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15.04.2021

46 neue Fälle einer Coronavirus-Infektion (Zahlen 15. April) - AstraZeneca: Zweit-Impfung für unter 60-Jährige mit anderem Impfstoff

Im Main-Tauber-Kreis wurden am Donnerstag, 15. April, 46 Fälle einer Coronavirus-Infektion bestätigt. Die betroffenen Personen leben im Gebiet von elf Städten und Gemeinden des Landkreises. Es handelt sich in mindestens 24 Fällen um Kontaktpersonen zu bereits bekannten Fällen sowie um drei Personen, die aus einem Risikogebiet im Ausland zurückgekehrt sind. 43 Personen befinden sich in häuslicher Isolation, drei Personen werden stationär behandelt. Für die Kontaktpersonen der neu Infizierten wird, sofern noch erforderlich, Quarantäne angeordnet und eine Testung veranlasst. Die Gesamtzahl der bislang bestätigt infizierten Personen im Landkreis beträgt nun 4428.

72 weitere Personen genesen

Inzwischen sind 72 weitere und damit insgesamt 3889 Personen wieder genesen. Somit sind derzeit 458 Personen im Landkreis aktiv von einer nachgewiesenen Infektion betroffen. Diese Fälle verteilen sich auf das Gebiet der Kommunen (Zahl neuer Fälle jeweils in Klammern): Ahorn: 9, Assamstadt: 4, Bad Mergentheim: 68 (+11), Boxberg: 38, Creglingen: 13 (+1), Freudenberg: 9, Großrinderfeld: 7 (+1), Grünsfeld: 51 (+1), Igersheim: 9 (+1), Königheim: 12, Külsheim: 40 (+13), Lauda-Königshofen: 32 (+1), Niederstetten: 20 (+1), Tauberbischofsheim: 58 (+3), Weikersheim: 20, Werbach: 7 (+1), Wertheim: 50 (+12) und Wittighausen: 11.

30 weitere Fälle von Virus-Mutation nachgewiesen

Bei 30 weiteren der in den vergangenen Tagen gemeldeten Infektionsfälle im Main-Tauber-Kreis wurde durch nachträgliche Typisierung der Laborproben eine Mutation des Coronavirus nachgewiesen. Es handelt sich in allen Fällen um die britische Variante (B.1.1.7). Bei einem bisher noch unklaren Mutationsfall wurde inzwischen die südafrikanische Virusvariante (B.1.351) festgestellt.

Teil der Median-Klinik Hohenlohe in Bad Mergentheim in Quarantäne

Nach mehreren positiven PCR-Testergebnissen wurde ein Teil der Median-Klinik Hohenlohe in Bad Mergentheim unter Quarantäne gestellt. Diese beinhaltet für den betroffenen Teil des Hauses ein Besuchsverbot sowie einen Aufnahmestopp. Darüber hinaus hat das Gesundheitsamt für die gesamte Klinik einen Verlegungsstopp angeordnet. Insgesamt liegen aktuell acht positive Testergebnisse bei Patientinnen und Patienten und eines beim Personal vor. Weitere Ergebnisse einer flächendeckenden Testung stehen noch aus.

Wohnangebot der Johannes-Diakonie Bad Mergentheim in Quarantäne

Das Wohnangebot der Johannes-Diakonie in Bad Mergentheim wurde aufgrund eines Infektionsfalls beim Personal in Quarantäne verfügt. Es handelt sich um eine Einrichtung für Menschen mit Behinderung.

Mindestens 21 Coronavirus-Infektionen in der Gemeinschaftsunterkunft Külsheim

Hinsichtlich der Gemeinschaftsunterkunft für Flüchtlinge und Asylbewerber in Külsheim liegen die Ergebnisse der flächendeckenden Testung vor. Es wurden 21 positive Testergebnisse bei insgesamt rund 40 Bewohnerinnen und Bewohnern festgestellt.

Sieben-Tage-Inzidenz am Mittwoch bei 185,0

Die Sieben-Tage-Inzidenz lag am Mittwoch, 14. April, gemäß der Berechnung des Landesgesundheitsamtes (LGA) bei 185,0. Sie beschreibt die Zahl der Neuinfektionen in den vergangenen sieben Tagen (8. bis 14. April) je 100.000 Einwohner. Eine Woche zuvor, am Mittwoch, 7. April, lag der LGA-Wert bei 95,9. Der aktuelle Wert für Donnerstag, 15. April, kann ab etwa 18 Uhr im Lagebericht des LGA unter www.gesundheitsamt-bw.de abgerufen werden.

Trotz anderem Vakzin: Einfach zum gebuchten Termin ins Impfzentrum kommen

Menschen unter 60 Jahren,die aufgrund ihrer Impfberechtigung bereits eine Erstimpfung mit AstraZeneca erhalten haben, können nach der neuen Empfehlung der Ständigen Impfkommission (STIKO) die Zweitimpfung nach neun oder zwölf Wochen mit einem mRNA-Impfstoff erhalten, also den Impfstoffen von Biontech oder Moderna. Damit bleiben alle bereits gebuchten AstraZeneca-Zweitimpftermine gültig. Dies gilt auch für das Kreisimpfzentrum des Main-Tauber-Kreises in Bad Mergentheim.

Unter 60-Jährige mit AstraZeneca-Zweittermin, egal ob nach neun oder nach zwölf Wochen, brauchen nichts weiter zu tun. Sie kommen einfach zum gebuchten Termin ins Impfzentrum und erhalten dort eine mRNA-Zweitimpfung mit Biontech. Sollte ein mRNA-Impfstoff an diesem Tag nicht zur Verfügung stehen, erhalten die Bürgerinnen und Bürger vor Ort einen neuen Termin für eine Zweitimpfung. Die STIKO hat in ihrer Empfehlung deutlich gemacht, dass eine Zweitimpfung mit einem mRNA-Impfstoff nach einer Erstimpfung mit AstraZeneca sicher und wirksam ist. Wie das Sozialministerium hierzu erklärte, hat der Körper nach zwei bis vier Wochen AstraZeneca vollständig abgebaut. Nur die körpereigenen Antikörper blieben und würden durch die Zweitimpfung noch besser „trainiert“.

Am Dienstagabend, 13. April, hatte die Gesundheitsministerkonferenz beschlossen, der Empfehlung der STIKO zur Zweitimpfung zu folgen. Demnach ist die Zweitimpfung für unter 60-Jährige mit einem mRNA-Impfstoff nach zwölf Wochen vorgesehen, ist aber nach neun Wochen genauso möglich und sicher. Vor diesem Hintergrund bleiben in Baden-Württemberg alle bereits gebuchten Zweitimpftermine für AstraZeneca bestehen und werden für unter 60-Jährige mit einem mRNA-Impfstoff vorgenommen. Wer sich als unter 60-Jähriger nach ärztlichem Ermessen und bei individueller Risikoanalyse dennoch für eine AstraZeneca-Impfung entscheidet, kann auch dies tun.

Impfberechtigte Menschen unter 60 Jahren, die bisher noch keine Impfung erhalten haben und sich unter www.impfterminservice.de einen Termin buchen wollen, sollten hierfür unbedingt einen neuen Vermittlungscode anfordern. Mit vor dem 31. März angeforderten Vermittlungscodes, die vor der Änderung der Altersempfehlung für AstraZeneca erstellt wurden, werden den unter 60-Jährigen auch weiterhin nur AstraZeneca-Termine angeboten. Da diese Termine in den Impfzentren vor Ort nicht auf einen anderen Impfstoff umgebucht werden können, könnte in diesen Fällen keine Impfung erfolgen.

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