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07.02.2022

289 neue Fälle einer Coronavirus-Infektion (Zahlen 5. bis 6. Februar) - Unangekündigte Kontrollen von Teststellen in allen Stadt- und Landkreisen

Im Main-Tauber-Kreis wurden in der Zeit von Samstag, 5., bis Sonntag, 6. Februar, insgesamt 289 neue Fälle einer Coronavirus-Infektion bestätigt, davon 80 am Samstag und 209 am Sonntag. Die Gesamtzahl der bislang bestätigt infizierten Personen im Landkreis beträgt nun 16.179.

2250 Personen aktiv von Infektion betroffen

Die Zahl der Genesenen steigt um 624 Personen auf 13.789. Somit sind derzeit 2250 Personen im Landkreis aktiv von einer nachgewiesenen Infektion betroffen. Die von Samstag bis Sonntag neu festgestellten Fälle verteilen sich auf das Gebiet der Kommunen Ahorn: 8, Assamstadt: 3, Bad Mergentheim: 28, Boxberg: 26, Creglingen: 15, Freudenberg: 2, Großrinderfeld: 15, Grünsfeld: 15, Igersheim: 9, Königheim: 1, Külsheim: 30, Lauda-Königshofen: 11, Niederstetten: 4, Tauberbischofsheim: 47, Weikersheim: 5, Werbach: 5, Wertheim: 61 und Wittighausen: 4.

Ein weiterer Todesfall im Landkreis bestätigt

Das Gesundheitsamt hat einen weiteren Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus bestätigt. Bei dem Verstorbenen handelt es sich um einen Mann im Alter von über 85 Jahren. Weitere Angaben macht das Landratsamt aus Gründen des Persönlichkeitsschutzes nicht. Damit sind im Main-Tauber-Kreis mittlerweile 139 Menschen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie verstorben, davon 13 im Jahr 2022.

Indikatoren für das Pandemie-Geschehen laut LGA am Sonntag

Die Sieben-Tage-Inzidenz lag im Main-Tauber-Kreis am Sonntag, 6. Februar, nach Angaben des Landesgesundheitsamtes Baden-Württemberg (LGA) bei 1531,5. Sie beschreibt die Zahl der Neuinfektionen in den vergangenen sieben Tagen (31. Januar bis 6. Februar) je 100.000 Einwohner. Die Sieben-Tage-Hospitalisierungsinzidenz für Baden-Württemberg lag bei 6,6. Sie beschreibt die Zahl der Menschen, die in den vergangenen sieben Tagen in Baden-Württemberg mit COVID-19 ins Krankenhaus eingeliefert wurden, je 100.000 Einwohner. Die Auslastung der Intensivbetten mit COVID-19-Patientinnen und -Patienten (AIB) in Baden-Württemberg lag bei 282.

Die aktuellen Werte für Montag, 7. Februar, können ab etwa 18 Uhr im Lagebericht des LGA unter www.gesundheitsamt-bw.de abgerufen werden.

In der vergangenen Woche 290 Impfungen im RIS

In der vergangenen Woche wurden im Regionalen Impfstützpunkt (RIS) des Main-Tauber-Kreises in der Tauber-Franken-Halle in Königshofen an den vier Impftagen von Donnerstag, 3., bis Sonntag, 6. Februar, insgesamt 13 Erst-, 87 Zweit- und 190 Auffrischimpfungen vorgenommen. Somit wurden in der vergangenen Woche im RIS 290 Impfdosen bzw. von Donnerstag bis Sonntag im Schnitt 73 Impfdosen täglich verabreicht.

Bislang erhielten dort seit dem Start des RIS insgesamt 410 Personen ihre erste, 1094 Personen ihre zweite und 8809 Personen ihre Auffrischimpfung. Insgesamt wurden bislang also 10.313 Impfdosen im RIS gegeben.

