarbeitenden. Dieses wurde in Kooperation mit den Kreisverbänden des Deutschen Roten Kreuzes aus Tauberbischofsheim und Bad Mergentheim eingeführt. „Als öffentlicher Arbeitgeber war es uns ein großes Anliegen, hier mit gutem Beispiel voranzugehen“, erklärt Erster Landesbeamter Christoph Schauder. „Dies ist nicht nur zum Gesundheitsschutz der Mitarbeitenden, ihrer Angehörigen und unserer Kundinnen und Kunden wichtig. Vielmehr verfügt die Kreisverwaltung über zahlreiche sensible Bereiche, die unter allen Umständen jederzeit arbeitsfähig bleiben müssen. Dazu zählt beispielsweise die regelmäßige und pünktliche Auszahlung sozialer Leistungen an Bürgerinnen und Bürger, aber auch die IT-Abteilung, die zu jedem Zeitpunkt den Betrieb von Netzwerk und Programmen in den Ämtern gewährleisten muss“, erläutert der Erste Landesbeamte. Er ließ sich auch selbst schon auf eine Infektion mit dem Coronavirus testen. Das Ergebnis war glücklicherweise negativ.

Unter Federführung des Personaldezernenten Torsten Hauck und in Abstimmung mit dem Personalrat war das Schnelltestangebot zunächst für diejenigen Mitarbeitergruppen zur Verfügung gestellt worden, die berufsbedingt und unvermeidbar häufige Kontakte haben. „Dazu zählten beispielsweise die Mitarbeiterinnen der Kfz-Zulassung, der Allgemeine Soziale Dienst im Jugendamt oder auch Hausmeister und Reinigungskräfte“, erläutert Erster Landesbeamter Schauder. Dieses Vorgehen hatte zum Ziel, zunächst Erfahrungen zu sammeln und das Schnelltest-Angebot dann auf alle knapp 1000 Mitarbeitenden des Landratsamtes auszuweiten.

Ab Dienstag, 6. April, sind nun alle Mitarbeitenden berechtigt, einmal in der Woche einen kostenlosen Schnelltest durch geschultes Personal des Roten Kreuzes zu erhalten. Zunächst stehen wöchentlich 90 Testtermine in Tauberbischofsheim und 60 Testtermine in Bad Mergentheim zur Verfügung. Bei entsprechender Nachfrage ist eine weitere Ausweitung der Kapazitäten kurzfristig möglich. Die Anmeldung erfolgt voll digital über das Intranet des Landratsamtes. Sollte es zu einem positiven Testergebnis kommen, darf die betroffene Mitarbeiterin oder der betroffene Mitarbeiter nicht zu seinem Arbeitsplatz zurückkehren. Stattdessen muss sie oder er telefonisch die Vorgesetzte oder den Vorgesetzten informieren und sich dann unverzüglich und auf direktem Weg nach Hause begeben. Das Gesundheitsamt wird durch das Rote Kreuz über das positive Testergebnis informiert und leitet alle weiteren Schritte ein, insbesondere eine PCR-Testung zur Absicherung des Schnelltestergebnisses.

Über das Schnelltest-Angebot für die Mitarbeitenden hinaus wurde vor der Kreistagssitzung am 31. März erstmals auch allen Mitgliedern des Gremiums sowie allen sonstigen Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Sitzung ein Eigentest angeboten, um für noch mehr Sicherheit zu sorgen. Darüber hinaus finden die Sitzungen aktuell nicht mehr im Sitzungssaal des Landratsamtes, sondern zwecks Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln in der Stadthalle Tauberbischofsheim statt. Auch wird darauf geachtet, nur unbedingt notwendig mögliche Tagesordnungspunkte in möglichst kurzer Zeit abzuhandeln, um die Sitzungsdauer bestmöglich zu begrenzen.

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