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14.04.2021

44 neue Fälle einer Coronavirus-Infektion (Zahlen 14. April) - Land beteiligt sich an Härtefallhilfen und setzt fiktiven Unternehmerlohn fort

Im Main-Tauber-Kreis wurden am Mittwoch, 14. April, 44 Fälle einer Coronavirus-Infektion bestätigt. Die betroffenen Personen leben im Gebiet von elf Städten und Gemeinden des Landkreises und befinden sich in häuslicher Isolation. Es handelt sich in mindestens 32 Fällen um Kontaktpersonen zu bereits bekannten Fällen. Für die Kontaktpersonen der neu Infizierten wird, sofern noch erforderlich, Quarantäne angeordnet und eine Testung veranlasst. Die Gesamtzahl der bislang bestätigt infizierten Personen im Landkreis beträgt nun 4382.

Sechs weitere Personen genesen

Inzwischen sind sechs weitere und damit insgesamt 3817 Personen wieder genesen. Somit sind derzeit 484 Personen im Landkreis aktiv von einer nachgewiesenen Infektion betroffen. Diese Fälle verteilen sich auf das Gebiet der Kommunen (Zahl neuer Fälle jeweils in Klammern): Ahorn: 14, Assamstadt: 4, Bad Mergentheim: 80 (+7), Boxberg: 48 (+8), Creglingen: 13, Freudenberg: 9, Großrinderfeld: 6 (+2), Grünsfeld: 53, Igersheim: 8 (+1), Königheim: 12 (+5), Külsheim: 28 (+3), Lauda-Königshofen: 43, Niederstetten: 20 (+2), Tauberbischofsheim: 57 (+5), Weikersheim: 24 (+3), Werbach: 8 (+1), Wertheim: 42 (+7) und Wittighausen: 15.

23 weitere Fälle von Virus-Mutation nachgewiesen

Bei 23 weiteren der in den vergangenen Tagen gemeldeten Infektionsfälle im Main-Tauber-Kreis wurde durch nachträgliche Typisierung der Laborproben eine Mutation des Coronavirus nachgewiesen. Es handelt sich in 20 Fällen um die britische Variante (B.1.1.7), in zwei Fällen um die südafrikanische Variante (B.1.351) und in einem Fall um eine noch unklare Variante. Nunmehr wurde bei insgesamt 510 Fällen im Kreis eine Virusmutation festgestellt.

Station des Pflegebereichs im Haus Heimberg unter Quarantäne

Eine Station des Pflegebereichs im Haus Heimberg in Tauberbischofsheim musste aufgrund eines Infektionsfalles beim Personal unter Quarantäne gestellt werden. Diese umfasst ein Besuchsverbot sowie einen Aufnahme- und Verlegungsstopp. Es erfolgt eine flächendeckende Testung aller Mitarbeitenden, Bewohnerinnen und Bewohner der Station.

Sieben-Tage-Inzidenz am Dienstag bei 169,2

Die Sieben-Tage-Inzidenz lag am Dienstag, 13. April, gemäß der Berechnung des Landesgesundheitsamtes (LGA) bei 169,2. Sie beschreibt die Zahl der Neuinfektionen in den vergangenen sieben Tagen (7. bis 13. April) je 100.000 Einwohner. Eine Woche zuvor, am Dienstag, 6. April, lag der LGA-Wert bei 118,6. Der aktuelle Wert für Mittwoch, 14. April, kann ab etwa 18 Uhr im Lagebericht des LGA unter www.gesundheitsamt-bw.de abgerufen werden.

Landesregierung schließt Förderlücke in Programm des Bundes

Der Ministerrat von Baden-Württemberg hat die Beteiligung an den Härtefallhilfen des Bundes und der Länder und zusätzlich die landesseitige Fortführung des fiktiven Unternehmerlohns beschlossen. Aus Sicht der Landesregierung wird damit ein wichtiger Beitrag geleistet, um die Wucht der Krise für die Wirtschaft abzufedern.

Die Überbrückungshilfe III des Bundes ist derzeit das zentrale, branchenoffene Corona-Hilfsprogramm für die von der Pandemie besonders betroffenen Unternehmen und Selbstständigen. Deshalb zeigt sich das Land für die erst kürzlich vom Bund vorgenommenen Nachbesserungen sehr dankbar.

Durch die Härtefallhilfen werden künftig auch diejenigen Unternehmen und Selbstständigen in Baden-Württemberg individuell unterstützt, die bisher keinen Zugang zu den bestehenden Programmen haben und deren Existenz ernsthaft bedroht ist.

Der nachdrücklichen Forderung des Landes nach einem fiktiven Unternehmerlohn sei der Bund jedoch nicht gefolgt. Daher setzt die Landesregierung das baden-württembergische Erfolgsmodell fort und schließt diese wesentliche Förderlücke in der Überbrückungshilfe III aus Landesmitteln.

Für die dritte Phase der Überbrückungshilfe wird das Land den fiktiven Unternehmerlohn auf Antrag pauschal in Höhe von 1000 Euro pro Monat berücksichtigen und an Inhaberinnen und Inhaber von Personengesellschaften und Einzelunternehmen auszahlen. Diese könnten bisher zwar eine Erstattung der Fixkosten erhalten. Der Unternehmerlohn durch die Neustarthilfe ist dann jedoch verwehrt, da im Rahmen der Bundes-Regelung nicht beide Programme gleichzeitig in Anspruch genommen werden dürfen.

Weil viele Selbstständige und Inhaberinnen und Inhaber von Personengesellschaften keine eigenen Gehälter beziehen, reicht hier aus Sicht des Landes eine reine Fixkostenerstattung nicht aus. Der fiktive Unternehmerlohn biete hier eine gewisse Kompensation von 1000 Euro pro Monat für diese wichtige Zielgruppe.

Die Ergänzung des fiktiven Unternehmerlohns im Antragsverfahren für die Überbrückungshilfe III sowie die länderübergreifende Plattform für die Härtefallhilfen werden voraussichtlich im Mai 2021 zur Verfügung stehen. Parallel dazu werden auch die Verbesserungen in der Überbrückungshilfe III eingeführt, um die Antragsprozesse bestmöglich aufeinander abzustimmen.

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