Hygieneanforderungen, Testentnahmen und Datenschutz besonders im Fokus

Betreiber von Coronavirus-Teststellen in Baden-Württemberg müssen sich künftig auf mehr Kontrollen einstellen. Das Land wird dafür erneut zeitnah einen externen Dienstleister beauftragen, um die lokalen Behörden bei dieser Aufgabe zu unterstützen. Die Kontrollen werden unangekündigt in allen Stadt- und Landkreisen in Baden-Württemberg stattfinden. Dabei sollen verstärkt Teststellen in den Fokus genommen werden, bei denen Hinweise auf Mängel vorliegen. Bereits im August vergangenen Jahres hätten flächendeckende Kontrollen vereinzelt Mängel bei Teststellen ergeben, in der Gesamtbetrachtung sei das Ergebnis jedoch zufriedenstellend gewesen, teilte das Gesundheitsministerium Baden-Württemberg mit.

Das Gesundheitsministerium erläuterte, dass derzeit wieder vermehrt Beschwerden von Bürgerinnen und Bürgern eingehen würden, dass Tests nicht korrekt vorgenommen werden. Eine fachgerechte Testung sei jedoch entscheidend, um Infektionen zu erkennen. Insbesondere aufgrund der stark in Anspruch genommenen PCR-Kapazitäten nehmen Antigen-Schnelltests laut Ministerium auch künftig eine wichtige Rolle ein. Deshalb sollen die Teststellen im Land noch einmal verstärkt unter die Lupe genommen werden.

Das Hauptaugenmerk bei den Kontrollen liege vor allem darauf, dass die Hygieneanforderungen korrekt eingehalten und die Tests korrekt vorgenommen werden, insbesondere auch die Probenahme. Aber auch der ordnungsgemäße Umgang mit personenbezogenen Daten werde genau geprüft. Zudem sollen in diesem Zusammenhang alle Teststellen im Land noch einmal auf Mindestanforderungen hingewiesen werden, erklärte das Ministerium.

Im Januar 2022 haben laut dem Ministerium rund 4000 Teststellen in Baden-Württemberg Bürgertestungen nach der Test-Verordnung des Bundes (TestV) für Dezember 2021 abgerechnet. Die Gesundheitsämter beauftragen die Teststellen. Die zuständigen Behörden vor Ort können weitere Beauftragungen von Leistungserbringern unter anderem untersagen, wenn der Bedarf an entsprechenden Teststellen in den Kommunen als gedeckt angesehen wird oder die vom Gesundheitsamt geforderten Unterlagen nicht vollständig nachgewiesen werden können. Die Beauftragungen können darüber hinaus auch untersagt oder wieder entzogen werden, wenn beispielsweise die in der TestV geforderten infektionsschutzrechtlichen, medizinprodukterechtlichen oder arbeitsschutzrechtlichen Anforderungen nicht eingehalten werden.

Das Land plant zudem ein Meldeportal für Teststellen einzuführen, um die Meldungen an die Kassenärztliche Vereinigung Baden-Württemberg zu vereinfachen sowie einen besseren Überblick über die Testangebote im Land zu erhalten.

Antworten zu häufigen Fragen zu Genesenen- und Impfzertifikaten online

Die Nachfragen zu den Genesenen- und Impfzertifikaten haben in letzter Zeit stark zugenommen. Aus diesem Grund hat das Bundesministerium für Gesundheit die Antworten zu den häufigsten Fragen unter https://www.bundesgesundheitsministerium.de/coronavirus/faq-covid-19-impfung.html#c23768 zusammengefasst.

Landratsamt berichtet künftig nur noch gebündelt für die Vorwoche

Das Landratsamt weist nochmals darauf hin, dass die Presse- und Informationsarbeit zur Corona-Pandemie zwei Jahre nach Auftreten der ersten Infektionsfälle im Main-Tauber-Kreis erneut umgestellt wird. Ab sofort wird das Landratsamt nur noch ein Mal pro Woche berichten. Der nächste Bericht erfolgt am Montag, 14. Februar, und wird die Zahlen der Vorwoche bündeln, also für den Zeitraum von Montag, 7., bis Sonntag, 13. Februar.

Für alle interessierten Bürgerinnen und Bürger besteht weiterhin die Möglichkeit, sich anhand der unter www.gesundheitsamt-bw.de verfügbaren Lageberichte des Landesgesundheitsamtes an sieben Tagen in der Woche über die aktuellen Infektionszahlen im Landkreis zu informieren. 

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