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08.09.2021

38 neue Fälle einer Coronavirus-Infektion (Zahlen 8. September) - Anzahl der stationär behandelten Corona-Fälle im Land fast verdoppelt

Im Main-Tauber-Kreis wurden am Mittwoch, 8. September, insgesamt 38 neue Fälle einer Coronavirus-Infektion bestätigt. Die betroffenen Personen leben im Gebiet von sieben Städten und Gemeinden des Landkreises und befinden sich in häuslicher Isolation. Es handelt sich in mindestens 15 Fällen um Kontaktpersonen zu bekannten Fällen sowie um 15 Fälle, die aus dem Ausland zurückgekehrt sind, davon elf aus einem Hochrisikogebiet. Für die Kontakte der neu Infizierten wurde Quarantäne angeordnet und eine Testung veranlasst. Die Gesamtzahl der bislang bestätigt infizierten Personen im Landkreis beträgt nun 5641.

204 Personen aktiv von Infektion betroffen

Die Zahl der Genesenen steigt um 18 Personen auf 5347. Somit sind derzeit 204 Personen im Landkreis aktiv von einer nachgewiesenen Infektion betroffen. Sie verteilen sich auf das Gebiet der Kommunen Ahorn: 1, Assamstadt: 2 (+1), Bad Mergentheim: 63 (+22), Boxberg: 12, Creglingen: 6, Freudenberg: 11 (+2), Großrinderfeld: 5, Grünsfeld: 0, Igersheim: 8, Königheim: 1, Külsheim: 5, Lauda-Königshofen: 29 (+1), Niederstetten: 3, Tauberbischofsheim: 10 (+4), Weikersheim: 3 (+1), Werbach: 2, Wertheim: 42 (+7) und Wittighausen: 1.

Sieben-Tage-Inzidenz laut LGA am Dienstag bei 71,6

Die Sieben-Tage-Inzidenz lag im Main-Tauber-Kreis am Dienstag, 7. September, nach Angaben des Landesgesundheitsamtes Baden-Württemberg (LGA) bei 71,6. Sie beschreibt die Zahl der Neuinfektionen in den vergangenen sieben Tagen (1. bis 7. September) je 100.000 Einwohner. Der aktuelle Inzidenzwert für Mittwoch, 8. September, kann ab etwa 18 Uhr im Lagebericht des LGA unter www.gesundheitsamt-bw.de abgerufen werden.

Zehn weitere Mutationen nachgewiesen

Bei zehn Infektionsfällen der vergangenen Tage wurde durch nachträgliche Typisierung der Laborproben die Delta-Variante des Coronavirus nachgewiesen. Nunmehr wurde bei insgesamt 1480 Fällen im Kreis eine Virusmutation festgestellt.

Impfen als wirksamster Schutz, um das Gesundheitssystem nicht zu überlasten

Das Gesundheitsministerium Baden-Württemberg teilte mit, dass fast doppelt so viele Menschen in Baden-Württemberg wie noch vor kurzem wegen eines schweren Verlaufs einer Corona-Erkrankung in den Krankenhäusern behandelt werden müssten. Rund ein Fünftel der im Krankenhaus behandelten Personen befänden sich auf der Intensivstation. Die meisten Intensivpatienten seien zwischen 35 und 59 Jahre alt, 95 Prozent von ihnen seien nicht geimpft.

Das Ministerium erklärte, dass die Lage während der vierten Welle ernst sei. Oberste Priorität sei jetzt, das Gesundheitssystem nicht zu überlasten. Wenn die Intensivstationen voll seien, müssten schwer kranke Menschen abgewiesen werden. Ein solches Szenario gelte es unbedingt zu verhindern.

Der wirksamste Schutz dagegen sei das Impfen. Alle, die jetzt noch nicht geimpft seien, sollten sich mit diesem Thema beschäftigen. Aber auch die anderen etablierten Vorsichts- und Hygienemaßnahmen wie das Tragen der Maske seien vor diesem Hintergrund weiterhin dringend notwendig, erläuterte das Gesundheitsministerium.

Unter den Patientinnen und Patienten, die auf den Intensivstationen wegen Corona behandelt werden müssten, seien auch Schwangere. Auf etwa fünf Prozent schätzt das Gesundheitsministerium nach Rückmeldungen der Kliniken ihren Anteil.

Für Schwangere gebe es noch keine Impfempfehlung. Aber auch beispielsweise Kinder unter zwölf Jahre seien noch nicht geimpft, weil es für sie keinen zugelassenen Impfstoff gebe. Gerade um sie zu schützen, sei es wichtig, dass sich möglichst viele Menschen impfen ließen und an die bekannten Hygienemaßnahmen wie die Maskenpflicht halten, sagte das Ministerium.

Impfaktionen in Tauberbischofsheim, Bad Mergentheim und Niederstetten

In Tauberbischofsheim findet am Donnerstag, 9. September, von 16 bis 19 Uhr ein After-Work-Impfen statt. Hierzu ist ein ambulantes Impfteam des Kreisimpfzentrums im Gründerzentrum (Am Wörth, neben dem Stadtstrand) vor Ort.

Außerdem ist ein ambulantes Impfteam am Donnerstag, 9. September, von 16 bis 18 Uhr in Niederstetten (Alte Schule) anzutreffen.

Darüber hinaus ist ein ambulantes Impfteam am Freitag, 10. September, in Bad Mergentheim beim Nachtbummel anzutreffen. Geimpft wird von 18 bis 20.30 Uhr auf dem Marktplatz.

Es werden die Impfstoffe von BioNtech/Pfizer und Johnson & Johnson mitgeführt. Ein anderes Präparat kann bei der Aktion nicht gewählt werden. Es sind Erst-, Zweit- und Drittimpfungen möglich. Der Personalausweis und falls vorhanden der Impfpass sind erforderlich.

An den Stationen der ambulanten Impfteams können alle interessierten Menschen mit Wohnsitz in Deutschland ohne vorherige Terminvereinbarung eine Impfung erhalten. Das Angebot ist also ausdrücklich nicht auf Einwohnerinnen und Einwohner des Main-Tauber-Kreises oder des Landes Baden-Württemberg beschränkt. Eine Impfung ist für Personen ab zwölf Jahren möglich. Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren müssen in Begleitung eines Erziehungsberechtigten erscheinen. Je nach Andrang können möglicherweise Wartezeiten entstehen.

Ganz regulär bietet das Kreisimpfzentrum in der Seegartenstraße in Bad Mergentheim auch weiterhin an allen sieben Tagen der Woche Impfungen ohne vorherige Terminvereinbarung an. Jeweils von 9 bis 19 Uhr stehen alle vier in Europa zugelassenen Impfstoffe von BioNTech/Pfizer, Johnson & Johnson, Moderna und AstraZeneca zur Verfügung.

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