Sprungziele
Startseite
Öffnungszeiten
Kontakt
Ideen & Beschwerden
Vorlesen
Seiteninhalt
13.04.2021

27 neue Fälle einer Coronavirus-Infektion (Zahlen 13. April) - Land öffnet Impftermin-Vergabe für Menschen ab 60 Jahren

Im Main-Tauber-Kreis wurden am Dienstag, 13. April, 27 Fälle einer Coronavirus-Infektion bestätigt. Die betroffenen Personen leben im Gebiet von elf Städten und Gemeinden des Landkreises und befinden sich in häuslicher Isolation. Es handelt sich in mindestens 14 Fällen um Kontaktpersonen zu bereits bekannten Fällen. Für die Kontaktpersonen der neu Infizierten wird, sofern noch erforderlich, Quarantäne angeordnet und eine Testung veranlasst. Die Gesamtzahl der bislang bestätigt infizierten Personen im Landkreis beträgt nun 4338.

Zwölf weitere Personen genesen

Inzwischen sind zwölf weitere und damit insgesamt 3811 Personen wieder genesen. Somit sind derzeit 446 Personen im Landkreis aktiv von einer nachgewiesenen Infektion betroffen. Diese Fälle verteilen sich auf das Gebiet der Kommunen (Zahl neuer Fälle jeweils in Klammern): Ahorn: 14, Assamstadt: 4, Bad Mergentheim: 73 (+4), Boxberg: 41 (+1), Creglingen: 13, Freudenberg: 9 (+6), Großrinderfeld: 4, Grünsfeld: 57 (+1), Igersheim: 7, Königheim: 7 (+1), Külsheim: 25, Lauda-Königshofen: 43 (+2), Niederstetten: 18 (+5), Tauberbischofsheim: 53 (+2), Weikersheim: 21 (+1), Werbach: 7, Wertheim: 35 (+3) und Wittighausen: 15 (+1).

32 weitere Fälle von Virus-Mutation nachgewiesen

Bei 32 weiteren der in den vergangenen Tagen gemeldeten Infektionsfälle im Main-Tauber-Kreis wurde durch nachträgliche Typisierung der Laborproben eine Mutation des Coronavirus nachgewiesen. Es handelt sich in 29 Fällen um die britische Variante (B.1.1.7) und in drei Fällen um die südafrikanische Variante (B.1.351). Nunmehr wurde bei insgesamt 487 Fällen im Kreis eine Virusmutation festgestellt.

Quarantäne für Seniorenzentrum St. Barbara in Grünsfeld aufgehoben

Die angeordnete Quarantäne für das Seniorenzentrum St. Barbara in Grünsfeld konnte aufgehoben werden. Damit sind wieder Aufnahmen, Verlegungen und Besuche möglich. Einzelne Bewohnerinnen bleiben noch in ihren Zimmern isoliert.

Sieben-Tage-Inzidenz am Montag bei 157,9

Die Sieben-Tage-Inzidenz lag am Montag, 12. April, gemäß der Berechnung des Landesgesundheitsamtes (LGA) bei 157,9. Sie beschreibt die Zahl der Neuinfektionen in den vergangenen sieben Tagen (6. bis 12. April) je 100.000 Einwohner. Eine Woche zuvor, am Montag, 5. April, lag der LGA-Wert bei 154,1. Der aktuelle Wert für Dienstag, 13. April, kann ab etwa 18 Uhr im Lagebericht des LGA unter www.gesundheitsamt-bw.de abgerufen werden.

Menschen über 70 Jahren sollten in dieser Woche Termin vereinbaren

Das Land Baden-Württemberg öffnet ab Montag, 19. April, die Vergabe von Impfterminen für alle Menschen über 60 Jahren. Bislang waren über 60-Jährige nur bei bestimmten Vorerkrankungen oder aufgrund des Berufs impfberechtigt. So kamen vor allem die bereits jetzt impfberechtigten über 70- und über 80-Jährigen, die ein besonders großes Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf haben, schneller an einen Impftermin.

Wie das Sozialministerium hierzu mitteilt, bleiben in einzelnen Impfzentren aktuell AstraZeneca-Termine frei. Das sei in der Sache unbegründet, da der Impfstoff hochwirksam und ungefährlich sei. Wer über 70 Jahre alt ist, soll dem Ministerium zufolge die Chance nutzen, jetzt einen Termin zu vereinbaren. Grund für die freien Termine seien die in der vergangenen Woche stark angewachsenen Impfstofflieferungen und die Änderung der Altersempfehlung für den Impfstoff AstraZeneca. Gleichzeitig stellt das Ministerium fest, dass landesweit pro Tag nur noch rund 20 bis 40 Menschen die Warteliste für die über 80-Jährigen in Anspruch nehmen. Von dieser Altersgruppe haben bereits deutlich über 70 Prozent eine Erstimpfung erhalten. Deshalb folge nun der nächste Schritt mit der Öffnung für alle Menschen über 60 Jahren.

„Deshalb sollten jetzt insbesondere alle über 70-Jährigen in den kommenden Tagen Impftermine buchen. Durch die weitere Öffnung ab Montag ist nämlich wieder mit einem starken Andrang über die Website und bei der Hotline zu rechnen. Deshalb sollten Menschen über 70 Jahren in dieser Woche noch die Chance nutzen. Eine Terminvereinbarung bleibt aber natürlich auch für sie über den Montag hinaus weiter möglich“, erklärt der Leiter des Kreisimpfzentrums in Bad Mergentheim, Dietmar Freidhof.

Die Ständige Impfkommission hat vor Kurzem ihre Empfehlung für AstraZeneca geändert. Der Impfstoff wird nun in erster Linie für Menschen über 60 Jahren empfohlen. Durch eine große Lieferung von AstraZeneca Anfang April, mit welcher der Hersteller Lieferkürzungen im März ausgeglichen hat, können die Impfzentren derzeit viele Termine mit AstraZeneca anbieten.

Seite zurück nach oben Seite drucken Seite weiterempfehlen