Sprungziele
Startseite
Öffnungszeiten
Kontakt
Ideen & Beschwerden
Vorlesen
Seiteninhalt
31.01.2022

532 neue Fälle einer Coronavirus-Infektion (Zahlen 29. bis 31. Januar) - Land fördert Musikakademien mit 480.000 Euro - Auch Weikersheim bedacht

Im Main-Tauber-Kreis wurden in der Zeit von Samstag, 29., bis Montag, 31. Januar, insgesamt 532 neue Fälle einer Coronavirus-Infektion bestätigt, davon 188 am Samstag, 166 am Sonntag und 178 am Montag. Die Gesamtzahl der bislang bestätigt infizierten Personen im Landkreis beträgt nun 14.321.

1864 Personen aktiv von Infektion betroffen

Die Zahl der Genesenen steigt um 640 Personen auf 12.320. Somit sind derzeit 1864 Personen im Landkreis aktiv von einer nachgewiesenen Infektion betroffen. Die von Samstag bis Montag neu festgestellten Fälle verteilen sich auf das Gebiet der Kommunen Ahorn: 12, Assamstadt: 8, Bad Mergentheim: 142, Boxberg: 29, Creglingen: 17, Freudenberg: 10, Großrinderfeld: 17, Grünsfeld: 9, Igersheim: 17, Königheim: 9, Külsheim: 14, Lauda-Königshofen: 76, Niederstetten: 7, Tauberbischofsheim: 47, Weikersheim: 23, Werbach: 6, Wertheim: 83 und Wittighausen: 6.

Weitere Omikron-Mutationen nachgewiesen

Bei 197 der in den vergangenen Tagen gemeldeten Infektionsfälle im Main-Tauber-Kreis wurde die Omikron-Variante des Coronavirus durch nachträgliche Typisierung der Laborproben nachgewiesen. Damit wurde nunmehr bei insgesamt 910 Fällen im Landkreis die Omikron-Variante festgestellt.

Indikatoren für das Pandemie-Geschehen laut LGA am Sonntag

Die Sieben-Tage-Inzidenz lag im Main-Tauber-Kreis am Sonntag, 30. Januar, nach Angaben des Landesgesundheitsamtes Baden-Württemberg (LGA) bei 1255,6. Sie beschreibt die Zahl der Neuinfektionen in den vergangenen sieben Tagen (24. bis 30. Januar) je 100.000 Einwohner. Die Sieben-Tage-Hospitalisierungsinzidenz für Baden-Württemberg lag bei 5,0. Sie beschreibt die Zahl der Menschen, die in den vergangenen sieben Tagen in Baden-Württemberg mit COVID-19 ins Krankenhaus eingeliefert wurden, je 100.000 Einwohner. Die Auslastung der Intensivbetten mit COVID-19-Patientinnen und -Patienten (AIB) in Baden-Württemberg lag bei 275.

Die aktuellen Werte für Montag, 31. Januar, können ab etwa 18 Uhr im Lagebericht des LGA unter www.gesundheitsamt-bw.de abgerufen werden.

Inzwischen mehr als 10.000 Impfungen im RIS verabreicht

In der vergangenen Woche wurden im Regionalen Impfstützpunkt (RIS) des Main-Tauber-Kreises in der Tauber-Franken-Halle in Königshofen an den vier Impftagen von Donnerstag, 27., bis Sonntag, 30. Januar, insgesamt 31 Erst-, 122 Zweit- und 247 Auffrischimpfungen vorgenommen. Somit wurden in der vergangenen Woche im RIS 400 Impfdosen bzw. von Donnerstag bis Sonntag im Schnitt 100 Impfdosen täglich verabreicht.

Bislang erhielten dort seit dem Start des RIS insgesamt 397 Personen ihre erste, 1007 Personen ihre zweite und 8619 Personen ihre Auffrischimpfung. Insgesamt wurden bislang also 10.023 Impfdosen im RIS gegeben.

In den Impfstationen der BBT-Gruppe an den Medizinischen Versorgungszentren (MVZ) in Bad Mergentheim, Tauberbischofsheim und Wertheim fanden in der vergangenen Woche von 24. bis 30. Januar insgesamt 256 Impfungen statt. Davon entfielen 43 auf Tauberbischofsheim, 98 auf Bad Mergentheim und 115 auf Wertheim. Die BBT-Gruppe hat damit bisher 4098 Impfungen in ihren Impfstationen verabreicht, davon 1682 im Jahr 2022.

Überregionale Wirkkraft durch Nothilfefonds unterstützt

Die vier Musikakademien im Land erhalten erneut fast 480.000 Euro aus dem Corona-Nothilfefonds. Darunter befindet sich auch die Musikakademie Schloss Weikersheim im Main-Tauber-Kreis, diese wird mit 47.000 Euro gefördert. Die Zuwendungen sollen den Fortbestand der Einrichtungen in Ochsenhausen, Weikersheim, Lauchheim und Staufen sichern, die Corona-bedingt in eine existenzielle wirtschaftliche Notlage geraten sind.

Das Kunstministerium erklärte, dass die Musikakademien jeweils eigene Profile entwickelt hätten. Gemein sei ihnen jedoch, dass sie nicht nur regionale, sondern auch überregionale Wirkkraft besäßen. Das Land möchte den Fortbestand dieser herausragenden Häuser durch die erneute Förderung aus dem Nothilfefonds sichern. Die Musikakademien stünden für ein breites Bildungsangebot und seien Impulsgeber für Musikerinnen und Musiker, Dirigentinnen und Dirigenten.

Die Musikakademie Schloss Weikersheim ist eine der größten Musikakademien der Bundesrepublik. Die fachliche Verantwortung liegt bei der Jeunesses Musicales Deutschland, eine der weltweit bedeutendsten musikalischen Jugendorganisationen. Zahlreiche regionale und überregionale Jugendorchester finden den Weg nach Weikersheim, um dort das Zusammenspiel aus Schloss, Park und Akademie für musikalische Begegnungen zu nutzen.

Mit dem Corona-Hilfsprogramm für Kunst und Kultur im Umfang von 32,5 Millionen Euro sollen Corona-bedingte existenzielle Notlagen bei Kultureinrichtungen abgewendet und soll ein Betrieb auch unter den Einschränkungen der Corona-Pandemie ermöglicht werden. Die Hilfen sollen dazu beitragen, die finanzielle Situation der Kultureinrichtungen zu stabilisieren und ein Kulturprogramm trotz Corona-bedingten Einnahmeverlusten und Mehrkosten in den Jahren 2020 und 2021 zu gewährleisten.

Seite zurück nach oben Seite drucken Seite weiterempfehlen