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28.04.2021

28 neue Fälle einer Coronavirus-Infektion (Zahlen 28. April) - Land gibt Impfterminvereinbarung für weitere große Gruppe frei

Im Main-Tauber-Kreis wurden am Mittwoch, 28. April, insgesamt 28 Fälle einer Coronavirus-Infektion bestätigt. Die von den neuen Infektionsfällen betroffenen Personen leben im Gebiet von elf Städten und Gemeinden. 25 der neu Infizierten befinden sich in häuslicher Isolation, drei werden stationär behandelt. Es handelt sich in mindestens 14 Fällen um Kontaktpersonen zu bereits bekannten Fällen. Für die Kontaktpersonen der neu Infizierten wird, sofern noch erforderlich, Quarantäne angeordnet und eine Testung veranlasst. Die Gesamtzahl der bislang bestätigt infizierten Personen im Landkreis beträgt nun 4691.

36 weitere Personen genesen

Inzwischen sind 36 weitere und damit insgesamt 4262 Personen wieder genesen. Somit sind derzeit 344 Personen im Landkreis aktiv von einer nachgewiesenen Infektion betroffen. Diese Fälle verteilen sich auf das Gebiet der Kommunen (Zahl neuer Fälle jeweils in Klammern): Ahorn: 2, Assamstadt: 2 (+1), Bad Mergentheim: 83 (+3), Boxberg: 21 (+2), Creglingen: 4 (+1), Freudenberg: 14 (+1), Großrinderfeld: 5, Grünsfeld: 11 (+1), Igersheim: 7, Königheim: 3, Külsheim: 30, Lauda-Königshofen: 32 (+5), Niederstetten: 11 (+2), Tauberbischofsheim: 35 (+2), Weikersheim: 6 (+1), Werbach: 2, Wertheim: 74 (+9) und Wittighausen: 2.

19 weitere Fälle von Virus-Mutationen nachgewiesen

Bei 19 weiteren der in den vergangenen Tagen gemeldeten Infektionsfälle im Main-Tauber-Kreis wurde durch nachträgliche Typisierung der Laborproben eine Mutation des Coronavirus nachgewiesen. Es handelt sich in allen Fällen um die britische Variante (B.1.1.7). Nunmehr wurde bei insgesamt 761 Fällen im Kreis eine Virusmutation festgestellt.

Klassenhälfte des Schulzentrums am Wört in Tauberbischofsheim in Quarantäne

Im Schulzentrum am Wört in Tauberbischofsheim, das Real- und Werkrealschule umfasst, wurde eine Klassenhälfte aufgrund von Infektionsfällen in Quarantäne verfügt. Die Infektionsfälle wurden im Zuge der regelmäßigen Schnelltests entdeckt und durch PCR-Test bestätigt.

Quarantänen an mehreren Einrichtungen aufgehoben

Nachdem sich der positive Schnelltest an der Grundschule am Schloss in Tauberbischofsheim nicht bestätigt hat, konnte die vorsorglich angeordnete Quarantäne für eine Klasse und eine Betreuungsgruppe aufgehoben werden. Aus der Quarantäne entlassen wurden außerdem die Wohngemeinschaft im Caritashaus St. Lioba in Tauberbischofsheim und das Wohnangebot der Johannes-Diakonie in Bad Mergentheim. Der Evangelische Kindergarten Althausen darf wieder öffnen.

Sieben-Tage-Inzidenz am Dienstag bei 112,5

Die Sieben-Tage-Inzidenz lag am Dienstag, 27. April, nach Angaben des Robert-Koch-Instituts (RKI) bei 112,5. Sie beschreibt die Zahl der Neuinfektionen in den vergangenen sieben Tagen (21. bis 27. April) je 100.000 Einwohner. Eine Woche zuvor, am Dienstag, 20. April, lag der Wert bei 129,2. Der aktuelle Wert für Mittwoch, 28. April, kann ab dem frühen Donnerstagmorgen im Dashboard des RKI unter https://corona.rki.de abgerufen werden.

Menschen mit Vorerkrankung aus der dritten Impfpriorität ab Montag berechtigt

Menschen mit Vorerkrankung aus der dritten Impfpriorität gemäß § 4 der Corona-Impfverordnung des Bundes können sich in Baden-Württemberg ab Montag, 3. Mai, für einen Impftermin anmelden. Dazu gehören zahlreiche Menschen mit Vorerkrankungen, etwa mit behandlungsfreien Krebserkrankungen, HIV, Rheuma-, Autoimmun- und Herzerkrankungen, Asthma oder Adipositas. Impfberechtigt sind ab Montag auch jeweils bis zu zwei Kontaktpersonen von Menschen, die aufgrund einer dieser Erkrankungen oder aufgrund ihres Alters von über 60 Jahren pflegebedürftig sind. Noch etwas gedulden müssen sich die Beschäftigten von Berufsgruppen aus der dritten Priorität. Mit der Öffnung dieser Stufe wird, abhängig von den Impfstofflieferungen, etwa Mitte Mai gerechnet.

Wie das Sozialministerium hierzu erläutert, machen die wachsenden Impfstoffmengen sich bemerkbar und werden gute Impffortschritte erzielt. Deshalb würden die Impfungen nun für die nächste priorisierte Gruppe geöffnet. Als Nachweis für die Impfberechtigung dient ein Attest des behandelnden Arztes. Für die Kontaktpersonen wird es wie bisher eine Vorlage für eine Selbstbescheinigung geben. Diese wird rechtzeitig bis Montag online gestellt.

Mit dem weiteren Öffnungsschritt werden schätzungsweise rund 1,5 Millionen weitere Menschen impfberechtigt. Entsprechend ist ab Montag wieder mit einer großen Nachfrage bei der zentralen Terminvergabe unter www.impfterminservice.de und bei der Hotline 116 117 zu rechnen.

Vor dem Hintergrund der bundesweiten Debatten um eine zügige Aufhebung der Impfpriorisierung wirbt das Sozialministerium Baden-Württemberg um Geduld. Jede Impfdosis, die ins Land kommt, werde rasch verimpft. Sobald ausreichend Impfstoff zur Verfügung stehe, werde die Priorisierung nicht mehr gebraucht. Noch sei aber nicht genügend Impfstoff verfügbar, um jedem Menschen zeitnah ein Impfangebot zu machen. Deshalb konzentriere sich das Land im Mai zunächst weiter auf die besonders Schutzbedürftigen, die ein erhöhtes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf haben.

Wenn andere Bundesländer die Priorisierung aufheben, heiße das nicht, dass alle Berechtigten schnell einen Termin bekommen. Es würden sich schlicht und einfach noch viel mehr Menschen um dieselbe Anzahl an Impfterminen bewerben, was Frust und Ungerechtigkeiten produziere. Deshalb werde die Terminvergabe erst dann komplett geöffnet, wenn auch wesentlich mehr Impfstoff verteilt werden kann.

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